Auslandssemester-Erfahrungsbericht

„Auslandssemester-Erfahrungsbericht“ Sommersemester 2016 Universität von Ljubljana Fakultät für Wirtschaft Kardeljeva ploscad 17 1000 Ljubljana, Slo...
Author: Hansl Brodbeck
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„Auslandssemester-Erfahrungsbericht“

Sommersemester 2016

Universität von Ljubljana Fakultät für Wirtschaft Kardeljeva ploscad 17 1000 Ljubljana, Slowenien

1. Tipps zu Vorbereitungen Da Ljubljana gerade mal 400 Kilometer von München entfernt ist, war die Anreise dorthin leicht zu bewältigen. Es gibt zahlreiche und vor allem günstige Fernbusse oder Züge nach Slowenien. Wer an der Grenze zu Österreich wohnt, und die Möglichkeit hat von Salzburg aus nach Ljubljana zu fahren, der kann sich wie ich, bei der ÖBB, der österreichischen Bundesbahn, für gerade mal 19 Euro ein one-way Ticket der Sparschiene kaufen. Diese werden das ganze Jahr über auf der Internetseite der ÖBB angeboten. Wenn man frühzeitig bucht, kann man ein solches Ticket problemlos ergattern. Der Nachteil daran ist nur, dass man sich das Ticket persönlich am Schalter in Salzburg abholen muss, was aber wiederum kein Problem ist ,wenn man einfach ein paar Minuten früher zum Bahnhof anreist. Der Vorteil am Zugfahren ist, dass man so viel Gepäck mitnehmen kann wie man möchte und ebenso ein Fahrrad. Ansonsten gibt es wie schon erwähnt auch zahlreiche Busverbindungen von München nach Ljubljana. Da Slowenien in Europa liegt, braucht man nicht extra eine Krankenversicherung abzuschließen. Jede deutsche gesetzliche Krankenversicherung hat ein europäisches Abkommen, mit dem man problemlos im europäischen Ausland mit der deutschen Krankenversicherungskarte behandelt werden kann. Bezüglich der mitzunehmenden Dokumente ist es also erforderlich die Krankenversicherungskarte, den Personalausweis und natürlich Bank- sowie Kreditkarten mitzubringen. Außerdem sollte man bestimmte Dokumente von der Uni bei sich haben wie zum Beispiel die offizielle Annahmebestätigung der Universität Ljubljana, die „Confirmation of Arrival“ und die „Confirmation of Departure“ der HM, was jedoch beides zusammen auf einem Dokument ist. Schon bei der Bewerbung an der Universität Ljubljana kann man angeben ob man im zugehörigen Studentenwohnheim wohnen möchte. Das Wohnheim liegt direkt gegenüber der Fakultät, weswegen der Weg zur Uni gerade mal eine Minute dauert. Allerdings sind die angebotenen Zimmer Doppelzimmer, sprich man teilt sich ein acht Quadratmeter großes Zimmer mit einem weiteren, gleichgeschlechtlichen Studenten. Das winzig kleine Bad und die kleine Küche, die beide zusammen etwa 15 Quadratmeter haben, teilt man sich mit drei weiteren Personen. Sprich ein Apartment im Studentenwohnheim besteht aus zwei Zimmern mit jeweils zwei Studenten, einem Bad und eine kleine Küchenzeile mit Sitzmöglichkeiten. Das Wohnheim ist sehr einfach eingerichtet und zum Teil sehr dreckig und renovierungsbedürftig. Zusätzlich verfügen manche Apartments über keinerlei Küchenausstattung wie Besteck, Teller und Töpfe, welche dann am Beginn von den

Studenten selbst gekauft werden müssen. Größter Vorteil an den Studentenwohnheimen ist meiner Meinung nach ausschließlich der extrem günstige Preis von gerade einmal 100 Euro pro Monat. Da in Ljubljana das Niveau in Englisch sehr gut ist und die Uni sowieso auf Englisch ist, braucht man nicht zwingend einen slowenischen Sprachkurs zu belegen. An den Begrüßungstagen der Uni bekommt man gratis einen 90 minütigen Sprachkurs, in dem man die Basics beigebracht bekommt, sowie ein kleines Buch mit allen wichtigen Redewendungen und Vokabeln. 2. Informationen zur Stadt Ljubljana und zum Land Slowenien Ljubljana ist die Hauptstadt Sloweniens und mit 287.000 Einwohnern ein eher beschauliches Städtchen. Man kann alles problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Durch die Stadt fließt ein Fluss, die Ljubljanica, und entlang des Ufers befinden sich viele nette Straßencafés, Bars und Restaurants, in denen es vor allem im Frühling und Sommer toll ist draußen zu sitzen. Ljubljana hat viele tolle alte Gebäude und Brücken. Die beeindruckende Burg von Lubljana, thront auf einem kleinen Hügel über der Stadt, die nachts in einem magischen Grün beleuchtet wird und von der aus man tolle Blicke über die Stadt hat. Ljubljana hat viel zu bieten. Neben vielen Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Shops ist auf dem Hauptplatz im Zentrum mindestens jede Woche eine Veranstaltung wie Märkte, Veranstaltungen von Firmen oder Mottotage wie zum Beispiel Gesundheitstage vom slowenischen Roten Kreuz. Zusätzlich findet jeden Tag der Woche auf dem Marktplatz ein Markt statt, auf dem es frisches Obst und Gemüse zu kaufen gibt. Am Samstag wird dieser Markt noch vergrößert, auf dem man dann zusätzlich auch Fleisch, Käse und Kleidung kaufen kann. Ab April findet jeden Freitag Abend auf dem Marktplatz die sogenannte „Open Kitchen“ statt. Ein Essensmarkt auf dem man super leckere Gerichte aus aller Welt kaufen und dann draußen essen kann: Burger, indisch, afrikanisch, italienisch und typische slowenische Spezialitäten. Vor allem unter der Woche und am Freitag Abend sind die Clubs gefüllt, da viele slowenische Studenten über das Wochenende zu ihren Eltern heimfahren. Einmal die Woche werden Erasmus Partys veranstaltet, die immer sehr lustig sind. Es gibt schickere Clubs aber auch alternative und weniger kommerzielle Clubs wie zum Beispiel „Metelkova“ und

„Rog“. Beides sind verlassene Areale die jetzt zu einer hippen Künstlerszene umgewandelt wurden und in denen Clubs errichtet wurden die Konzerte und Partys mit zumeist Elektromusik veranstalten. Auch die Uni Ljubljana veranstaltet während des Sommersemesters einige Veranstaltungen wie das Campus Festival, das nach dem Spring Break stattfindet. Auf dem gesamten Areal der Fakultät sind Bühnen aufgebaut und Bands heizen die Stimmung der Studenten an. Da Slowenien zwischen Italien und Kroatien liegt, herrscht ein etwas milderes Klima, besonders an der Küstenregion. Hier hat es bereits Anfang März in der Sonne durchaus schon um die 20 Grad. Aber im Grunde ist das Wetter genauso wie in Deutschland. Mitte Februar, zu Beginn des Sommersemesters, ist es noch relativ kalt und nebelig, und es regnet ziemlich oft. Ljubljana ist ideal gelegen um das kleine Land Slowenien, mit gerade einmal zwei Millionen Einwohnern, zu erkunden. Man braucht nur eine Stunde mit dem Auto zur Küste und kann dort mediterranes Feeling genießen. Tolle Küstenstädte sind Izola, Porotroz und Piran. Dort kann man im Meer schwimmen und einen tollen Strandtag genießen. Viele Mietwagenfirmen in Ljubljana bieten spezielle Deals für Erasmus Studenten an, um günstig das Land erkunden zu können. Ein Mietauto von „Avantcar“ kostet pro Tag mit voller Versicherung gerade mal 45 Euro. Aber auch die italienische und kroatische Küste ist mit dem Auto gerade einmal eineinhalb Stunden entfernt. Wenn also das Wetter in Ljubljana nicht ganz so schön ist, kann man sich einfach problemlos ein Mietauto nehmen und damit nach Italien oder Kroatien fahren. Wer die Berge liebt, ist in Slowenien genau richtig! Die Karawanken oder die Berge im Triglav Nationalpark sind hervorragend für Wanderungen geeignet. Dorthin braucht man ebenfalls ca. eineinhalb Stunden mit dem Auto. Geübte Bergsteiger können die 2000 Meter Marke knacken und sogar auf den höchsten Berg Sloweniens, den Trigalv, der auf 2864 Metern liegt steigen. Wer klettern oder bouldern möchte ist hier ebenso bestens aufgehoben. Im Triglav Nationalpark fließt die Socá, ein wahnsinnig schöner Fluss, der türkisfarben leuchtet. Gerade im Sommer bietet der Fluss beim Canyoning oder Kajaken eine tolle Erfrischung. Ein super Ort, an dem man beides machen kann, ist Bovec. Ein Ausflug dorthin zum Kajak fahren mit anderen Erasmus Studenten ist ein absolutes Muss und war eines der Highlights meines Aufenthalts dort. Am Besten kommt man nach Bovec mit dem Auto über serpentinenreiche Straßen mit einer beeindruckenden Bergkulisse. Absolut empfehlenswert also! Wer sich kein Auto mieten möchte, kommt auch zu den beliebtesten Zielen bequem mit dem Bus oder mit der Mitfahrzentrale www.prevoz.org. Der Bled See zum Beispiel, eine der Hauptattraktionen von Slowenien, oder die bekannten Höhlen von Postojna lassen sich ganz

einfach per Bus erreichen. Im Winter, zu Beginn des Sommersemesters, ist es auch möglich in den zahlreichen slowenischen Skigebieten Ski zu fahren. Wir waren im März noch bei einem Skiwochenende im Skigebiet Kravavec, das mit dem Bus nur 45 Minuten von Ljubljana entfernt liegt. Die Skigebiete sind in gutem Zustand, günstiger im Vergleich zu Deutschland und man kann sich vor Ort alles Notwendige ausleihen. 3. Vor Ort a) Allgemeine Infos Wie oben bereits erwähnt verfügt die Uni Ljubljana über ein Studentenwohnheim, für das man sich bewerben kann. Wer aber wie ich, privat in einer eigenen Unterkunft leben möchte, sucht sich am besten vor Ort ein passendes Zimmer. Ich habe mir für meine ersten Tage ein Hostel gebucht und mich dann in Ljubljana auf Wohnungssuche begeben. Es gibt auf Facebook zahlreiche Gruppen, unter anderem speziell für Erasmus Studenten, in denen man viele Angebote finden kann. Zusätzlich gibt es viele slowenische Seiten die Zimmer in Wohngemeinschaften anbieten. Diese sind leider auf slowenisch, aber mit Google Translator ist dies kein Problem! Außerdem bekommt jeder Austauschstudent der Uni Lljubljana einen Tutor, der auch bei der Zimmersuche hilft. Oft ist es auch einfacher sich mit anderen Erasmus Studenten zusammen zu tun und gemeinsam eine Wohnung anstelle eines einzelnen Zimmers zu suchen. In Slowenien ist es völlig normal mit einer zweiten Person in einem Zimmer zu leben. Wer also wie ich in einem Einzelzimmer leben möchte, muss mit einer etwas höheren Miete rechnen, die aber immer noch, im Vergleich zu München, extrem günstig bei ca. 250 Euro liegt. Hier sind einige Facebookgruppen die Zimmer in Ljubljana anbieten: - Rooms/Housing/ Sobe University of Ljubljana by HousingAnywhere.com - Rooms / Housing / Accommodation / Ubytovanie / Ljubljana - Stanovanjce, stanovanjce, kje si? Von der Fakultät für Wirtschaft bekommt man zu Beginn gratis eine slowenische Simkarte, die man benötigt um sich offiziell als slowenischer Student registrieren zu können. Diese Karte muss man dann aufladen und kann sich ein entsprechendes Paket für Internet sowie Freiminuten buchen. Alle slowenischen Studenten bekommen sogenannte „Studenski Boni“. Das heißt, dass die Regierung das Essen in bestimmten Restaurants für die Studenten subventioniert, damit auch diese sich ein Essen auswärts leisten können. Jedem Studenten

stehen pro Tag zwei dieser Boni zur Verfügung, die im Abstand von 4 Stunden und bis 20 Uhr genutzt werden können. Es funktioniert folgendermaßen: In allen Restaurants, die an diesem Programm teilnehmen, können die Studenten für einen Preis zwischen 0 Euro und 4,50 Euro ein komplettes Menü, bestehend aus Salat, Suppe, Hauptgericht sowie einer Frucht als Dessert, bestellen. Der Menüpreis sowie das Essen das man bekommt, variiert von Restaurant zu Restaurant wobei die Regierung stets 2,60 Euro bezahlt und der Student dann den Rest. Kostet das Menü in einem Restaurant also beispielsweise 6,50 Euro, dann zahlt die Regierung 2,60, der Student bezahlt dann noch 3,90 Euro. Dazu braucht man eine slowenische Simkarte, denn man muss vor Bestellung des Menüs, mit dem Handy eine bestimmte Nummer wählen und den Studentenausweis vorzeigen. Die Menüs sind super lecker und gleichwertig mit dem Essen das auch die regulären Kunden bekommen. Nur um einiges günstiger und man bekommt mehr. Auch in der Nähe der Fakultät gibt es einige Bars, die diese Menüs anbieten und man bekommt zum Teil einen Salat oder ein Sandwich für nur 50 Cent oder gar umsonst. Es reicht also nur die spezielle Nummer zu wählen. Diese Boni sind wirklich super, da man für wenig Geld ein super Essen bekommt. Für diesen Preis kann man schlecht alles was man bekommt selber kochen, da die Preise im Supermarkt gleich, wenn nicht sogar etwas teuer sind als in Deutschland. Vor allem Kosmetikartikel von DM kosten bis zu doppelt soviel, da alles aus Deutschland importiert werden muss! In Ljubljana gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten wie Lidl, Hofer, Spar und Mercator an jeder Ecke. Bezüglich Sportmöglichkeiten: Die Uni Ljubljana hat ein breites Sportangebot. Von Tennis, Fußball und Volleyball über Golf zum Reiten. Zu Beginn des Semesters kann man sich bei allen gewünschten Sportarten einschreiben und zahlt pro Semester 20 Euro. Nur Golfen und Reiten kostet mehr, etwa 120 Euro pro Semester. Ljubljana ist ziemlich klein. Wenn man allerdings nicht zu Fuß überall hingehen möchte, was man problemlos machen kann, gibt es die Möglichkeit sich Fahrräder auszuleihen, was in der ersten Stunde kostenlos ist. Außerdem gibt es für Studenten eine Buskarte für 20 Euro pro Monate, mit der man so viel fahren kann wie man möchte. b) Universität Die Bewerbung an der Universität Ljubljana erfolgt zu Beginn online über ein Portal. Alle weiteren Schritte laufen dann über das International Office der HM sowie der Uni Ljubljana. Die Uni Ljubljana veranstaltet zu Beginn des Sommersemesters, das Mitte Februar beginnt, spezielle Begrüßungstage. Alle Austauschstudenten werden herzlich begrüßt, es gibt ein

Fotoshooting, eine offizielle Begrüßung durch die Koordinatorin des International Office, einen kleinen Sprachkurs, eine Führung durch die Fakultät und man bekommt dort auch alle notwendigen Dokumente, wie die Simkarte und den Studentenausweis ausgehändigt. Es gibt auch eine Pause mit Sandwiches und Getränken. Am Abend wird ein internationales Abendessen, das sogenannte „International Dinner“ veranstaltet. Alle Studenten bringen typische Spezialitäten aus ihrem Heimatland mit oder bereiten diese zu, so dass es viele internationale Gerichte und Getränke gibt die von allen probiert werden können. Die Begrüßungstage waren wirklich super organisiert und man fühlte sich bereits seit der ersten Minute an sehr wohl. Die Uni bietet sehr viele verschiedene Fächer in englischer Sprache an, so dass es kein Problem bei der Kurswahl gibt. Kurse, die mir von der HM genehmigt und von mir belegt wurden waren „International Business and Management“, „Sustainable Tourism“, „Entrepreneurship“, „Sales Promotion“ und „Socio Economics and Contemporary Slovenia“. Die meisten Dozenten sprechen sehr gutes Englisch, da viele von Ihnen entweder selbst auch im Ausland studiert oder sogar schon gelehrt haben. In einigen Kurse, wie zum Beispiel Entrepreneurship, halten zum Teil auch Gastprofessoren aus Amerika Vorlesungen. Das slowenische Unisystem unterscheidet sich zum dem in Deutschland. Bereits unter dem Semester, vor allem zu Beginn, wird von den Studenten in Form von Aufsätzen, Referaten und Gruppenprojekten viel verlangt, dafür zählt am Ende des Kurses die Abschlussprüfung zum Teil nur zu 30 Prozent. Viele der Klausuren sind sogar open book und vom Niveau her niedriger als in München. Es ist also keine große Kunst die Kurse mit sehr guten Noten zu bestehen. Gerade durch die Aufsätze, Mitarbeit und Gruppenarbeiten kann man bereits sehr gute Noten erzielen, die alle zusammen teils bis zu 70 Prozent der Endnote ausmachen. Dies variiert aber natürlich von Kurs zu Kurs. Der Campus selbst ist sehr modern und schön. Die Vorlesungssäle sind kleiner als an der HM, wodurch aber eine gemütliche Atmosphäre herrscht. Dies liegt auch daran dass die Kurse aus viel weniger Studenten bestehen und viel diskutiert wird. Insgesamt wird hier auf die Meinung und Sichtweise der Studenten viel gegeben. Die Uni Ljubljana setzt viel auf praktische Anwendung der vermittelten Theorie, wodurch den Studenten aber meiner Meinung weniger an Theorie vermittelt wird. Unter dem Semester wurden vom International Office einige Feste organisiert, wie zu Beispiel das Neujahrsfest Nouruz, welches mit traditionellen Gerichten und Tänzen mit den Austauschstudenten der jeweiligen Länder mitorganisiert wurde. Dies waren tolle Gelegenheiten um andere Kulturen kennen zu lernen.

c) Integration Durch das International Dinner und die im Anschluss organisierte Party in einem Club in der Innenstadt war es sehr leicht, schnell Anschluss zu den anderen Austauschstudenten, die allesamt sehr international aus Australien, Kanada, USA und allen Ländern Europas kamen, zu finden. Auch durch die organisierten Ausflüge zu Beginn des Semesters nach Piran und zum Bohinj See, war es einfach, sehr schnell Freundschaften zu schließen. Die Slowenen an sich sind sehr nette, freundliche und vor allem hilfsbereite Menschen. Bei jeglichen Fragen waren Sie stets bemüht zu helfen. Vor allem die Mitarbeiter im International Office waren allesamt sehr freundlich und bemüht den Aufenthalt der Austauschstudenten bestmöglich zu gestalten und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. d) Fazit Insgesamt kann ich sagen, dass mein Austauschsemester an der Universität Ljubljana zu einer der besten Zeiten in meinem Leben gehören. Ich habe Freunde aus aller Welt gewonnen, Freunde fürs Leben. Eine ereignisreiche Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken schweißt zusammen. Die günstige Lage Ljubljanas ermöglicht super Möglichkeiten zum Reisen. Italien, Kroatien und der Balkan sind tolle Länder die eine Reise wert sind. Auch Slowenien an sich, mit der tollen Berglandschaft und der Küste, ist wunderschön und bei der Wahl des Austauschplatzes auf jeden Fall zu berücksichtigen. Outdoorfreaks sind hier bestens aufgehoben! Die vielen internationalen Mitstudenten und die gute Organisation, die angebotenen Ausflüge, Partys und Festivals sowie die interessanten Kurse der Uni sind besonders hervorzuheben. Ljubljana scheint zwar im ersten Moment zu anderen bekannten Städten etwas unscheinbar, ich kann ein Austauschsemester dort jedoch jedem nur wärmstens empfehlen. Ljubljana ist eine perfekte Studentenstadt mit zahlreichen Bars, Clubs und leckeren Restaurants, in denen man sich nach der Uni zusammen mit den anderen Studenten treffen und Spaß haben kann Und vom Kostenfaktor her punktet Slowenien natürlich gleich mehrfach. Durch die super günstigen Mieten, die niedrigen Preise in den Nachtclubs und das günstige Essen durch die Studenten Boni kann man sein Geld ohne schlechtes Gewissen für die viele Freizeit, die man in einem Erasmus Semester genießen kann, ausgeben!

4. Fotos

Faculty of Economics Soca River

Lake Bled

Izola

Lubljana