an die wir uns an diesem Wochenende erinnern, die wir an diesem Sonntag feiern

Akademischer Gottesdienst in der Schloßkirche am 01.11.2015, an die wir uns an diesem Wochenende erinnern, als Gottesdienst zum Reformationstag, K. ...
Author: Gertrud Grosse
2 downloads 1 Views 316KB Size
Akademischer Gottesdienst in der Schloßkirche am 01.11.2015,

an die wir uns an diesem Wochenende erinnern,

als Gottesdienst zum Reformationstag, K. Opalka

die wir an diesem Sonntag feiern.

Musik

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Begrüßung

Amen.

„Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst. „Siehe, ich mache alles neu“ lautet die Überschrift für dieses Semester – eine Zusage, dass neues Leben gelingen kann, eine Hoffnung auf das Himmelreich, in dem es neu und anders und besser ist. „Siehe, ich mache alles neu“ – Eine Zusage, oft aber auch ein Ringen darum, was alles neu sein kann:

Wieviel Neues im Leben ein Mensch verträgt, wieviel Neues eine Gesellschaft verträgt, wieviel Neues eine Kirche verträgt – das Grundringen in der Reformation,

Lied: Er weckt mich alle morgen (EG 452)

Psalm 46 im Wechsel (EG 724) Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie festbleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen. Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt. "Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz." Kommt her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet, der den Kriegen steuert in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt. Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden. "Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz." Amen.

Gloria Patri

Kyriegebet mit Kyrie eleison (EG 178.12) 3 Bitten, nach jeder Bitte der Kyrieruf

Gott, du weißt, wie sehr uns die Welt oft erschreckt, wie gerne wir handeln würden, etwas ändern wollen und merken, dass wir es nicht können. Wir rufen zu dir: Kyrie eleison 178.12

Gott, du weißt, wie oft wir unglücklich sind, wie oft wir unbarmherzig sind, uns und andere verletzen. Wir rufen zu dir: Kyrie eleison 178.12

Gott, du weißt, wie oft wir uns sehnen, nach etwas, das wir nicht genauer benennen können, dass es anders, besser wird. Wir rufen zu dir: Kyrie eleison 178.12

Lobgebet,

Kollektengebet

Gott, du schenkst uns eine Zukunft und eine neue Hoffnung,

Lasst uns beten:

du gibst uns neue Kraft und neuen Mut,

Gott des Friedens

du gibst uns Worte für unsere Sehnsucht.

du liebst und du suchst jeden von uns. Du schaust auf jeden Menschen mit grenzenloser Zuneigung und

Wir loben Gott mit Worten aus Taizé,

tiefem Erbarmen.

Laudate omnes gentes,

Jesus Christus,

lobt Gott ihr Völker alle.

wir möchten aus deinen Worten leben:

Laudate omnes gentes (EG 181.6)

Meinen Frieden hinterlasse ich euch, euer Herz verzage nicht.

Der Herr sei mit euch

Tröster Geist,

Und mit deinem Geist

komm als Hauch über die Sorgen, die uns fernhalten und senke tief in uns deinen Frieden ein. Amen.

Epistellesung Röm 3,21-28

Evangeliumslesung Mt 5, 2-12

Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten.

Und Jesus tat seinen Mund auf,

Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:

lehrte sie und sprach:

sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,

Selig sind, die trauern;

und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Selig sind die Sanftmütigen;

Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit;

Selig sind, die Armen im Geiste; denn ihrer ist das Himmelreich.

denn sie sollen getröstet werden.

denn sie werden das Erdreich besitzen.

denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen;

begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Musik

denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott sehen. Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

Selig seid ihr,

Predigt Mt 5, 2-12

wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen

(Die farbig markierten Stellen werden von hinten eingelesen)

und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind. Amen.

Halleluja. Gott der Herr ist Sonne und Schild; Der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Halleluja.

Gesungenes Credo: Wir glauben Gott (EG 184)

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn und Bruder Jesus Christus.

Einführung: Jesus steht auf dem Berg und beginnt zu sprechen: „Selig sind, die…“ Wenn man es hören würde, als hörte man die Worte zu ersten Mal, als würde man sie nicht in unzähligen Variationen kennen. Man hielte unweigerlich den Atem an– „Selig sind, die…“ Wer? Wer ist selig? Wem gilt die Zusage? Jesus spricht und die Worte haben einen einzigartigen Klang, einen fast schon sogartigen Rhythmus, sie schreien danach auf jede Art und Weise inszeniert zu werden.

Selig sind, die

Der Rhythmus zieht einen in den Bann, hinein in die Rede,

Armen im Geiste;

man kann sich ihm schwer entziehen.

denn

Es ist sicherlich kein Wunder,

ihrer ist das Himmelreich.

dass diese Worte immer wieder aufgegriffen werden,

Selig sind, die

mit ihnen gespielt wird,

Trauernden;

sie sich in politischen Aufrufen ebenso finden wie in poetischen

denn

Texten.

sie sollen getröstet werden. Selig sind die

Sie sind rhythmisch, leicht zu hören,

Sanftmütigen;

ihnen ist einfach zu folgen –

denn

Aber wenn man sich von der Vertrautheit der Worte löst,

sie werden das Erdreich besitzen.

dann werden sie auf einmal schwierig und sperrig:

Selig sind, die

„Selig sind die Armen.“

da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit;

„Selig sind die Hungern und Dürsten.“

denn

„Selig sind die Friedensstifter.“

sie sollen satt werden.

Es sperrt sich etwas in einem dagegen,

Selig sind die

das so stehen zu lassen, das einfach mitzusprechen.

Barmherzigen;

So ist es nicht, so ist die Welt einfach nicht.

denn

Die Armen sind nicht selig, die Friedensstifter scheitern.

sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Der Text zieht einen in seinen Bann,

Selig seid ihr.

aber er passt nicht, immer wieder stellen sich einzelne Wörter quer.

Große Wörter, aufgeladen mit Bedeutung,

„Selig sind die Armen im Geiste.“

wenn man sie hört.

Selig sind die, die vom Leben müde sind, die nicht mehr kämpfen wollen,

Frömmigkeit

die mit sich selbst und mit der Welt ringen

Gott sehen.

und dann auch noch, zu allem, mit Gott ringen.

Himmelreich.

So, wie Martin Luther es eindrücklich beschreibt

Sanftmütigen.

Im Liedtext von „So freut euch liebe Christeng´mein“:

Reines Herzen. Barmherzigkeit.

„Dem Teufel ich gefangen lag,

Gottes Kinder.

im Tod war ich verloren,

Getröstet.

mein Sünd mich quälte Nacht und Tag,

Im Geiste.

darin war ich geboren.

Im Himmel.

Ich fiel auch immer tiefer drein, es war kein Guts am Leben mein,

Worte, wie aus einer Meditation,

die Sünd hat mich bessesen.“

innerlich und fromm, spirituell. Eine Zusage, die mir selbst neue Kraft gibt, mich meiner eigenen Kräfte vergewissert.

Das Ringen und dann die Zusage, ganz ähnlich wie in den Seligpreisungen, erfahren in dieser Situation des Ringens:

„Gott sprach zu seinem lieben Sohn:

Und doch: Es passt immer noch nicht ganz,

Die Zeit ist hier zu erbarmen.

es stehen weitere Wörter quer,

Fahr hin meins Herzens werte Kron,

die Seligpreisungen sperren sich dagegen,

und sei das Heil dem Armen,

das so stehen zu lassen.

und hilf ihm aus der Sünden Not, erwürg für ihn den bittern Tod und laß ihn mit mir leben.“

Ethik

Die Seligpreisungen, eine Zusage,

Arme.

die an das Leben des einzelnen Menschen ergeht,

Verfolgt werden.

sich der reformatorischen Frage stellt:

Hungern und Dürsten.

„Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“

Gerechtigkeit.

„Wie kann mein Leben vor Gott bestehen,

Schmähen.

was gibt Halt im ewigen Ringen und kämpfen?“

Erdreich. Übles.

Die Seligpreisungen sprechen in die Härte des Lebens. Und dennoch, trotzdem und unerwartet gehen sie am Ende auf in: Nun freut euch liebe Christeng´mein. Manchmal ist das Himmelreich ein Moment der Ruhe, innerlich, eine unerklärliche Gelassenheit, trotz aller Fragen und aller Kämpfe: „Selig seid ihr.“

Friedenstifter.

So klingt es wie ein Leitkommentar zur Flüchtlingskrise in der FAZ,

Die Seligpreisungen sind keine Imperative,

es ist nicht schwer,

und als Imperative funktionieren sie nicht:

diese Worte mit den Bildern von unseren Grenzen zu verbinden.

„Seid Friedensstifter, dann werdet ihr selig.

Mit den Bildern von frierenden Kindern,

Seid gerecht, dann werdet ihr selig.“

die kaum noch ihren Kopf auf die Kissen legen können,

Das ist ein minimaler Twist in der Wortwahl,

den Flüchtlingstreck zu Fuß und in den Zügen.

aber so wirkt es, wenn man es so hörte, als läge es in unserer Hand.

Aber was wäre das für ein Kommentar?

Als könnten wir Menschen das Himmelreich selbst herbeiführen,

Aus der Perspektive der Flüchtlinge

als wäre das überhaupt möglich.

klingen die Seligpreisungen fast zynisch: „Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht und verfolgt werdet.

Aber die Welt ist zu komplex, um überhaupt nur zu wissen,

Freut euch und seid fröhlich.“

was richtiges Handeln ist, als gebe es eine eindeutige Lösung.

Man stelle sich vor, man sagt diese Sätze in einem Lager an der

In der Flüchtlingskrise,

serbisch-kroatischen Grenze –

wie in allen Momenten greifen einfache Handlungsanweisungen nicht.

es passt nicht, es verachtet die Realität, es ist nicht so.

Und doch: Die Bilder der Seligpreisungen eröffnen einen Raum. Sie eröffnen einen Raum, in dem gelebt werden kann,

Passt es aus der Perspektive der Helfenden?

so, als wäre es doch so, als könnte Frieden gelingen –

Die Seligpreisungen, eine Utopie für eine bessere Welt,

in aller Brüchigkeit und aller Fragilität,

eine Anweisung zum besseren Leben,

kurz vielleicht nur und auf den Moment bezogen,

eine Handreichung zum gelingenden Handeln?

aber mit der Wucht eines Bildes, das über mein eigenes Leben hinausgeht.

Ich kann diese bessere Welt nicht herbeiführen,

Überleitung

aber ich kann mich von diesen Bildern der Seligpreisung anregen

Die Seligpreisungen sprechen in die Härte des Lebens,

lassen,

sie sind selbst nicht eindeutig, sie bleiben fragil,

zu handeln, etwas zu ändern, gegen allen Anschein zu handeln,

eine Vorstellung davon, wie die Welt sein könnte.

zu handeln in dem Wissen, dass die Welt nicht so ist, aber dass sie so sein könnte.

Sie bleiben bruchstückhaft, der Rhythmus, der Sog der Worte holt das ein.

Wir brauchen diese Bilder und Vorstellungen,

Man bekommt nicht leicht einen Halt an dem Text.

sie sind Bilder, aber sie sind notwendig.

Und manchmal passt es gar nicht,

Es sind die Bilder von der Treppe in der Wandelhalle am Hamburger

manchmal kann man die Seligpreisungen,

Hauptbahnhof,

einfach schon die Worte „Selig sind“ nicht aussprechen.

an der Freiwillige Suppe austeilen, einen kurzen ruhigen Ort in der Hektik bieten,

Taizé 1

Zugfahrpläne ausgeben, Menschen in ihrer Sprache anreden.

Es ist ein warmer Sommertag in Taizé,

„Selig sind die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit“

keine besonders volle Woche im August 2005,

Und das Himmelreich ist manchmal eine Mehrfachsteckdose,

vielleicht 2000 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt,

in der das Handy aufgeladen werden kann,

die das Kloster im Burgund besuchen.

um mit der Familie in Syrien zu telefonieren.

Die Jugendlichen sitzen in der Kirche der Versöhnung auf dem Boden, wie jeden Abend in der Gemeinschaft von Taizé, die Frere Roger 60 Jahre zuvor gegründet hat. Das Abendgebet hat gerade begonnen.

Es wird gesungen „Rendez grace au seigneur car il est bon“,

Das Abendgebet endet,

„Gebt Dank, dem Herrn, denn er ist gut.“,

und wie an jedem Abend bleiben einige Jugendliche noch weiter in

als Frere Roger stirbt,

der Kirche von Taizé sitzen,

ermordet von einer geistig verwirrten Frau.

und singen neben den Absperrbändern der Polizei,

Als Frere Roger stirbt,

die den Tatort markieren.

wird das Abendgebet fortgesetzt. Er war 90, hatte mit der Möglichkeit seines Todes gerechnet,

Es ist warm an diesem Abend in Taizé,

sollte er sterben, so bat er die Brüder,

andere stehen draußen zusammen,

dann solle das Gebet nicht enden.

einige weinen, es ist unwahrscheinlich ruhig, stehen in Gruppen zusammen und trinken Zitronentee.

Und trotz der Grausamkeit seines Todes erfüllen die Brüder seinen Wunsch,

Es hätte nicht gepasst,

beten und singen mit brechenden Stimme,

die Seligpreisungen direkt nach einem Mord auszusprechen,

aber beten und singen, die vertrauten Worte,

der Kontrast wäre zu groß, die Worte zu fragil gewesen.

die leisen Gesänge, mit den Jugendlichen in der Kirche von Taizé.

Überleitung

Als Lesung für den Abend sind die Seligpreisungen vorgesehen.

Die Seligpreisungen ziehen einen in ihren Bahn,

Es ist das einzige, was an diesem Abend geändert wird im Gebet,

aber sie sind selbst fragil, passen nicht immer,

fehlen wird.

kein einfaches Wohlfühlmoment.

Sie passen nicht, niemand kann sie in diesem Moment lesen, könnte die Worte aussprechen.

Und doch: Es würde etwas fehlen, wenn es sie nicht gebe.

Manchmal ist das Grund zur Freude, zu hellem Jubel,

Sie sind Vorstellungen, Ideen davon, wie es sein könnte,

manchmal anstrengend und kaum auszuhalten,

wie es anders sein könnte –

weil es uns gleichzeitig die Härte des Lebens vor Augen führt.

wenn es wahr wäre, dass die Armen im Geiste selig sind, dass die Friedensstifter wirksam sind,

Taizé 2:

dass die die reinen Herzen sind, Gottes Kinder heißen.

Als Frere Roger ermordet wird,

Es ist ein Bild, das Jesus auf dem Berg plastisch vor Augen malt,

bricht die Musik ab, verstummt der Gesang ab,

aber ein Bild, das wir unbedingt notwendig brauchen,

für einen kurzen Moment bricht Chaos aus.

um überhaupt angesichts der Welt leben und reden zu können.

Bis einer der Brüder Lied Nr. 23 anstimmt: „Laudate omnes gentes“,

Eine Vorstellung,

„Lobt Gott ihr Völker alle“.

um überhaupt so etwas unwahrscheinliches zu sagen, wie:

Das bekannteste Lied aus Taizé,

„Selig seid ihr...“

in das sicher alle einstimmen können.

Und in dem Moment, in dem wir es aussprechen,

Die Seligpreisungen können im Abendgebet nicht gelesen werden.

kann es geschehen, kann es wahr werden:

Aber um Mitternacht gibt es eine Totenmesse für Frere Roger,

Selig seid ihr: Im Moment des inneren Ringens,

ein Gebet außerhalb der Gebetszeiten von Taizé.

im Moment des Ringens um eine bessere Welt,

Es hängt immer noch das Absperrband in der Kirche,

kann es sich ereignen.

die Gendarmerie sichert Spuren,

Und dann eröffnen sie Raum für das Wirken Gottes,

drum herum sitzen die Jugendlichen und hören die Worte:

und Raum wird in uns eröffnet,

“Jesus Christus spricht: Selig seid ihr…”

der uns hilft, andere in den Blick zu nehmen.

Amen.

Lied: Nun freut euch liebe Christeng´mein (EG 341, 1-5+10)

Fürbitten mit Vaterunser Lasst uns gemeinsam beten:

Abkündigungen

Gott des Friedens, wir bitten dich für die Menschen in Syrien,

Lied: Gib Frieden Herr, gib Frieden (EG 430)

die Menschen in den Schlauchbooten auf dem Mittelmeer, die Familien auf der Flucht, die Kinder und Jugendlichen an den Grenzzäunen. Sei bei ihnen, beschütze und bewahre sie, schenke ihnen Hoffnung und Durchhaltevermögen.

Jesus Christus, Licht der Welt, sei bei den Menschen, den Freiwilligen und Ehrenamtlichen, die sich für eine bessere Welt einsetzen, die sich um andere bemühen, die Ideen haben. Gib Ihnen Kraft und Energie und immer wieder neue Vorstellungen von einer besseren Welt.

Heiliger Geist, Tröster Geist, sei bei den Trauernden, bei denjenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben, die klagen und jammern wollen. Sei bei Ihnen, tröste und halte sie.

Jesus Christus, sei bei denen, für die das Leben ein einziger Kampf ist, die müde sind, immer wieder mit sich selbst und anderen zu ringen, die zerbrochenen Herzens sind. Sei bei ihnen, lass sie Worte des Lebens hören.

KO: Gott, du bist die Quelle des Lebens, zu dir können wir kommen in den hellen wie in den dunklen Tagen, in tiefer Freude und bodenloser Traurigkeit. In der Stille bringen wir vor dich, was uns bewegt.

Gemeinsam beten wir: Vater unser…..

Lied im Stehen: Verleih uns Frieden gnädiglich (EG 421)

Segen

Musik zum Ausgang