BAUEN & WOHNEN Neubau, Umbau, Renovierung Tipps von Fachleuten und Bauherren

BAUEN & WOHNEN Neubau, Umbau, Renovierung Tipps von Fachleuten und Bauherren ÖKOLOGISCH BAUEN ENERGETISCH SANIEREN GARTEN UND TERRASSE Januar 2017 ...
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BAUEN & WOHNEN

Neubau, Umbau, Renovierung Tipps von Fachleuten und Bauherren

ÖKOLOGISCH BAUEN ENERGETISCH SANIEREN GARTEN UND TERRASSE

Januar 2017 Sonderveröffentlichung

Bauen & Wohnen

Samstag, 28. Januar 2017

Ihre neue Küche:

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Januar

2017

Living Kitchen - Messe in Köln

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Bauen & Wohnen

Samstag, 28. Januar 2017

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Editorial: Schieben Sie die Planung von Umbau und Sanierung nicht auf die lange Bank Seit Beginn des Jahres stehen wieder Fördergelder für den altersgerechten Umbau von Wohnungen bereit. Es lohnt, die Fördermöglichkeiten auszuloten – man sollte aber nicht zu lange warten.

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Kennzeichnungspflicht für alte Heizungen 6

meine Eltern werden nicht jünger und ein kleiner Zwischenfall in der Wanne machte dann im Mai 2016 die Entscheidung einfach: Das Bad muss altersgerecht umgebaut werden. Schnell war der richtige Fachbetrieb für das Projekt gefunden, die Einrichtung ausgesucht, ein Zeitplan für alle Gewerke erstellt. Alles nach den Richtlinien der KfW-Bank zur Förderung eines entsprechenden Umbaus. Aber dann der Hammer: Die fest eingeplanten Zuschüsse der KfW-Bank gab es nicht mehr! Bereits nach dem ersten Halbjahr 2016 waren die Fördertöpfe ausgeschöpft. Enttäuscht – und durchaus aufgebracht – telefonierte ich mich durch die Beratungsnummern der nationalen

Impressum

Verlag SDZ Druck und Medien GmbH Bahnhofstraße 65 73430 Aalen

Förderbank. Und ganz offensichtlich war ich da nicht der Erste. Mir wurde erklärt, unser Antrag auf die staatlichen Fördergelder komme um eine Woche (!) zu spät. Ein netter Herr versuchte zu beschwichtigten, man sei von der gigantischen Nachfrage schlicht überrannt worden. Was für eine Überraschung angesichts der Tatsache, dass in Deutschland rund 13 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sind. Tendenz steigend. Seit dem 4. Januar 2017 gewährt die KfW-Bank wieder Zuschüsse für den altersgerechten Umbau einer Wohnung. Zuschüsse gibt es von der Förderbank auch für den Einbruchschutz, die energetische Sanierung von Altbauten und noch so einiges mehr. Es Produktion Medienwerkstatt Ostalb GmbH Schleifbrückenstraße 6 73430 Aalen Redaktion Wolfgang Maurer Mitarbeit: Jürgen Eschenhorn V. i. S. d. P.: Christian Kaufeisen

Wohlfühlen ist einfach. Wenn man einen Finanzpartner hat, der von Anfang bis Eigentum an alles denkt.

Wenn’s um Geld geht

ksk-ostalb.de

S Kreissparkasse Ostalb

lohnt sich auf jeden Fall mit Spezialisten wie dem EnergiekompetenzOSTALB e.V. (Energieund Klimaschutzberatung des Ostalbkreises), einem Architekten oder guten Handwerksbetrieb die mittlerweile sehr umfangreichen Möglichkeiten der Förderungen auszuloten. Das sollte man, wie ich nun aus eigener Erfahrung sagen muss, nicht auf die lange Bank schieben. Selbstverständlich können Sie mit den Fördergeldern kein neues Bad oder eine neue Heizung finanzieren. Doch derzeit sind Kredite für Häuslebauer noch relativ günstig ... Übrigens: Das neue Bad meiner Eltern ist großartig – und bezahlt. Der Umbau kam keinen Tag zu früh. Wolfgang Maurer Titelseite Anna Franz Fotos: fotolia Anzeigen Media Service Ostalb GmbH Bahnhofstraße 65 73430 Aalen Marc Haselbach (verantw.)

Zuschüsse der KfW für barrierefreie Sanierung

4+5

Kachelöfen, Heizkamine und Kaminöfen 7 Bauherren vor Gericht – Risiken minimieren

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Die Einliegerwohnung als Altersvorsorge

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Brandschutz bei der Entwässerung

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Fenster mit hoher Lichtausbeute für den Dachausbau 12 Parkett auf Fußbodenheizung – Wärme zum Wohlfühlen 13 Nachhaltig bauen mit HolzFertighäusern 14 Photovoltaikanlagen lohnen sich auch 2017 15 Moderne Küchentechnik für Licht und Klang 16 Gründung einer Senioren- oder Pflege-WG 17 Der Garten als Erweiterung des Wohnraums 18 + 19

arbe? Fehlt Ihnen sFic den eigenen in h ie S n Fühle richtig wohl? o s n e d n ä W r vie Wir sorgen dafür und führen folgende Arbeiten für Sie aus: Innen: • Innenanstriche / Raumgestaltungen • Tapezierarbeiten • Innenputze • Lackierarbeiten • Trockenbau Außen: • Fassadenanstriche • Außenputze • Vollwärmeschutz

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Samstag, 28. Januar 2017

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Beim Sanieren an morgen denken KfW gibt seit Anfang Januar wieder Zuschüsse für das Beseitigen von Barrieren. Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland sind älter als 65 Jahre. Für viele von ihnen ermöglichen barrierefreie Wohnungen, länger in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Das Beseitigen von Stolperfallen in der eigenen Wohnung wird jetzt wieder mit Geld vom Staat gefördert: Die KfW gibt seit 4. Januar 2017 Zuschüsse bis 6250 Euro zur Umrüstung. Auch Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche werden finanziell unterstützt. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Hauseigentümer sollten sich im Zuge einer energetischen Sanierung daher überlegen, ob sie gleichzeitig auch barrierereduzierende Maßnahmen umsetzen. „Die Kombination der Maßnahmen senkt die Kosten, da Mehrfacharbeiten wegfallen“, rät Petra Hegen von Zukunft Altbau. Baumaßnahmen für mehr Barrierefreiheit und Sicherheit in den eigenen vier Wänden sind jetzt wieder deutlich attraktiver geworden: Im vergangenen Jahr waren die Fördergelder aufgrund der hohen Nachfrage bereits im Juli aufgebraucht, sodass die KfW in der zweiten Jahreshälfte keine Anträge mehr genehmigte.

Dieses Jahr stellt der Bund 125 Millionen Euro zur Verfügung, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. „Die jetzt wieder aufgenommene Förderung barrierereduzierender Maßnahmen sieht Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten vor“, sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. „Für den höherwertigen Förderstandard ‚Altersgerechtes Haus‘ gibt es sogar 12,5 Prozent.“ Die Zuschusshöhe beträgt 200 bis 6250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten liegen bei 2000 Euro. Alternativ kann auch die Kreditvariante, für die es in der zweiten Jahreshälfte 2016 keine Unterbrechung gab, in Anspruch genommen werden: Bis zu 50.000 Euro anrechenbare Kosten pro Wohneinheit sind möglich.

KfW gibt wieder Zuschüsse Wer seine Wohnung oder sein Haus vor Einbrechern schützen möchte, erhält Zuschüsse in Höhe von 200 bis 1500 Euro oder einen Kredit. Gefördert werden unter anderem der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Gitterstäben, die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie Beleuchtungssysteme.

Fördergelder, unter anderem für energetische Sanierungen, gibt’s seit Januar wieder von der KfW-Bank. Foto: KfW-Bank

Die Maßnahmen können mit barrierereduzierenden Schritten kombiniert werden – es gilt aber die Zuschusshöchstgrenze von 6.250 Euro. Der Bedarf nach barrierefreien Wohnungen ist hoch und wird in Zukunft angesichts des demografischen Wandels weiter steigen. Im Jahr 2030 wird die Zahl der über 65-Jährigen auf 20 Millionen anwachsen – über 50 Prozent mehr als heute. Doch

nicht nur ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Kinder profitieren von Rampen statt Stufen sowie breiteren Türdurchgängen. Auch für die agile Generation 50plus lohnt sich eine entsprechend umgebaute Wohnung, da sie neben der verbesserten Zukunftsfähigkeit der Wohnung den Komfort erhöht und die Unfallgefahr senkt. Fortsetzung auf Seite 5

„Barrierefreiheit“ ist DAS Zukunftsthema. 7 moderne Eigentumswohnungen zwischen 89 m – 143 m 2

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Die Zahl der Senioren steigt in den kommenden Jahren weiter massiv an und damit verbunden die Nachfrage nach barrierefreien Immobilien. Aber auch vorausschauende jüngere Menschen stellen sich immer häufiger die Frage nach der Umsetzung von Barrierefreiheit. Der Bedarf an barrierefreien Immobilien ist bereits jetzt wesentlich größer als der Bestand. Unsere „Wohnanlage Kochertalblick“ wird barrierefrei gebaut. Gerne geben wir Ihnen bei einem persönlichen Gespräch weitere Informationen. Telefon 07366/9230558. Fertigstellung im Herbst 2017. Änderungswünsche sind noch möglich. Damit Senioren mobil bleiben, plant die Gemeinde Abtsgmünd einen Fahrdienst.

Wir informieren Sie gerne.

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Fortsetzung von Seite 4

Energetische Sanierung und Maßnahmen zur Barrierefreiheit koppeln „Barrierefreie Wohnungen passen zu allen Lebenslagen“, bestätigt auch Carmen Mundorff von der Architektenkammer BadenWürttemberg. „Der Aufwand, eine Wohnung entsprechend umzubauen, ist im Normalfall überschaubar. Es reichen wenige intelligent geplante Maßnahmen aus.“ Dazu gehörten vor allem das Entfernen von Schwellen und die Änderung des Türaufschlags nach außen bei Bädern. Wer demnächst energetisch sanieren möchte, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, auch das Haus oder die Wohnung barrierefreier zu gestalten. „Beide Themenbereiche in einem Zuge anzugehen, senkt die Kosten der Gesamtmaßnahme, da Planer und Handwerker nicht zweimal beauftragt werden müssen. Die oft störenden Umbauarbeiten erfolgen zudem nur einmal“, sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. Spezialisierte Architekten Gute Ansprechpartner für die Planung der energieeffizienten Modernisierung sind energetisch spezialisierte Architekten, Ingenieure und Gebäudeenergieberater. Auf die Barrierefreiheit haben sich viele Architekten und Innenarchitekten spezialisiert – sie können beispielsweise über die Architektenkammer Baden-Württemberg gefunden werden.

Altersgerecht umbauen mit der KfW-Bank KfW-Programme „Altersgerecht umbauen“: Die KfW-Programme „Altersgerecht umbauen – Investitionszuschuss“ (455) und „Altersgerecht umbauen – Kredit“ (159) bieten Tilgungszuschüsse bis zu 12,5 Prozent und einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 50.000 Euro an. Über Zukunft Altbau: Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für qualifizierte Gebäudeenergieberater. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenlos. Baufachleuten finden beim ihm Weiterbildungsangebote, Kontaktmöglichkeiten mit Kollegen und Informationen für ihre Kunden. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt. Infos unter Tel. 08000/123333 oder www.zukunftaltbau.de.

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