das grosse katzen Mit Bildern von Hannah Shaw

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das grosse

das grosse

01499 (D) 01550 (A)

klau – frau Katzen e ß Katzen o e r l g l o r v e s D i atze eheimn Neue K g e e i i d d s d un tlich er, das t eigen h darüb s c i i l rnd , k t c s i ü e daue ckt i ungl u s l g h i s t c s h s a r c n ve So ri ch icht, d Erdbode es nämlich n alle na d m n o u v t l e i t e wi stör s vert m. Den en Hau to z n nur To a . g ibt, des eiß t b e e im l r b n e e i n h T e wund tote die Ze wurde versch lust in e: Sie e s n z n t n e a a z K s r u He Neue cht m und S er die na, To aber ni n t A a h h Je läng c l Katze i r sind s chicksa wie die Neue sichere Ein solches S e ive tzbürst t! detekt a r y r h b K ü b f e o t s H en fie die eine so halb nehmen en s einmal e i gerat und d e , b t a n D e . i verd n auf au, ttlunge tzenfr i a m K r E e t e r di ir n jede e verw ns Polly und i i d n a sie ame ntom n … ein Pha rwicklungen e V Menge

katzen

katzen

www.sauerlaender.de

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Mit n Bildern vo Hannah Shaw

12.12.2011 13:45:46 Uhr

Katie Davies Das groSSe katzenkomplott

Katie Davies

Mit Illustrationen von Hannah Shaw Aus dem Englischen von Ann Lecker-Chewiwi

Originaltitel: The Great Cat Conspiracy Copyright © 2011 by Katie Davies Illustration Copyright © 2011 by Hannah Shaw Published by arrangement with Simon & Schuster UK Ltd 1st Floor, 222 Gray’s Inn Road, London, WC1X 8HB A CBS Company All rights reserved. No part of this book may be reproduced or transmitted in any form or by any means, electronic or ­mechanical, including photocopying, recording or by any ­information storage and retrieval system without permission in writing from the publisher.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, vorbehaltlich der Rechte, die sich aus den Schranken des UrhG ergeben, nicht gestattet. © für die deutsche Ausgabe: Sauerländer 2012 Bibliographisches Institut GmbH Dudenstraße 6, 68167 Mannheim Lektorat: Almut Werner Covergestaltung: Norbert Blommel, Vreden; unter Verwendung von ­Illustrationen von Hannah Shaw Druck: Friedrich Pustet KG, Gutenbergstraße 8, 93051 Regensburg ISBN: 978-3-411-80977-6 www.sauerlaender.de

atürlich

Für Harry n

Ich danke Alan, meinen Eltern und Venetia bei Simon und Schuster.

1. KAPITEL Katzenkomplott Hier kommt die geschichte von tom und der Katzenfrau und was passiert ist, als die neue Katze verschwunden ist. nachdem sie weg war, hat mama gesagt, dass ich und tom aufhören sollen, über die neue Katze zu reden und allen zu erzählen, dass die Katzenfrau sie entführt hätte und so ein zeug. sie hat gesagt: »Anna« (so heiße ich) »ihr könnt nicht einfach so alte Damen beschuldigen und mit Wörtern wie ›Komplott‹ um euch werfen, die ihr nicht einmal versteht.« aber – wie ich auch tom schon erklärt habe –, weiß ich sehr wohl, was ein Komplott ist. Weil, ich und meine Freundin susanne haben sofort in meinem Wörterbuch nachgeschaut, als wir von Charlie roberts in der sonntagsschule gehört haben, dass es ein Komplott gab.

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Und das hat da gestanden:

·

Komplott [kOm·plOt] iedeter böser, unge-

hm ein im Geheimen gesc er her oder betrügerisch isc ck setzlicher, heimtü Plan; Verschwörung

Und was im Wörterbuch steht, ist ziemlich wahrscheinlich richtig. Weil, nicht nur unsere Katze war verschwunden. emma Heinlein, aus der Klasse von Frau peters, konnte ihre Katze auch nicht finden. Und Ben, der Babysitter von Joe-von-der-straßeweiter-unten, seine auch nicht. Und Charlie roberts hat gesagt, dass er gesehen hätte, wie die Katzenfrau Katzen entführt und mit zu sich nach Hause nimmt. Und er hat »mit meinen eigenen Augen« gesagt und auf das Leben von der Frau Constantin geschworen, dass es die Wahrheit war.

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Frau Constantin leitet die Sonntagsschule. Sie ist die Frau vom Pfarrer. Susanne meinte, dass es nicht unbedingt etwas heißt, wenn Charlie auf Frau Constantin schwört, weil Charlie manchmal lügt. Und man soll nur auf das Leben von Leuten schwören, die man mag. Und Charlie hat Frau Constantin in seiner großen »DER-TAG-DES-JÜNGSTEN-GERICHTS«-Collage nicht mal in den Himmel geschickt. Weil, er hat Frau Constantin aus einer Eierschachtel gebastelt und damit war sie einfach zu groß für den Himmel und hat nicht reingepasst.

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Jedenfalls, und das habe ich Mama auch erklärt, wussten ich und Tom ein paar Sachen über die Katzenfrau und wo die Neue Katze steckte und was mit ihr passiert war, und Susanne auch. Weil, wir hatten nämlich einen Spähtrupp losgeschickt. Und der Spähtrupp, das waren wir. Und der Sinn eines Spähtrupps ist, Sachen rauszufinden. Tom hat als Erster bemerkt, dass die Neue Katze weg war. Tom ist mein Bruder. Er ist fünf. Er ist vier Jahre jünger als ich. Ich bin neun. Ich habe noch einen Bruder und eine Schwester, die Andy und Johanna heißen, aber die kommen in dieser Geschichte nicht vor, weil sie älter sind als Tom und ich und weil sie sich nicht wirklich für Katzen oder Komplotts oder so was interessieren. Wenn Tom nicht gewesen wäre, hätte es wahrscheinlich gar niemanden gestört, dass die Neue Katze irgendwo hin war. Weil, bevor wir sie nicht finden konnten, war Tom der Einzige bei uns zu Hause, der sich was aus der Neuen Katze

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gemacht hat und den interessiert hat, was sie so treibt. Mama meinte, dass sie sich auch dafür interessiert, was die Neue Katze so treibt, weil, hat sie gesagt: »Ich muss ständig hinter ihr herräumen und sauber machen.« Aber das ist nicht wirklich dasselbe. Hinter den meisten Katzen muss man nicht herräumen und sauber machen. Deshalb hat Mama ja auch gesagt, dass wir eine neue haben können, nachdem die Alte Katze gestorben ist, und deshalb durften wir keinen Hund haben, was ich und Tom eigentlich viel lieber wollten. Die Neue Katze ist aber nicht wie die meisten Katzen. Die Neue Katze macht mehr Sauerei als jeder Hund. Sie macht sogar mehr Sauerei als Tom. Und dann ist es auch noch so eine Sauerei, die man nicht leicht wegmachen kann. Nicht wie Puzzles und Steckbausteine und Spiderman-Unterhosen und so. Die Sauerei, die die Neue Katze macht, ist fast

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immer tot. nämlich jedes mal, wenn die neue Katze das Haus verlässt, geht sie jagen. Und nachdem sie jagen war, bringt sie die sachen, die sie gejagt hat, mit rein und legt sie irgendwohin, wo leute sie finden. manchmal sind die sachen, die sie mit reinbringt, noch ein bisschen am leben. Wie der zusammengerollte Igel, den sie durch die Haustür gekullert hat. Und der grünfink mit nur einem Flügel, der hinter dem Kühlschrank herumgeflattert ist. Und der Frosch im Holzkorb, den susanne und ich gerade begraben wollten, als er uns im garten aus der schachtel gehüpft ist. meistens sind die sachen, die die neue Katze mit reinbringt, aber total tot. Und manchmal sind sie so tot,

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dass man nicht mehr richtig erkennen kann, was sie gewesen wären, wenn sie noch am Leben wären. In diesen Fällen findet man nur ein paar Federn oder einen Haufen Knochen oder schleimige Innereien.

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2. KAPITEL Die Petition susanne wohnt nebenan. Ihr zimmer ist gleich neben meinem. Wenn keine Wand zwischen unseren Häusern wäre, würden meine und susannes Familie zusammen in einem großen Haus wohnen statt in zwei kleinen, getrennten Häusern, was eigentlich viel besser wäre. Weil, dann müssten ich und susanne nicht jedes mal, wenn wir etwas Wichtiges zu besprechen haben, bei der anderen klingeln oder gegen die Wand hämmern oder durch den Briefschlitz schreien. Wir könnten ständig miteinander quatschen, wann immer wir wollen, auch wenn wir in dieser zeit eigentlich andere sachen tun sollen, wie zähneputzen

oder

rechtschreibübungen

machen

oder  in unserem zimmer bleiben, bis wir darüber nachgedacht haben, was wir angestellt haben.

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Ich habe mama gefragt, ob wir die Wand zwischen unserem und susannes Haus einreißen können. mama hat gelacht, obwohl es nicht lustig gemeint war, und gesagt: »Du und susanne, ihr lebt doch praktisch eh schon zusammen.« Was gar nicht stimmt, weil wir nur dienstags und donnerstags zusammen zu abend essen. Und an schultagen dürfen wir nie bei der anderen übernachten. Und wir gehen auch nicht zusammen schwimmen, weil susanne paukenröhrchen in den ohren hat. Das hier steht in meinem Wörterbuch über »paukenröhrchen«:

Paukenröhrchen [·pauknær|:6c æn]

·

eine rohrförmige Vorrichtung , die man zur Behandlung von chronischen Mittelohrentzün dungen benutzt, wenn sich hinter dem Trommel fell eine klebrige, zähe Flüssigkeit staut

Deshalb haben susanne und ich beschlossen, eine petition zu schreiben, um zu sehen, ob wir so die Wand eingerissen kriegen konnten, weil, wie susanne gesagt hat, »wenn man eine petition macht, sehen die leute, dass man’s wirklich ernst meint.« Wir sind zum schuppen hinter dem Haus gegangen, wo nur ich und susanne reindürfen (und tom, wenn er unbedingt will und das losungswort kennt), und susanne hat oben auf ein Blatt papier »pähtizion« geschrieben. Und dann hat sie mittendrin damit aufgehört, weil sie noch mal nachschauen wollte, was eine »pähtizion« eigentlich genau ist, bevor sie eine schreibt. Deshalb haben wir im Wörterbuch nachgeschaut (wofür wir superlange gebraucht haben, weil sich susanne auch nicht ganz sicher war, wie man es buchstabiert). Das hier hat in meinem Wörterbuch gestanden:

Petition [[email protected]·o:n]

·

ein offizielles Gesuch an eine Person oder Pe rsonen in einer Machtposit ion, in dem um einen Gefallen, ein Recht, ein e Gnade oder andere Vorzüge gebeten wird

Und das hier hat in susannes Wörterbuch gestanden:

Petition [[email protected]·o:n]

·

hen unterein von einer großen Anzahl Mensc er offiziellen zeichnetes Dokument, das von ein einfordert Stelle eine bestimmte Handlung

Danach wussten wir genau, was eine petition ist. Und susanne hat gesagt, dass wir wahrscheinlich selber eine schreiben könnten, aber nur für den Fall, dass wir etwas vergessen, wäre es am besten, wenn wir Frau rotherham weiter oben in der straße besuchen würden. Frau rotherham ist richtig alt. Ihr Haus riecht ein bisschen komisch, nach alten sachen und mottenkugeln, so wie omas Haus immer gemuffelt hat. aber sie spielt gut Karten und spendiert uns immer eis und zeigt uns, wie man sachen macht, wenn wir uns nicht ganz sicher sind.

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