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Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017

Jobcenter Bremerhaven

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017

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Inhaltsverzeichnis

Seite

1. Vorbemerkungen

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2. Lokale Einschätzung zur Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung

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3. Geschäftspolitische Ziele und strategische Ausrichtung

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4. Investitionen und Rahmenbedingungen

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5. Wirkung und Ziele

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Anlage: - Übersicht Eingliederungsbudget

Impressum Jobcenter Bremerhaven Grimsbystr. 1 27570 Bremerhaven Geschäftsführer Herr Friedrich-Wilhelm Gruhl Tel. 0471 / 1428-500 Bereichsleiter Markt und Integration Herr Udo Bartau Tel. 0471 / 9449-853 Bereichsleiterin Leistungsgewährung Frau Frauke Haveland Tel. 0471 / 1428-506 Controlling Herr Olaf Brinkmann Tel. 0471 / 9449-441 Herr Phillip Henschel Tel. 0471 / 9449-156

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1. Vorbemerkungen Sehr geehrte Damen und Herren, das Jobcenter Bremerhaven blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Die guten Integrationsergebnisse bestätigen unsere professionelle Arbeit. Im Jahr 2017 werden wir diesen Kurs fortsetzen und weiterhin intensiv daran arbeiten, Bremerhavenerinnen und Bremerhavener, die auf Grundsicherungsleistungen SGB II angewiesen sind, noch bessere Chancen auf Beschäftigung, Ausbildung und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Hierzu haben wir konkrete Handlungsfelder und Handlungsansätze definiert. Unsere Schwerpunkte für das Jahr 2017 sind von hoher Kontinuität geprägt. Auch in diesem Jahr ist uns wichtig, - Menschen möglichst nachhaltig in Erwerbstätigkeit zu integrieren, - berufliche Qualifizierung gezielt als Instrument zum dauerhaften Schutz gegen - Arbeitslosigkeit einzusetzen und - Langzeitarbeitslosigkeit vorzubeugen und zu bekämpfen. Das Jahr 2017 steht unter anderem im Zeichen der Herausforderung durch das Thema Flucht / Asyl. Die wachsende Zahl der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns fliehen, hat großen Einfluss auf die Entwicklung in der Grundsicherung. Entscheidend ist für uns, dass wir bei allen Bemühungen um diese Zielgruppe, die anderen Personengruppen in der Grundsicherung nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen für Flüchtlinge und für Langzeitarbeitslose gleichermaßen Chancen im Arbeitsmarkt eröffnen. Die Zuwanderung ändert die Lage am Arbeitsmarkt. Trotz konstant hoher Arbeitskräftenachfrage rechnen wir damit, dass sich der Abbau der Arbeitslosigkeit nicht in dem Maße wie 2016 fortsetzen wird; ein Anstieg der Zahlen insbesondere im Rechtskreis SGB II erscheint realistisch. Dieser herausfordernden gesellschaftlichen Aufgabe stellen wir uns mit Hilfe gezielter organisatorischer Maßnahmen und passgenauer Unterstützungsangebote zur Integration in Ausbildung und Arbeit. Wir verfügen dazu über auskömmliche Ressourcen im Bereich Personal und Finanzen, wodurch der Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit gelegt ist. Eine enge Zusammenarbeit aller Arbeitsmarktakteure wird das Jahr 2017 prägen. Insbesondere um das Ziel der schnellstmöglichen Integration von Menschen mit Fluchthintergrund in die Bremerhavener Gesellschaft zu erreichen, ist eine durchgängige Betreuung von der Ankunft in unserer Stadt bis hin zur Integration in den Arbeitsmarkt unerlässlich. Lassen Sie uns deshalb noch intensiver und “Hand in Hand“ zusammenarbeiten! Mit freundlichen Grüßen Friedrich-Wilhelm Gruhl

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2. Lokale Einschätzung zur Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung Für die Durchführung einer fundierten Chanceneinschätzung wurden zunächst Strukturdaten der Stadt Bremerhaven im mehrjährigen Vergleich herangezogen, die zwar verschiedene positive Entwicklungen aufzeigen, aber immer noch einen ungünstigen Status Quo belegen. Regionalstruktur Stadt Bremerhaven Bevölkerung2 Bevölkerungsentwicklung seit 20052 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte1 Beschäftigungsquote1, 2 Beschäftigungsquote 55-64 Jahre1, 2 Beschäftigungsquote Frauen1, 2 Beschäftigte in Großbetrieben1 Unterbeschäftigungsquote1 Tertiarisierungsgrad1 Teilzeitquote1 Einpendlerquote1 Auspendlerquote1 Ausbildungsquote1 SGB II-Quote1, 2 SGB II-Quote U251 Schulabgänger ohne Abschluss2

2010 in % 113.366 - 2,8 46.992 44,9 35,4 41,7 32,3 22,8 78,9 19,3 46,9 25,4 7,2 22,5 32,2 9

2015 in % 110.121* -5,6 * 50.758 51,6 44,9 47,3 33,3 19,2 78,3 25,8 46,9 27,1 5,8* 24,7 38 4,8*

Trend neg. neg. pos. pos. pos. pos. neutral pos. neutral pos. neutral pos. neg. neg. neg. pos.

Quellen: 1 = Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2 = Statistisches Bundesamt Die immer noch schwierige Situation von vielen Menschen im Bezug von Transferleistungen und deren Ursachen von Arbeitslosigkeit zeigt sich dann auch in der prozentualen Verteilung sowie Verlaufstendenz bei den Bewerbermerkmalen der Arbeitslosen: Bewerberbestand/Strukturmerkmale (Stand Juli 2016) Gesamt Veränderung ggü. VJM* in % Bestand Arbeitslose insgesamt 7.356 - 2,6 Männer 4.125 - 3,0 Frauen 3.231 - 2,2 15 bis unter 25 Jahre 720 +15,2 25 bis unter 35 Jahre 1.889 - 2,9 35 bis unter 50 Jahre 2.778 - 3,9 50 Jahre und älter 1.969 - 6,0 55 Jahre und älter 1.039 - 2,0 Langzeitarbeitslose 3.638 +2,4 Schwerbehinderte 278 - 0,7 Ausländer 2.158 +13,1 Alleinerziehende 844 - 3,7 ohne Berufsausbildung 4.979 - 5,1 außer-/betriebliche Ausbildung/Fachschule 1.843 - 12,1 akademische Ausbildung 158 +26,4 Quelle: “Eckwerte für Jobcenter“ des Statistik-Service der BA, Juli 2016 VJM* = Vorjahresmonat = Juli 2015 4

Anteil in % 100 56,1 43,9 9,8 25,7 37,8 26,8 14,1 49,5 3,8 29,3 11,5 67,7 25,1 2,1

* Daten aus 2014

* Daten aus 2014

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Auch anhand der Personengruppe der Langzeitleistungsbezieher/innen lassen sich wiederum Entwicklungen erkennen, die zielgruppenspezifisch sowohl positiv (Jüngere, Alleinerziehende) als auch negativ (schwerbehinderte Menschen, Ausländer/innen) zu werten sind. Im Ergebnis ist jedoch quantitativ und qualitativ eine Negativentwicklung festzustellen, was weiterhin entsprechende operative Maßnahmen erforderlich macht. Langzeitarbeitslosenbestand/Strukturmerkmale (Stand Juli 2016) Gesamt Veränderung ggü. VJM* in % Langzeitarbeitslose insgesamt 3.638 +2,4 Männer 2.025 +3,3 Frauen 1.613 +1,2 15 bis unter 25 Jahre 94 - 6,0 25 bis unter 35 Jahre 743 +0,3 35 bis unter 50 Jahre 1.559 +3,9 50 Jahre und älter 1.242 +2,4 55 Jahre und älter 662 +4,6 Schwerbehinderte 150 +15,4 Ausländer 766 +11,8 Alleinerziehende 473 - 3,5 ohne Berufsausbildung 2.509 +3,9 außer-/betriebliche Ausbildung/Fachschule 1.029 - 1,7

Anteil in % 100 55,7 44,3 2,6 20,4 42,9 34,1 18,2 4,1 21,1 13,0 69,0 28,3

Quelle: “Eckwerte für Jobcenter“ des Statistik-Service der BA, Juli 2016 VJM* = Vorjahresmonat = Juli 2015 Asyl/Flucht (Stand September 2016) Bezüglich der (gesamtgesellschaftlichen) Aufgabe der sprachlichen, sozialen und beruflichen Integration der Geflüchteten sind die Grundsicherungsträger sowohl in der Betreuung der Vielzahl der Menschen als auch in der Ausrichtung von Arbeitsabläufen und Integrationsstrategien besonders gefordert. Merkmale dieser Personengruppe im Jobcenter Bremerhaven sind u. a.: - Ca. 90 % der Geflüchteten im Leistungsbezug stammen aus dem Herkunftsland Syrien. - Starker Anstieg der syrischen Arbeitsuchenden innerhalb eines Jahres (von 206 erwerbsfähigen Leistungsbezieher/innen –eLb- in 9/15 auf 1.323 eLb in 9/16), zuletzt wieder mit abflachendem Trend. - Geschlechterverteilung: 73 % männlich, 27 % weiblich - Altersverteilung: 29 % U25, 60 % 25-49 Jahre, 11 % Ü50 - Datenlage zu formalen Berufsabschlüssen noch nicht valide. - 80 % der syrischen Bewerber/innen sind (u. a.) mit der Handlungsstrategie “Deutsche Sprachkenntnisse erwerben/verbessern“ zu fördern. Quelle: Datenbestand VerBIS ("Vermittlungs-, Beratungs- und Informationssystem"), September 2016 IAB-Regionalprognose für Land Bremen von 2016 auf 2017 (Stand September 2016) Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erstellt sowohl auf Bundesebene als auch regional Prognosen zur künftigen Entwicklung von Arbeitslosigkeit, Beschäftigung und Leistungsbezug, die aufgrund der datenbasierten und wissenschaftlichen Methodik hohe 5

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Bedeutung und Verlässlichkeit haben. Während im Land Bremen der Ausbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (sowohl in der Tendenz als auch über dem Bundesdurchschnitt) noch weiter zunimmt, machen sich deren Effekte sowohl beim erwarteten Rückgang von Arbeitslosigkeit an sich als auch dem Leistungsbezug SGB II nur unterdurchschnittlich bemerkbar. Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Arbeitslosigkeit Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II

+2,3 % -1,1 % -2,3 %

Deutschland +1,8 % Deutschland -2,6 % Deutschland -4,1 %

Quelle: IAB-Bericht 20/16, “Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017“

Abgänge aus Arbeitslosigkeit in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Wirtschaftsklassen in der Stadt Bremerhaven (im Zeitraum Juni 2015 bis Juni 2016) Nachstehend die Datenlage der häufigsten Wirtschaftsklassen der einstellenden Firmen, welche vormals Arbeitslose aus beiden Rechtskreisen bzw. nur dem SGB II eingestellt haben als Indikator für die lokal besonders aufnahmefähig/-willig anzusehenden Branchen. „Top 10“ Alle Abgänge Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften Gebäudebetreuung, Garten- u. Landschaftsbau Einzelhandel Gastronomie Lagerei Bauinstallationen, Ausbaugewerbe Großhandel Sozialwesen Wach- und Sicherheitsdienste Landverkehr und Transportwesen

Insgesamt 4.622 1.060 252 288 187 882 188 164 143 79 95

SGB II 2049 595 165 136 117 95 93 91 64 63 60

Quellen: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Lokale Brancheneinschätzung gemeinsamer Arbeitgeber-Service Bremerhaven (Stand September 2016) Sowohl aufgrund des Verlaufs und der Jahresendwerte sowie aufgrund jüngster Entwicklungen schätzen die Fachkräfte des gemeinsamen Arbeitgeber-Services von Arbeitsagentur und Jobcenter die Branchenentwicklung in der Stadt Bremerhaven wie folgt ein: - Verkehr, Logistik, Lagerei, Hafen Chancen bei Berufskraftfahrern (Fernverkehr), Personenbeförderung (Krankentransporte) und Schienenverkehr. Hafenumschlag (Container, Automotive) strukturell weiterhin stark, jedoch kurzfristig mit Beschäftigungsrisiken (Abgasskandal, Jade-Weser-Port, OTB). - Gastgewerbe, Tourismus Chronisch hohe Personalnachfrage im Hotel- und Gaststättengewerbe. Chancen limitiert durch ungünstige Rahmenbedingungen. Personalbedarfe bei Tourismuseinrichtungen im Rahmen von Personalfluktuation. 6

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- Gesundheitswesen, Heime, Sozialwesen Kontinuierlich hohe Job-Chancen im Bereich der Pflege sowie für medizinische Fachkräfte. Ebenso Nachfrage für andere Tätigkeiten in Heimen und Krankenhäusern (Küche, Reinigung). -

Verarbeitendes Gewerbe

Kurzfristige Unsicherheiten im Bereich Werftbetriebe und lokalen Windkraftanlagenbau lassen diesbezüglich keine neuen Einstellungsbedarfe erhoffen. Mitarbeiterfluktuation in Handwerksbetrieben und KMU als Chance für Arbeitsuchende. Perspektivisch gute Aussichten in der Region durch die Inbetriebnahme des Siemenswerkes Cuxhaven. - Einzel- und Großhandel Weitere Nachfrage (insbesondere nach Fachverkäufer/innen) im Einzelhandel ist zu erwarten. Personalbedarfe bei Apotheken stoßen auf fehlende Bewerberpotentiale. - Kfz-Gewerbe Weiterhin bestehender, hoher Fachkräftemangel. Bewerberpotential muss entwickelt werden. - Öffentliche Verwaltung Außerhalb regulärer Personalfluktuation keine Impulse zu erwarten. - Lebensmittelherstellung Jährlich aufkommende, teilweise saisonale, Personalbedarfe. Direkte Einstellungen von Fachkräften möglich, An-/Ungelernte überwiegend mittels Arbeitnehmerüberlassung. - Baugewerbe Großer Fachkräftebedarf im Baunebengewerbe. Bei Helferstellen bestehen Chancen insbesondere auch für Zugwanderte. - Zeitarbeit Einstellungsbedarfe insbesondere von Facharbeitern in Metall-/Elektroberufen, Servicemonteuren in der Windkraft sowie von qualifizierten Logistikkräften und Berufskraftfahrern im Frachtverkehr. Regelmäßig wiederkehrend entstehen auch Personalbedarfe im Helferbereich im Lager-/Transportwesen sowie in der Lebensmittelverarbeitung. - Ausbildungsmarkt Für 2017 wird mit einem leicht steigenden Ausbildungsplatzangebot bei den Betrieben gerechnet. Eine erwartete abnehmende Bewerberqualität bei den Jugendlichen wird tendenziell negative Auswirkungen auf die Ausschöpfung der gemeldeten Stellen haben, gleichzeitig aber Chancen für junge Zugewanderte und Ausbildungsinteressenten ab 25. Lebensjahr eröffnen. Als Fokusbranchen zur gezielten Stellenakquise gemäß vorhandenem Bewerberbestand wurden vom gemeinsamen Arbeitgeber-Service für 2017 definiert: - Einzelhandel - Lebensmittelproduktion/-verarbeitung - Wach- und Sicherheitsgewerbe

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3. Geschäftspolitische Ziele und strategische Ausrichtung Sowohl bundespolitisch als auch örtlich ist für das Jobcenter Bremerhaven weiterhin die Wahrung von Kontinuität bei der Festlegung der wesentlichen geschäftspolitischen Handlungsfelder und der strategischen Ausrichtung positiv hervorzuheben. Dabei werden innerhalb der jeweiligen Zielsetzung bewährte Strategien fortgeführt und vielversprechende neue Ansätze aufgegriffen. Im Zuge dieser mittel- bis langfristigen Planung legt das Jobcenter Bremerhaven innerhalb seiner finanziellen Möglichkeiten auch entsprechend dauerhafte Förderstrategien und –maßnahmen auf. Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren Auch in 2017 ist wiederum Ziel und Strategie die Schüler/innen des Entlassjahres 2017, welche Leistungen nach dem SGB II beziehen, frühzeitig anzusprechen, zu beraten und als Ausbildungsplatzbewerber/innen zu gewinnen. Das Team U25 des Jobcenters wird als (sowohl personell als auch fördertechnisch) starker Partner wieder an der Durchführung aller Beratungs- und Vermittlungsaktionen der Jugendberufsagentur (u. a. „Fit in Ausbildung“, Ausbildungsbörse “Kompass“, Berufsinformationsmesse) beteiligt sein. Durch die zielgruppenspezifische Unterstützung mit eigenen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (u. a. “Zeig was in dir steckt“) werden die arbeitslosen Jugendlichen im SGB II, welche als ausbildungsfähig und -willig erscheinen, umfänglich aktiviert und für die Besetzung von freien Ausbildungsplätzen im dualen System gewonnen. Die Herstellung bzw. Förderung der Ausbildungsreife von Jugendlichen mit multiplen Vermittlungshemmnissen wird regelmäßig durch die Teilnahme an dem Förderzentrum U25 betrieben, womit zudem die Sicherstellung der Übergänge in Ausbildung oder Berufsvorbereitung erreicht wird. Planerisch wurde für 2017 das Angebot der Assistierten Ausbildungsvermittlung, in Phase I von 9 auf 11 sowie in Phase II von 20 auf 23 Plätze erhöht. Zudem werden 40 Eintritte für eine Integration in betriebliche Ausbildung nach § 16f SGB II (und damit 10 Förderfälle mehr als im Vorjahr) angestrebt und mit Fördergeldern hinterlegt. Zudem erfolgt in 2017 durch die Beauftragte für Chancengleichheit (BCA) und die Expertinnen für Alleinerziehenden (EfAs) eine planmäßige Ansprache und Einwerbung von Eltern ohne Berufsabschluss (U und Ü25) für Ausbildung in Teilzeit. Langzeitleistungsbezieher/Langzeitarbeitslose aktivieren, qualifizieren und Integrationschancen erhöhen Für 2017 als Strategiesäule vorrangig zu benennen ist zunächst die Umsetzung des “Landesprogramms Perspektive Arbeit - LAZLO“ zur Integration langzeitarbeitsloser Langzeitbezieher/innen, wonach bis zu 200 Langzeitarbeitslose Beschäftigungsverhältnisse (140 davon voll sozialversicherungspflichtig) angeboten bekommen werden. Ferner ergeben sich für bis zu 150 Langzeitbezieher/innen durch die Beteiligung des Jobcenters Bremerhaven an der Ausweitung des Bundesprogramms “Soziale Teilhabe an Arbeitsmarkt“ Chancen zur Beschäftigung und Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit.

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Durch Einsatz von Fördermaßnahmen und Einhaltung einer 1-monatigen Kontaktdichte bei Personen mit einer Arbeitslosigkeitsdauer von 9 - 12 Monaten (Erfüllungsgrad 90 %)wird angestrebt, die Übertritte in Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden. Nach Ablauf der aktiven Einwerbungsphase des ESF-Bundesprogramms für Langzeitarbeitslose wird ab Mai 2017 eine Intensivaktivierung (90 % der Teilnehmer/innen in Fördermaßnahmen bringen), -begleitung und assistierte Vermittlung für bis zu 400 Langzeitbezieher/innen als verstetigter Förderansatz umgesetzt. Die BCA führt für Personen in Elternzeit zwecks frühzeitiger Ansprache und Aktivierung regelmäßige Informationsveranstaltungen im Jobcenter und auch in anderen Einrichtungen (z. B. Familienzentren) durch. Zur Erlangung von Schulabschlüssen (sowohl einfache Berufsbildungsreife als auch mittlere Reife) wird das Angebot “Frau, Schule und Beruf“ fortgeführt. Zudem erfolgt weiterhin die Aktivierung und Unterstützung von Erziehenden durch Fortführung des Projektes “Schule für Eltern“ sowie das Modellprojekt zur ganzheitlichen und interdisziplinären Beratung und Unterstützung von jungen Familien (“Bremerhavener Modell“). Die Fördermaßnahme nach § 45 SGB III “Bremerhavener Kompetenzzentrum für Arbeit und Vermittlung“ (BKAV Gesundheit) wird zur arbeitsmarktlichen Unterstützung der Bewerber/innen unter Berücksichtigung von individuellen Gesundheitsaspekten/-beeinträchtigungen und Identifikation etwaiger Rehabilitationsbedarfe intensiv genutzt. Marktentwicklung nutzen, Arbeitgeber erschließen und Beschäftigungschancen für Kundinnen und Kunden mit erschwertem Arbeitsmarktzugang verbessern Zur Bedienung dieses Handlungsfeldes zählt für das Jobcenter Bremerhaven u. a. die Durchführung von schnellen und qualitativ hochwertigen Erstgesprächen innerhalb der Mindeststandards mit verpflichtendem Erstangebot. Zudem erfolgt für Bewerber/innen mit Potenzial eine intensivierte Arbeitsvermittlung mittels einer aktiven Nebenbetreuung des gemeinsamen Arbeitgeber-Services (AGS) zusätzlich zur bewerberorientierten Arbeit der Hauptbetreuer/innen. Der Work First-Ansatz der vorhandenen Werkakademie (nunmehr Job-Akademie) wird fortgeführt und weiterentwickelt zwecks Erhöhung des Ergebnisbeitrages. Die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Tätigkeit durch Aktivierung der eLb mit Nebeneinkommen erfolgt regelmäßig mit der verbindlichen Zuweisung des Förderangebotes “JobOptionMax“. Die enge Arbeitgeberbetreuung durch den gemeinsamen AGS wird fortgeführt zwecks Erreichung eines Anteils erfolgreich besetzter Stellen (AebS) auf Niveau des Jahres 2016. Ebenso wird die gemeinsame von Bewerber- sowie von Stellen-orientierten Vermittler/innen getragene Integrations- und Zusammenarbeit zur Erreichung eines Anteils von 40 % AebS für Kundinnen und Kunden aus dem Jobcenter Bremerhaven verstetigt bzw. wo möglich durch enge interne Kontakthaltung (z. B. über das regelmäßige Branchengespräch) ausgebaut. Die konstruktive Zusammenarbeit des Teams Rehabilitanden und Schwerbehinderte mit dem Integrationsfachdienst (IFD) zu Gunsten der gemeinsam betreuten Bewerber/innen mit 9

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Schwerbehinderung unter erfolgsabhängiger Abrechnung über Gutscheine für Maßnahmen bei einem Träger der privaten Arbeitsvermittlung (MPAV) wird fortgeführt. Betriebe werden durch regelmäßige Informationsveranstaltungen und Einzelansprachen von Seiten AGS, BCA und EfAs für die stärkere Nutzung von Erstausbildung und/oder Umschulung in Teilzeit gewonnen. Kundinnen und Kunden ohne Abschluss zu Fachkräften ausbilden und in den Markt integrieren Dieses Handlungsfeld wird operativ abgedeckt durch das vereinbarte Maßnahme- und Strategiepaket “Zukunftsstarter“, welches sich aus den nachfolgenden Einzelaspekten und –aktionen zusammensetzt. Insbesondere die Erreichung der geplanten Eintritte bei betrieblichen (45) aber auch bei außerbetrieblichen (91) Umschulungen stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Es wird jobcenter- und führungsseitig auf die Erbringung einer strukturierten Orientierungsberatung in den Beratungsteams und dem Integrationsteam Ü25 zur gezielten Hinführung von Arbeitsuchenden ohne Abschluss auf Erstausbildung oder Umschulung hingewirkt. Die praktischen und beraterischen Fähigkeiten der Integrationsfachkräfte werden mit entsprechenden Qualifizierungsangeboten (Ergebnisoffene Orientierungsberatung, Mediennutzung Bildungs- und Berufskunde, Handhabung des Instrumentes FbW) gestärkt. Die Marktkenntnis der Arbeitsvermittler/innen wird erhöht (Berufe, Branchen, Chancen), u. a. mit der Durchführung und Teilnahme an Betriebsbesuchen, Messen, Auswertung von Branchenreports, Branchengespräche AGS. Die frühzeitige und zahlreiche Nutzung der verschiedenen Kompetenzfeststellungsverfahren wie die Einschaltung des Berufspsychologischen Service (BPS), die Messungen mittels ABCMethode sowie die eingekauften Eignungsfeststellungsmaßnahmen nach § 45 SGB II dienen zur Identifikation von möglichst vielen Ausbildungs-/Umschulungspotentialträger/innen U/Ü25. Im Jobcenter werden in 2017 regelmäßig und rechtzeitig Gruppeninformationsveranstaltungen durchgeführt für chanchenträchtige Ausbildungs-/Umschulungsberufe. 2 x jährlich wird eine Outboundtelefonaktion bei Elternzeitler/innen durchgeführt hinsichtlich des Interesses an der Erlangung eines Berufsabschlusses um diese frühzeitig zu identifizieren und anschließend im Einzelgespräch zu beraten. Für die geplanten Hinführungs- und Vorbereitungsmaßnahmen auf Umschulung (Maßnahmen nach § 45, FbW Grundkompetenzen) wird rechtzeitig die Teilnehmergewinnung eingesteuert zur passenden und vollständigen Besetzung der Teilnehmerplätze. Teilnehmer/innen in betrieblichen Umschulungen werden stets (verpflichtend) parallel mit umschulungs-begleitenden Hilfen gefördert, analog werden ausbildungsbegleitende Hilfen bei Erstausbildung Ü25 gewährt.

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Abschlussorientierte Maßnahmen in Teilzeit werden geplant bzw. eingekauft und entsprechend rechtzeitig Bewerber/innen mit Betreuungspflichten gezielt angesprochen und eingeworben. Abschlussorientierte Anschlussangebote werden in ausgewählten Fördermaßnahmen im Rahmen des frühzeitigen Absolventenmanagements sowie der angestrebten Förderketten vorgestellt. Das rechtzeitige und vollständige Absolventenmanagement bei beruflicher Weiterbildung – insbesondere bei abschlussorientierten Maßnahmen - wird hausintern durch regelmäßige Einzelauswertung von den Teamleitungen und dem Controlling sicherstellt und nachgehalten. Eingekaufte aber ungenutzte Coaching-Dienstleistungen aus ESF-Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose können genutzt werden zur Begleitung von Erstauszubildenden und/oder Umschüler/innen. Die Erfolgsbetrachtung sowie Langzeitbeobachtung bzgl. Abbruchrisiken der Strategie “Zukunftsstarter“ erfolgt unter- sowie mehrjährig über die namensscharfe Eintrittsliste. Geflüchtete Menschen in Ausbildung und Arbeit integrieren Ausbildungsinteressierte junge Geflüchtete werden identifiziert und gefördert mittels PerJuFHandwerk (20 Plätze) sowie Einstiegsqualifizierung (mindestens 8 Plätze). Mit der Beratungsstelle des Landes Bremen zur Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen wird weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwecks Inanspruchnahme der dortigen Fachkompetenz und Dienstleistungen praktiziert. Zudem wird eine verstärkte und frühzeitige berufsorientierende sowie sprachliche Förderung von Geflüchteten vor bzw. parallel zu Integrations-/Sprachkursen mittels niederschwelliger Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote umgesetzt (“verstärkte Förderung“). Aus dem Kreis der Absolventen der Integrations- bzw. Sprachkurse wird frühzeitig die Bewerbergewinnung für Berufliche Grundqualifizierungen (FbW) für Zugewanderte betrieben. Geflüchteten Frauen aus Kulturen mit tradiertem Rollenverständnis werden durch spezielle Maßnahmeangebote (“Perspektiven für weibliche Flüchtlinge – PerF W“ und beruflicher Grundqualifizierungen für Frauen) unterstützt. Sowohl durch den AGS als auch durch die bewerberorientierten Arbeitsvermittler/innen wird eine bewerberbezogene Arbeitgeber-Ansprache für potentialträchtige Bewerber/innen mit Fluchterfahrung betrieben. Rechtmäßigkeit und Qualität der operativen Umsetzung sicherstellen Das lokale Interne Kontrollsystems (IKS) wurde bereits im Vorjahr aktualisiert und inklusive der Vornahme der jährlichen Risikoanalyse komplettiert. Die Teamleiter/innen nehmen entsprechend die monatlichen fachaufsichtlichen Prüfungen regelmäßig wahr - im Bereich Markt und Integration insbesondere in Hinblick der Qualität der 11

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abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarungen Beratungskontaktdichte (siehe Chancenmodell).

Jobcenter Bremerhaven

(EinV)

und

eingehaltenen

Regelmäßig werden Abfragen aus dem “Operativen Datensatz“ (opds) zur Identifikation von Fehler-/Risikopotential in den Datenbeständen ALLEGRO und VerBIS durchgeführt und deren Ergebnisse aufgearbeitet. Der Prüfkatalog Finanzen wird durch den Beauftragten für den Haushalt umgesetzt. Ergebnisse aus den Prüfberichten des Bundesrechnungshofes sowie der Internen Revision werden sowohl von den verantwortlichen Führungskräften als auch dem Controlling gesichtet und hinsichtlich der Relevanz für das Jobcenter Bremerhaven ausgewertet.

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4. Investitionen und Rahmenbedingungen Personalressourcen

Mitarbeiterkapazität in Vollzeitäquivalenten Insgesamt (Bundesagentur, Magistrat) davon Dauerpersonal Befristete Kräfte Amtshilfekräfte davon Bundesagentur für Arbeit (BA) Kommune (Stadt Bremerhaven)

IST 4. Quartal 2016 254

100

IST 3. Quartal 2015 233

208 40 6

81,9 15,7 2,4

205 21 6

88 9 3

215 39

84,6 15,3

184 49

79 21

Anteil in %

Anteil in % 100

Verschiedene noch anstehende Entfristungen von Personal in den Bereichen von Leistungsgewährung und Markt und Integration sind hier noch nicht abgebildet und verbessern weiter die Personalstruktur des Jobcenters.

Budget Schätzwerte des BMAS 2017 für das Jobcenter Bremerhaven Gesamtbudget 35.028.672 davon Verwaltungskosten 16.297.663 Eingliederungsleistungen (EGT) 18.731.009 EGT-Anteil f. Flüchtlinge 2.382.168

Euro Euro Euro Euro

Zum Ausgleich von geplanten aber nicht realisierbaren und/oder sich verzögernden Förderleistungen wird eine Überplanung des Eingliederungsbudgets von mindestens 10% vorgenommen. Vorgesehene prozentuale Verteilung: Förderung der beruflichen Weiterbildung Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung Vermittlungsbudget, Eingliederungszuschüsse, Einstiegsgeld, Selbständigenförderung Benachteiligtenförderung von Jüngeren Förderung von Rehabilitanden und Schwerbehinderten Arbeitsgelegenheiten sowie Förderung von Arbeitsverhältnissen bei Trägern Freie Förderung

2016 27,1 % 21,8 % 7,8 %

2017 21,4 % 22,2 % 9,4 %

9,3 % 7,5 % 23,5 %

6% 4,8 % 28,7 %

3,0 %

7,5 %

Netzwerke Unmittelbare arbeitsmarktliche Partner bilden für das Jobcenter Bremerhaven die weiteren regionalen Dienststellen der Arbeitsverwaltung, namentlich die Arbeitsagentur BremenBremerhaven, die Agentur für Arbeit Stade sowie die Jobcenter Bremen und Cuxhaven sowie 13

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das Dezernat III der Stadt Bremerhaven mit den Bereichen Arbeit, Familie, Frauen, Jugend und Soziales. Aktive Netzwerke, in denen das Jobcenter Bremerhaven Mitglied ist, sind - Bremer Vereinbarung für Ausbildung und Fachkräftesicherung - Bremerhavener Integrations- und Migrationsnetzwerk - Bremer Pflegeinitiative gegen den Fachkräftemangel - Bremer Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung - Arbeitskreis “Berufliche Perspektiven von Frauen und Mädchen“ - Netzwerk “Chancen für Alleinerziehende in Bremerhaven“ - Netzwerk “Schwangere“ - Netzwerkarbeit in diversen Foren und Gruppen der Flüchtlingsarbeit Des Weiteren ist das Jobcenter Bremerhaven über die beschäftigungsorientierten Fallmanager/innen mit entsprechendem Vertiefungsgebiet Mitglied in verschiedenen Arbeitskreisen (wie Schulverweigerer, Psychosoziale Betreuung, Vermeidung häuslicher Gewalt).

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5. Wirkung und Ziele Die operative Wirkungsplanung umfasst die Ziele “Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit“ (Zielindikator: Integrationsquote) und “Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug“ (Zielindikator: Veränderung des Bestands an Langzeitleistungsbeziehern LZB) und wird auf Grundlage der Jahresendergebnisse des Vorjahres ermittelt. Im Zielvereinbarungsprozess gegenüber der Agentur für Arbeit hat das Jobcenter Bremerhaven folgende Angebotswerte für 2017 formuliert: Integrationen (absolut)

3.187

darunter: nur Asyl/Flucht

241

darunter: ohne Asyl/Flucht

2.946

Bestand eLb (Prognose)

16.768

darunter: nur Asyl/Flucht

2.673

darunter: ohne Asyl/Flucht

14.095

Integrationsquote in %

19,0

darunter: ohne Asyl/Flucht

20,9

Veränderung der Integrationsquote - Angebotswert

-2,9 %

darunter: nur Asyl/Flucht

21,2

darunter: ohne Asyl/Flucht

1,5

Bestand Langzeitbezieher/innen (LZB) maximal

10.224

Veränderung der LZB - Angebotswert

1,7 %

gez. Friedrich-Wilhelm Gruhl Geschäftsführer

Bremerhaven, im Februar 2017

Anlage: - Übersicht Eingliederungsbudget

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Eingliederungsleistungen Pos.

Jobcenter Bremerhaven

Vorbindung aus Vorjahren (max. ausgeschöpfte VE)

(Über-)planung Neugeschäft

vermutlicher "Bedarf"

% Bedarf

überpl. Eintritte 2017

Reduzierung 100 %

Förderung berufliche Weiterbildung

1.000.000 €

3.810.000 €

4.810.000 €

25,7%

621

4.000.000 €

21,4%

MAbE, MAT

1.974.800 €

1.576.992 €

3.551.792 €

19,0%

1.122

3.300.000 €

17,6%

1.870 €

881.040 €

882.910 €

4,7%

330

800.000 €

4,3%

MAG

750 €

8.250 €

300

AVGS-MPAV

-



64.000 €

0,3%

35

9.000 € 50.000 €

0,0%

5

9.000 € 64.000 €

0,0%

6

Förderung aus dem Vermittlungsbudget

-

400.000 €

2,1%

700.000 €

3,7%

300.000 € 380.000 €

1,6%

719.000 €

3,8%

2 3 4

Qualifizierung

1

Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein

7

Eingliederungszuschüsse

8

Einstiegsgeld

9

Selbständige § 16c

11 12

Jüngere

10

13



500.000 €

500.000 €

2,7%

171.979 €

680.625 €

852.604 €

4,6%

83.293 €

266.707 €

1,9%

25.895 €

359.105 €

350.000 € 385.000 €

Außerbetriebliche Berufsausbildung

595.896 €

123.000 €

718.896 €

3,8%

Ausbildungsbegleitende Hilfen

123.000 €

-

130

2,1% 29

16

Marktersatz

15

2,0%



123.000 €

0,7%

123.000 €

0,7%

Einstiegsqualifizierung

2.429 €

77.571 €

123.800 €

74.970 €

80.000 € 198.008 €

0,4%

Assistierte Ausbildung

80.000 € 198.770 €

0,4%

Berufliche Reha und SB-Förderung

296.754 €

703.246 €

1.000.000 €

5,3%

Arbeitsgelegenheiten

885.677 €

3.434.156 €

4.319.833 €

23,1%

Förderung von Arbeitsverhältnissen [auch LAZLO]

248.829 €

1.844.829 €

2.093.658 €

11,2%

39.270 €

1.460.730 €

1.500.000 €



1.000 €

1.000 €

5.574.242,44 €

15.866.221,00 €

21.439.463,44 €

1,1%

34

17

Freie Förderung [auch LAZLO]

18

Reisekosten/ MDK

Insgesamt

1,1% 0,0%

§16h Förd. schwer zu erreich. junger Menschen 14

0,3%

-

16

900.000 €

4,8%

1.195

3.600.000 €

19,2%

120

1.773.000 €

9,5%

8,0%

1.400.000 €

7,5%

0,0%

1.000 €

0,0%

114,5%

18.732.008,50 €

100,0%