August 2016

Gemeindebrief Freie evangelische Gemeinde Castrop-Rauxel Juli/August 2016 ______________________________________________________ _ Der HERR gab zur A...
Author: Adolf Schuler
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Gemeindebrief Freie evangelische Gemeinde Castrop-Rauxel Juli/August 2016 ______________________________________________________ _

Der HERR gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des HERRN vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will. 2. Mose 33,19 (Monatsspruch Juli)

Moses will Gott sehen! Er hat viel mit Gott erlebt! Jetzt will er ihn endlich sehen! Und Gott? Er lässt sich darauf ein. Sensationell ist die erste Antwort, die Moses erhält: „Ich will meine ganze Schönheit an dir vorüber ziehen lassen.“ Man möchte fragen: Was wird Moses zu sehen bekommen? Ein Engelgesicht, feurige Augen, eine Gestalt? Moses will den HERRN sehen und er wird ihn sehen, aber in der Weise, dass er hört. Das Sehen Gottes geschieht so, dass der Name Gottes vor Moses ausgerufen wird. Moses will sehen und er wird hören! Auch wir wollen sehen – und müssen uns sagen lassen, dass wir den HERRN nur sehen, in dem wir hören. Das mag uns nicht gefallen, die wir so auf das Bildhafte gepolt sind. Doch lassen wir uns gesagt sein; wir werden Gott nur sehen, wenn wir ihn und auf ihn hören. Mose wird Gottes Schönheit sehen, in dem er den Namen Gottes hört. Damit können wir vielleicht ganz wenig anfangen. Das liegt daran, dass wir zum großen Teil nicht mehr wissen, was in biblischer Zeit der Name bedeutet. Gott stellt sich Mose vor als die Gnade. „Ich gewähre Gnade, wem ich will.“ Diese Selbstvorstellung des HERRN erinnert an die erste Begegnung des HERRN gegenüber Mose. Damals hat Gott sich dem Mose mit den Worten: „Ich werde sein…“ vorgestellt und dann seinen Namen mit „… der ich sein werde“ verdoppelt. Und das finden wir hier wieder. „Ich gewähre Gnade, wem ich will..“ lautet die Selbstvorstellung Gottes und wieder findet eine Verdoppelung seines Namens statt: „…und ich schenke Erbarmen, wem ich will.“ Gott ist die Gnade, er ist der Erbarmer. Das ist das Wesen Gottes; Gnade und Erbarmen. Das ist die Schönheit Gottes, sein Name, Gnade und Erbarmen. Wer Gnade und Erbarmen sucht und braucht, der muss zu diesem Gott gehen. Er gibt seinen Namen bekannt. Damit sehen wir, Gott ist keine anonyme Macht, kein Etwas. Gott hat einen Namen, den teilt er mit und gibt so sein Wesen zu erkennen. Wir wollen heute, wie Moses damals, Gott sehen – und wir sehen ihn in der Person Jesu von Nazareth. Wir sehen in den Evangelien, wie er Menschen begegnet. Ich denke an sein Treffen mit Zachäus, dem Zöllner und an seine Begegnung mit der Frau am Jakobsbrunnen und was sehen wir dort? Wir sehen Gnade und Erbarmen und am Stärksten sehen wir es bei seinem Sterben am Kreuz. Das ist die Schönheit des HERRN, er erbarmt sich. Ihnen eine gute Sommerzeit! Ihr Werner Hanschmann

Juli 04.07. Petra Brinkhoff 04.07. Ingo Leipelt 06.07. Burkhard Frank 11.07. Elfriede Frank ( 90 J. ) 15.07. Benjamin Frank 16.07. Lukas Schink 17.07. Tim Hardick 19.07. Sarah Sauer 23.07. Ingo Schink 28.07. Pia Franz T. 015784688356 28.07. Lea Schink

T. 02305 – 82 95 8 T. 02305 – 35 38 26 T. 02305 – 32 98 2 T. 02305 – 12 23 5 T. 0231 – 98 12 73 59 T. 2305 – 54 57 83 T. 02305 – 54 43 51 T. 02305 – 69 93 25 2 T. 02305 – 54 57 83 T. 02305 – 54 57 83 August

02.08. Emre Akdag 03.08. Rita Krämer ( 73 J. ) 05.08. Angelika Pofalla 11.08. Liebtraut Frank 14.08. Paul Michalski 18.08. Serdal Akdag 26.08. Uli Schäfer ( 76J. ) 27.08. Andrea Hardick-Maier 29.08. Annegret Krause ( 77 J. ) 30.08. Werner Weller ( 68 J. )

T. 02305 – 63 80 40 8 T. 02367 – 86 90 T. 02305 – 31 40 8 T. 02305 – 32 98 2 T. 02305 – 97 88 39 T. 02305 – 63 80 40 8 T. 02305 – 75 23 4 T. 08252 – 90 94 42 4 T. 02305 – 77 61 6 T. 0231 – 28 93 41 2

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen für das neue Lebensjahr Gottes Segen mit Epheser 3,17: „Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen.“

Kranke und/oder alt gewordene Gemeindeglieder Wir grüßen euch ganz herzlich mit dem Morgengebet von Dietrich Bonhoeffer: Vater im Himmel, Lob und Dank sei dir Für die Ruhe der Nacht; Lob und Dank sei dir für den neuen Tag; Lob und Dank sei dir für alle deine Liebe und Güte und Treue in meinem Leben. Du hast mir viel Gutes erwiesen; lass mich auch das Schwere aus deiner Hand annehmen. Du wirst mir aber nicht mehr auferlegen, als ich tragen kann. Du lässt deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen.

! Herzliche Einladung zum Grillen Am Samstag, den 2. Juli findet auf dem Gemeindegrundstück eine klasse Grillparty statt. Sie startet um 17.00 Uhr. Getränke und Grillgut gibt es zum Selbstkostenpreis. Schööööööööön, wenn viele dabei sind!

On Tour ist der „60 plus Kreis“ am Dienstag, den 12. Juli. Das Ziel ist eine Überraschung, aber so viel kann schon gesagt werden: Start ist um 14.00 Uhr am Gemeindehaus, Weimarer Str. 11, und wer nicht so gut zu Fuß ist kann doch mitfahren.

Gebetsabend Der nächste Gebetsabend ist am Dienstag, den 30. August, um 19.00 Uhr. Vorher steht wieder ab 18.00 Uhr für alle ein Imbiss bereit. „Das Gebet ist die Tür aus dem Gefängnis unserer Sorge.“ Helmut Gollwitzer.

Gebetsfrühstück Im Juli wird das Gebetsfrühstück auf den 2. Samstag im Monat verlegt. Damit ist es am 9. Juli, um 09.00 Uhr. Kaffee u. Brötchen werden gestellt. Den Belag bringe bitte jeder selbst mit.

Bund Freier evangelischer Gemeinden – kennen Sie ihn? Auflösung aus dem vorigen Gemeindebrief: Gesucht war eine Stadt im Ruhrgebiet, die nicht zum Ruhrkreis der FeGs gehört. Die richtige Antwort lautet: Dortmund. Neue Aufgabe: Weshalb kam es zur Bildung der ersten Freien evangelischen Gemeinde in Deutschland? Vier Antwortmöglichkeiten werden nachstehend genannt. Welche Antwort ist richtig? a) des Taufverständnisses b) des Abendmahlverständnisses c) des Schriftverständnisses d)des Missionsverständnisses
 


Wer zuerst die richtige Antwort mitteilt bekommt eine kleine Belohnung.
 Das Zitat Man muss sich immer erst zusammen setzen, bevor man sich auseinandersetzt.
 Otto Schopf (1870-1913)

Ferien – und Erholungszeit Gebet Gott, Schöpfer der Welt, in diesen Ferien- und Urlaubstagen schenkst du uns Freude: Freude an der Schönheit deiner Schöpfung; Freude an gemeinsamen Zeiten der Erholung und des Aufatmens. Viele von uns können sich von ihrer Arbeit entspannen und neue Kraft schöpfen.

Wir bitten dich: Allen, die unterwegs sind, gewähre gute Erholung und schütze sie vor Gefahren. Lass sie das Ziel glücklich erreichen und gesund, erholt und heil wieder zurückkehren. All jenen, denen es nicht möglich ist, Urlaub zu machen, schenke Zeiten der Ruhe und Entspannung. Hilf uns allen,

dass wir in dieser Zeit auch Wege zu dir finden und dir begegnen

und so gestärkt aus den Tagen der Ferien und des Urlaubs in den Alltag zurückkehren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf euch herab und bleibe bei euch allezeit. Amen Gemeindefreizeit, vom 17.-19. Juni, in Radevormwald Glücksmomente hieß das Freizeitthema. Mit 30 Personen waren wir in der Ev. Jugendbildungsstätte in Radevormwald und das war bereits das erste Glück, dass wir mit solch einer großen Gruppe, im Alter von 11 – 76 Jahren, das Wochenende erleben konnten. Auf vielfältige Weise versuchten wir uns dem Thema zu nähern. Einige erzählten von Glücksmomenten in ihrem Leben, wie der Geburt der Tochter bis hin zu einer Fahrt mit dem Heißluftballon. Am Samstagvormittag sahen wir uns die Seligpreisungen Jesu an. Hier bemühten wir uns herauszufinden, wo es

Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den eigenen Glücksvorstellungen und denen der Bibel gibt. Wen der Regen nicht abhielt erkundete am Samstagnachmittag die waldreiche Umgebung des Freizeithauses. Andere gestalteten in kreativer Weise kleine Bäume. Das war nicht zufällig, denn schon im Psalm 1 wird der glückliche Mensch mit einem fest verwurzelten Baum verglichen. Wieder andere kämpften zur gleichen Zeit, in der hauseigenen Sporthalle, um Punkte und Tore. Jetzt wissen wir, dass beim Basketball kein Weg an der Familie Schink vorbei führt. Für viele kleine Glücksmomente sorgten die unterschiedlichsten Spiele an den Abenden. Beeindruckend, wie eine Gruppe, in Anlehnung an das Märchen von Rotkäppchen, sowohl als Oma, Jäger, wie Wolf glänzen konnte. Im Gottesdienst am Sonntagmorgen hörten wir noch einmal, was die Bibel zu einem glücklichen Leben sagt, zum Beispiel: „Vergebung macht glücklich!“ Uns wurde bewusst, wenn wir Menschen ihr Fehlverhalten nicht vergeben belasten wir uns selbst. Abgerundet wurde das geglückte Wochenende durch gute Mahlzeiten des Hauses und die hohe Bereitschaft der TeilnehmerInnen sich aufeinander einzulassen. Mehr Bilder ( und in Farbe) von der Freizeit gibt es auf der Homepage der Gemeinde.

Die Kinderseite Außer Berlin sind noch 14 weitere Hauptstädte Europas in diesem Buchstabensalat versteckt. Dazu musst du nur die waagrechten und senkrechten Reihen genau durchsuchen, und zwar von links und rechts und von oben und unten! Findest du alle 15 Hauptstadtnamen?

Christian Badel, www.kikifax.com (link is external), In: Pfarrbriefservice.de

Die Auflösung findet sich auf der letzten Seite vom Gemeindebrief.

Indien: Hinduisierung erhöht Gefahr für Christen (Open Doors) – Seit dem Regierungsbeginn von Ministerpräsident Narendra Modi im Mai 2014 nimmt die Verfolgung der Christen in der „größten Demokratie der Welt“ beständig zu. Zwar garantiert die Verfassung aus dem Jahr 1950 Religionsfreiheit für alle Bürger Indiens, doch die Christen, die etwa 2,3 % der Bevölkerung ausmachen, sehen sich wachsender Feindseligkeit gegenüber. Das Land belegt Rang 17 auf dem Weltverfolgungsindex 2016 von Open Doors.
 Anti-Bekehrungsgesetze und mangelnde Strafverfolgung von Gewalttätern Hinduisierung beschreibt den Prozess der Ausübung beständigen Drucks sowie der Beeinflussung und Bedrohung auf allen Ebenen. Dazu gehören politische Polarisierung, Anti-Bekehrungsgesetze, Neuschreibung der angeblich durch Kolonialmächte und Muslime verfälschten Landesgeschichte, die ausschließliche Ernennung von Hindus für leitende Positionen sowie eine weit angelegte Rückführungskampagne von Indern, die zum christlichen Glauben übergetreten waren und mit großen Festlichkeiten wieder „nach Hause“, sprich in den hinduistischen Glauben zurückgeführt wurden. Selbst sehr gewaltsame Übergriffe gegen Kirchen und Christen – vereinzelt auch gegen ausländische – werden von den Behörden kaum strafrechtlich geahndet, passen diese doch ins Konzept der Zentralregierung, für die Indien ein rein hinduistisches Land werden muss. Die der Regierung nahestehende und unter dem Kürzel RSS bekannte radikal-hinduistische „Nationale Freiwilligenorganisation“ Rashtriya Swayamsevak Sangh formuliert dies so: „Nicht-Hindus müssen die indische Kultur und Sprache annehmen, müssen lernen, die indische Religion zu ehren, und dürfen keiner anderen Idee folgen als der Verherrlichung der indischen Religion …. andernfalls verdienen sie keinerlei Privilegien … und nicht einmal die Bürgerrechte.“ Hält diese Entwicklung an, so stehen den Christen in Indien schwere Zeiten bevor. Unsere Gebete für sie sind deshalb gerade jetzt und weiterhin sehr wichtig.

Gottesdienste Datum

Leitung

Predigt

03.07.

Ingo Leipelt

Werner Hanschmann

10.07.

Bettina Sobik

Werner Hanschmann

17.07.

Ingo Schink

Werner Hanschmann

24.07.

Burkhard Frank

Werner Hanschmann

31.07.

Ingo Leipelt

Werner Hanschmann

07.08.

Bettina Sobik

Werner Hanschmann

Abendmahlsgottesdienst

14.08.

Wolfgang Scholl

Christian Meier

Gastpastor

21.08. 28.08.

Burkhard Frank Wolfgang Reitz Ingo Schink

Jörg Gessner

Bemerkungen

Abendmahlsgottesdienst

Gastpastor Gastpastor

Regelmäßige Veranstaltungen Gebetskreis

Sonntag 09.30 Uhr

Gottesdienst

Sonntag 10.00 Uhr

Gesprächskreise zur Bibel

Dienstags

19.00 Uhr

Dienstags

19.00 Uhr*

Mittwochs

10.30 Uhr

Mittwochs

19.00 Uhr

Sprachkurs

Dienstag Freitag

16.30 Uhr 16.30 Uhr

Treffpunkt „60 plus“

Jeden 2. Dienstag im Monat 15.15 Uhr

Gebetsfrühstück

Jeden 1. Samstag im Monat 09.00 Uhr Kaffee u. Brötchen sind vorhanden; gewünschten Belag bitte selbst mitbringen

Klöncafe „Chillpoint“

Freitag

Spieletreff

letzter Freitag im Monat 19-22.00 Uhr

19-21.30 Uhr

*Junge Erwachsene, 14-tägig Auflösung: Berlin, Brüssel, Helsinki, Paris, Athen, Dublin, Rom, Luxemburg, Amsterdam, Wien, Lissabon, Madrid, Kopenhagen, London, Stockholm) Impressum: Freie evangelische Gemeinde Bankverbindung:
 Weimarer Straße 11 IBAN: DE71 4526 0475 0009 2460 00
 44577 Castrop-Rauxel BIC: GENODEM1BFG www.feg-castrop-rauxel.de Spar- u. Kreditbank des Bundes Pastor Werner Hanschmann Freier evangelischer Gemeinden T. 02305 – 5377996 [email protected]