50 Jahre Jugend musiziert

Da capo! 50 Jahre Jugend musiziert Das Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe »Jugend musiziert«, der bedeutendste Nachwuchswettbewerb für klassis...
Author: Benjamin Becker
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Da capo!

50 Jahre Jugend musiziert

Das Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe

»Jugend musiziert«, der bedeutendste Nachwuchswettbewerb für klassische Musik in Deutschland, feiert 2013 seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Jubiläum und zu seiner Erfolgsgeschichte gratuliert die Sparkassen-Finanzgruppe ganz herzlich.

Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.

Seit nunmehr 50 Jahren leistet der Wettbewerb einen herausragenden Beitrag zur musikalischen Bildung in Deutschland. Musik spielt eine ganz ­wichtige Rolle für unsere Gesellschaft, ist sie doch seit jeher Teil des Wesens und der Kultur des Menschen. Sie vermittelt Lebensfreude und schafft es, tiefe ­Emotionen in uns zu wecken. Gemeinsames Musizieren fördert darüber hinaus Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenz und Kooperationsbereitschaft. Ungezählt sind die Kinder und Jugendlichen, deren Freude am Spielen eines Musikinstruments und am gemeinsamen Musizieren durch »Jugend ­musiziert« gestärkt wurde. Dadurch trägt der Wettbewerb auch dazu bei, dass junge Menschen ihre eigene, individuelle Persönlichkeit entwickeln können. Durch »Jugend musiziert« wurden zahlreiche Talente entdeckt, gefördert und zu beachtlichen Leistungen animiert. Viele erfolgreiche Teilnehmer des Wettbewerbs treten anschließend eine Karriere als Berufsmusiker an und große Stars der klassischen Musik haben einst ihre Karriere bei »Jugend musiziert« begonnen. So hat der Wettbewerb wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Musiklandschaft in Deutschland. Die Sparkassen-Finanzgruppe fördert den Wettbewerb von Beginn an auf allen Ebenen und auf vielfältige Art und Weise. In der engen Zusammenarbeit der Sparkassen und Sparkassenverbände mit »Jugend musiziert« stehen, neben finanzieller Unterstützung zur Durchführung der Wettbewerbe, vor allem die jungen Musikerinnen und Musiker im Mittelpunkt. So werden zum Beispiel gemeinsam Auftrittsmöglichkeiten geschaffen sowie zahlreiche Sonderpreise und Stipendien von den Sparkassen und Verbänden gestiftet.

Aristoteles

Dieses umfassende Engagement für »Jugend musiziert« wird von der Begeisterung für den Wettbewerb getragen, dessen Kombination aus Breiten- und Spitzenförderung einmalig ist – auch deshalb unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe »Jugend musiziert« aus voller Überzeugung. Ich wünsche dem Wettbewerb, dass sich seine Erfolgsgeschichte auch in den nächsten 50 Jahren fortsetzt.

Georg Fahrenschon Präsident Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Als 1964 das erste Mal zum bundesweiten Musikwettbewerb »Jugend musiziert« aufgerufen wurde und diesem Ruf 2.500 Kinder und Jugendliche in den Landkreisen und Großstädten der damaligen Bundesrepublik folgten, konnte keiner ahnen, dass sich aus dieser Keimzelle eine einzigartige Erfolgsgeschichte und eine Institution mit enormer Ausstrahlungskraft entwickeln würde. Allen Verantwortlichen war von Anbeginn klar, dass die Idee von »Jugend musiziert« dort verwurzelt sein muss, wo musikalische Ausbildung beginnt: an den allgemein bildenden Schulen, den Musikschulen und bei den privaten Musikerziehern. Und sie wollten einen Wettbewerb schaffen, der in gleicher Weise in die Breite und in die Spitze wirkt. Musikalische Talente zu entdecken, zu sichten und nachhaltig zu fördern, ist bis heute die Aufgabe von »Jugend musiziert«: Während der Wettbewerb sich ­ auf der regionalen Ebene als ein kleines Festival präsentiert, rückt auf Landesund Bundesebene der Leistungsgedanke in den Vordergrund. Beim Bundes­ wettbewerb sind Jahr für Jahr Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zu erleben, die schon im jugendlichen Alter faszinierende Leistungen zeigen, die in ihrer künstlerischen Ent­wicklung die Mitglieder der Jurys ebenso beeindrucken wie das Publikum. So hat der Wettbewerb Maßstäbe gesetzt und zum hohen Niveau der Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker in Deutschland wesentlich beigetragen. Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsleistung von musikbegeisterten Kindern und Jugendlichen, ihren engagierten Lehrkräften und betreuenden Eltern, von zahllosen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinter den Kulissen, von öffentlicher Unterstützung und privaten Förderern, zu denen in allererster Reihe die Sparkassen-Finanzgruppe gehört. »Jugend musiziert« hat in 50 Jahren erstaunliche Wirksamkeit, Anziehungskraft und Bekanntheit entfaltet und die langjährige Partnerschaft mit der ­Sparkassen-Finanzgruppe ist dabei von wesentlicher Bedeutung. Dem Engagement der Sparkassen auf allen drei Wettbewerbsebenen gilt mein herzlicher Dank!

Prof. Reinhart von Gutzeit Vorsitzender von »Jugend musiziert«

»Jugend musiziert« ist eine tolle Geschichte. C h r i s t i a n T e t z l a f f, V i o l i n i s t

Impressionen aus 50 Jahren

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Tatsächlich schon fünfzig? D er We ttbe we rb s t ellt sich vor »Mein persönlicher Gewinn ist das Gefühl, dass ich etwas für mich erreicht habe. Ich durfte vorspielen und zeigen, was ich kann. Das macht mich sehr stolz. Außerdem konnte ich vergleichen, wie weit ich im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern bin und was ich an mir verbessern kann. Mein schönstes Erlebnis war, dass ich aus dem Vorspielraum rausgehen und mit mir zufrieden sein konnte.«

Dies sind die Worte einer jungen Gitarristin, die es erstmals zum Bundeswettbewerb geschafft hat. Sie beschreiben sehr eindrucksvoll, was »Jugend musiziert« nun seit einem halben Jahrhundert bietet: Motivation, Herausforderung, Orientierung, Erfolgserlebnis, Wertschätzung.

Wie alles begann

»Jugend musiziert« wurde 1964 in die Welt gesetzt, um einem eklatanten Mangel an qualifiziertem Orchesternachwuchs abzuhelfen – und verbesserte die Situation alsbald entscheidend! Binnen kürzester Zeit entwickelte sich der Wettbewerb zu einem musik­ pädagogischen Modell, das heute auf regionaler, Landes- und Bundesebene umgesetzt wird. In den Anfangsjahren waren es, gemäß dem Bedarf der Kulturorchester, vor allem junge Streicher und Bläser, die sich den Jurys präsentierten. Inzwischen ist der Wettbewerb von einem vielfältigen Spektrum von Harfe bis pop-affinen Instrumenten, sowie breit gefächerter Literatur, geprägt. Wer mitmacht

Zum Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche, ob Schüler, Auszubildende, junge Berufstätige oder Studierende, eingeladen, sich mit ihrem Instrument oder der Singstimme auf einer Bühne und vor Fachjuroren zu präsentieren. Auch Schüler der Deutschen Schulen im Ausland können teilnehmen. W a s de r W e t t b ewe r b w i l l

Im Wettbewerb suchen die Nachwuchsmusiker künstlerische Standortbestimmung. Ob leidenschaftlicher Hobbymusiker oder Ausnahmetalent: Bei »Jugend musiziert« geht es um Orientierung und um Persönlichkeitsbildung. Die mehr als 150 Regionalwettbewerbe kommen einem Festival gleich. Bei den 16 innerdeutschen Landeswettbewerben, den drei Landeswettbewerben an Deutschen Schulen im Ausland und auf Bundesebene wird der Leistungsgedanke wichtiger. Beim Bundeswettbewerb sind immer wieder Instrumentalisten zu erleben, die in ihrer künstlerischen Entwicklung die Mitglieder der Jurys ebenso beeindrucken wie das Publikum.

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D a s w u r de e r r e i c h t

Der Erfolg von »Jugend musiziert« lässt sich an den Teilnehmerzahlen ablesen: Zum ersten Wettbewerb hatten sich 2.500 Jugendliche angemeldet, heute sind es jährlich bis zu 25.000. Seit 1964 wurde weit über eine halbe Million Teilnehmer gezählt. Zudem bietet der Wettbewerb oft den Ausgangspunkt für große musikalische Karrieren. Es wird kaum gelingen, Musikerinnen und Musiker von Rang und Namen in Deutschland zu finden, in deren Lebenslauf nicht ein Preis bei »Jugend musiziert« verzeichnet ist. W a s » J u g e n d m u s i z i e r t« s c h a ff t

Das Musikleben der Bundesrepublik Deutschland präsentiert sich in Landkreisen und Gemeinden durch eine Vielfalt an Jugendorchestern, Bigbands sowie Förder- und Fortbildungskursen. Ein Großteil dieser Maßnahmen geht auf die Förderstruktur von »Jugend musiziert« auf Bundesebene zurück. So findet zum Beispiel seit Beginn an im Anschluss an den Bundeswettbewerb der Deutsche Kammermusikkurs statt, ein Förderangebot für die Preisträger. Durch den Wettbewerb ist es gelungen, neue Maßstäbe im Bewusstsein von Musikpädagoginnen und -pädagogen zu verankern und somit das Leistungsniveau kontinuierlich zu steigern. S o f i n a n z i e r t s i c h de r W e t t b ewe r b

Veranstaltet wird »Jugend musiziert« vom Deutschen Musikrat, Schirmherr ist der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher. Die Finanzierung der Regionalwettbewerbe liegt in den Händen der Kommunen. Die Sparkassen-Finanzgruppe, als größter Einzelförderer aus der Wirtschaft, engagiert sich auf allen Wettbewerbsebenen und in vielen Regionen. E i n e Ge m e i n s c h a f t s l e i s t u n g

»Jugend musiziert« ist eine große Gemeinschaftsleistung von musikbegeisterten Kindern und Jugendlichen, ihren engagierten Lehrkräften, den betreuenden Eltern, zahllosen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hinter den Kulissen und den öffentlichen und privaten Förderern.

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»Ohne »Jugend musiziert« wäre mein Leben anders verlaufen. Zum ersten Mal ein Programm zusammenstellen und vorbereiten, die Möglichkeit den Ernstfall zu erproben, andere Spiel- und Sichtweisen zu »Die meisten von uns deutschen Künstlern

erleben, und vor allem: das erste Mal mit Neuer Musik in Berührung zu

haben bei »Jugend musiziert« das Licht der

kommen! Erinnerungen an ein Isang Yun-Schlagzeugstück im Preis-

Öffentlichkeit erblickt. »Jugend musiziert«

trägerkonzert, absolutes Fasziniertsein von dieser für mich so neuen

war immer Ansporn und Motivation. Ich bin

und aufregenden Welt; ein junger Akkordeonist mit einer verrückten

sehr dankbar, dass es den Wettbewerb in

Eigenkomposition – und schließlich: das eigene Eintauchen in diese

meiner Jugend gab und wünsche für die Zu-

Welt, das mir erst durch die Veranstaltungen und das Umfeld von

kunft alles Gute!« Ma r t i n S ta d t f e l d

­»Jugend musiziert« ermöglicht wurde. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Martin Stadtfeld gehört zu den erfolgreichsten deutschen Pianisten. Seine Karriere begann mit zahlreichen Auszeichnungen bei »Jugend musiziert«. Es folgten Preise wie 2002 beim Internationalen Bach-Wettbewerb. Er ist vierfacher Echo Klassik-Preisträger.

»Jugend musiziert« ist Breiten- und Spitzenförderung zugleich, und heute wichtiger denn je. Meine besten Glückwünsche, auf in die Zukunft!« J ö r g W i d m a n n

Jörg Widmann, geboren 1973, ist gleichermaßen als Komponist und ­Klarinettist erfolgreich. Als Klarinettist gilt seine Passion vor allem der Kammermusik, aber auch als Solist bei Orchesterkonzerten feiert er international Erfolge. Jörg Widmann nahm 1985 erfolgreich am Wettbewerb »Jugend musiziert« teil. » ›Jumu, Juhu‹ – das widerfuhr uns vor 33 Jahren, als wir Bundespreisträger wurden. Ein für uns aufregendes, prägendes, sicherlich auch weichenstellendes Erlebnis. Die monatelange Fokussierung auf das Klavier-

»Mit »Jugend musiziert« verbinde ich zuallererst die wunderbaren

duospiel, der Einsatz unseres Lehrers mit

Tage in Erlangen und Nürnberg während des Bundeswettbewerbes.

vielen Zusatzstunden, der vorbereitende

Damals entstanden Freundschaften, die bis heute halten und mir

Kurs des Landesmusikrates Baden-Württem-

mehr wert sind, als ich mit Worten zu beschreiben imstande wäre.

berg im einzigartigen Kloster Ochsenhausen

Der Wettbewerb hatte eine ungeheuer große Bedeutung für mich!

mit »echten Professoren« – dies alles löste

Nach »Jugend musiziert« wurde ich Stipendiat der Jürgen Ponto Stif-

einen unglaublichen Schub aus. Zu den

tung, lernte die deutsche Stiftung Musikleben kennen – alles Verbin-

schönsten Erinnerungen zählen allerdings

dungen, die enorm wichtig waren und sind. Ich wünsche »Jugend mu-

die vielen Begegnungen mit gleichaltrigen

siziert« alles erdenklich Beste! Es gibt in meinen Augen kaum einen

»Gleichgesinnten« (instrumentenübergrei-

wichtigeren Wettbewerb als »JuMu«. Danke für alles!«

fend), aus denen so manche Freundschaft

Igor Levit

entstanden ist. Andere hat man jahrelang

Der Pianist Igor Levit, geboren 1987, war in den Jahren 2000 und 2002 1. Preisträger bei »Jugend musiziert«. Heute ist er ein international ­gefeierter Solist und Kammermusiker. Er konzertiert zum Beispiel mit dem Israel Philharmonic Orchestra.

Igor Levit, Pianist

Jörg Widmann, Klarinettist

aus den Augen verloren, aber beim Wiedersehen wird ­sofort über die guten alten »Jugend musiziert«-Zeiten geplaudert. Für uns findet unsere »Jumu-Geschichte« seit Jahren eine erfüllende Fortsetzung als Dozenten bei Vor-

Hans-Peter und Volker Stenzl, Klavierduo

bereitungskursen verschiedener Landesmusikräte so­wie als Juroren auf Regional-, Landes- und Bundesebene.« Ha n s - P e t e r u n d V o l k e r S t e n z l

Die Brüder Hans-Peter und Volker Stenzl traten schon 1980 bei »Jugend musiziert« gemeinsam als Klavierduo auf. Heute gehören sie zu den besten Klavierduos weltweit. Als Juroren bei »Jugend musiziert« sind sie noch heute mit dem Wettbewerb eng verbunden.

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Martin Stadtfeld, Pianist

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»Ermutigung ist der wichtigste Aspekt von ›Jugend musiziert‹« D i e Brats c h is t in Tabe a Zi mm e rmann im G e spr äc h Tabea Zimmermann gehört zu den renommiertesten Bratschistinnen weltweit. Bereits als Dreijährige begann sie, Bratsche zu spielen. Die 1966 geborene Musikerin nahm ab 1972 regelmäßig und in unterschiedlichen Kategorien am Wettbewerb »Jugend musiziert« teil – solo, im Trio mit ihren Schwestern Ute und Barbara, im Quartett und auch als Pianistin. Mehrfach hat sie »Jugend musiziert« auf Bundes­ ebene gewonnen. Noch heute fühlt sie sich mit dem Wettbewerb eng verbunden.

Bei »Jugend musiziert« 1974

 Welche Bedeutung hat der Wettbewerb Ihrer Meinung nach für die Musiklandschaft in Deutschland?

Tabea Zimmermann, Bratschistin

 Wie sind Sie zur Musik gekommen?

Meine frühe Begegnung mit Musik ergab sich durch die musikalische Früherziehung meiner drei älteren Geschwister. Die Musikschule Lahr war damals von dem ansteckenden Gedanken erfasst, dass bei bestmöglicher Ausbildung in fast jedem Kind ein Musiker ­entdeckt und gefördert werden kann.

 Wie kam es dazu, dass Sie sich für die Bratsche entschieden haben?

Klavier, Cello und Geige waren von den Geschwistern schon besetzt. Schon seit Monaten nahm ich mir täglich zwei Kochlöffel und ein Notenpult und ›geigte‹ stumm vor mich hin. Es war Dietmar Mantel, der Geigenlehrer meiner Schwester, der selbst großes Interesse an einer kleinen Bratsche hatte und auch durch die Instrumentenwahl Rivalität unter den Geschwistern vermeiden wollte. Als Einzelkind wäre ich womöglich nie zur Bratsche gekommen. Ein wichtiger Baustein der musikalischen Ausbildung an der Musikschule Lahr war damals Kammermusik von Anfang an. So kam ich mit drei Jahren zu einer winzigen Geige mit einer C-Saite und liebte mein Instrument von Anfang an.

 Gab es besondere »Meilensteine« oder besondere Erlebnisse in Ihrer Karriere, an die Sie sich erinnern?

Viele ›erste Male‹ sind mir in Erinnerung geblieben. Entscheidend für die Entwicklung waren dabei durchaus die Wettbewerbe »Jugend musiziert«, aber auch die Internationalen Wettbewerbe in Genf, Paris und Budapest, die ich während meines Studiums gewann und danach zu vielen Konzerten eingeladen wurde.

 Welchen Einfluss hatte »Jugend musiziert« auf Ihre musikalische Laufbahn?

»Jugend musiziert« hatte in meinem Fall eine sehr starke und positive Wirkung auf meine Entwicklung, da die regelmäßige Ermutigung durch Preise, Preisträgerkonzerte und Anschlussförderungen zu einer frühen Entscheidung Richtung Musik beigetragen haben. Dankbar bin ich meinen Lehrern, dass sie mich damit nicht überfordert haben. In der Erinnerung hat sich die harte Arbeit mit viel Freude an der Musik und an der Gemeinschaft mit Anderen gepaart.

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Als Trio mit den Schwestern 1980

Ich halte »Jugend musiziert« nach wie vor für eine wichtige Institution, sehe allerdings mit großer Sorge, dass die intensive Beschäftigung mit einem Musikinstrument für die Kinder von heute viel schwerer geworden ist. Ein Musikinstrument kann man nur durch persönliche Erfahrungen erlernen, die im Computer-Zeitalter zunächst eine weniger attraktive Alternative darstellen, da sie mühsam erarbeitet werden müssen und die Freude am Musizieren geradezu abhängig davon ist, ob man ein Instrument auch gut spielen kann. Von der Idee, dass alle Kinder einfach nur Freude an der Musik haben können, ohne sich dafür auf den mühsamen Weg des Übens machen zu müssen, halte ich aufgrund meiner diversen Erfahrungen nichts mehr. Es gilt, die richtige Mischung aus fachlich weitsichtiger Methodik und maximaler Freude am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln.

 Was bedeutet Jugend musiziert für Sie persönlich?

Welcher Aspekt des Wettbewerbs ist für Sie der wichtigste?

Für mich persönlich waren die Jugendorchestererfahrungen im Anschluss an die Wettbewerbe ganz besonders prägend. Bereits mit elf Jahren durfte ich im Landesjugendorchester mitspielen und herrliche Klangerlebnisse mit ins Leben nehmen. Bis heute erfreue ich mich an den alten Freundschaften und Bekanntschaften, die durch jahrelange Mitwirkung in den diversen Orchestern gewachsen sind. Als wichtigsten Aspekt des Wettbewerbs möchte ich die Ermutigung hervorheben, die allerdings ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein der Lehrer und Eltern erfordert, denn manche Kinder müssen sich erst an die Situation von Bühne, Vergleich und Bewertung gewöhnen.

 Wie nehmen Sie den Markt für klassische Musik in Deutschland wahr?

Klassische Musik wird zunehmend als Luxus-Randerscheinung angesehen. Sie spaltet sich auf in wenige teure Großveranstaltungen mit hoch bezahlten Stars und einer Unzahl von qualitativ hochwertigen, kaum finanzierten Kleinstveranstaltungen. Die gesunde Mischung aus subventionierter Musik und freiem Markt ist in Gefahr. Musikalisch und methodisch hochqualifizierte und gut bezahlte Lehrer müssen dafür sorgen, dass unsere Kinder Freude an der Musik entdecken und weitergeben können. Wir dürfen dies nicht den Kräften des Marktes überlassen. »Jugend musiziert« leistet noch immer einen herausragenden Beitrag, um die gesellschaftlichen Gesamtprozesse zu verlangsamen, aber ich bin skeptisch, ob das auf Dauer reicht.

 Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt den Wettbewerb seit Beginn an und sehr vielfältig. Welche Chancen sehen Sie in dieser Partnerschaft?

Ich sehe diese Partnerschaft ausschließlich positiv. Ich habe selbst auch davon profitiert und bin dankbar für die Mischung aus Auftrittsmöglichkeit plus finanzieller Unterstützung. 11

50 Jahre Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe Seit 50 Jahren begleitet die Sparkassen-Finanzgruppe den Wettbewerb »Jugend musiziert« als Partner. Von Anfang an engagierte sie sich auf den verschiedenen Wettbewerbs­ ebenen: Beginnend bei den Regionalwettbewerben bis hin zum Bundeswettbewerb und darüber hinaus. Seit 1991 ist sie Hauptsponsor von »Jugend musiziert«. Allein die Begeisterung für den Wettbewerb begründet aber das umfangreiche Engagement noch nicht. Vielmehr liegt es im Selbstverständnis der Sparkassen-Finanzgruppe, sich für Kunst und Kultur zu engagieren. Und darüber hinaus ist die Partnerschaft mit »Jugend musiziert« besonders wertvoll für die Sparkassen-Finanzgruppe.

K u n s t- u n d K u lt u r f ö r de r u n g de r S pa r k a s s e n - F i n a n z g r u p p e

Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, weshalb sie ihren Regionen in besonderem Maße verbunden sind. Dies drückt sich schon in ihrer unmittelbaren Geschäftstätigkeit aus. Die Sparkassen sind regional agierende Unternehmen. Die Einlagen ihrer Kunden fließen nicht in internationale Finanzmärkte, sondern in den Wirtschaftskreislauf der Region, indem sie z. B. Unternehmens- und Wohnungsbaukredite vergeben. Gewinne, die nicht zur Stärkung der eigenen Rücklagen benötigt werden, werden für vielfältige gesellschaftliche Engagements in der jeweiligen Region eingesetzt. So übernehmen die Unternehmen über ihre unmittelbare Geschäftstätigkeit hinaus Verantwortung für die Gesellschaft. Die Förderung von Kunst und Kultur hat dabei einen besonderen Stellenwert, denn ein reiches Kulturleben trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in einer Region bei. Die Sparkassen sind der Meinung, dass sich der Wert einer Gesellschaft nicht zuletzt an ihrer schöpferischen Kraft bemisst und Kunst gesellschaftliche Veränderungsprozesse anstoßen kann. Das macht sie besonders wichtig für unsere Gesellschaft. Die Sparkassen-Finanzgruppe vertritt diese Überzeugungen mit Nachdruck und fördert daher Kunst und Kultur mit einer bereitgestellten Summe von jährlich rund 150 Millionen Euro. Damit kommt jeder dritte Euro, den die deutsche Wirtschaft für Kunst und Kultur bereitstellt, aus der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie ist der größte nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland.

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E i n e b e s o n de r e Pa r t n e r s c h a f t

Bei Jugend musiziert setzt die Sparkassen-Finanzgruppe ihre Überzeugungen der Kulturförderung in besonderem Maße um. Der Aufbau beider Institutionen ähnelt sich, denn die Sparkassen-Finanzgruppe ist, wie »Jugend musiziert«, mehrstufig organisiert. So fördert ein Großteil der insgesamt 438 Sparkassen die Regionalwettbewerbe, mehr als Dreiviertel der insgesamt 15 Sparkassenverbände sind Partner der Landeswettbewerbe und der Bundeswettbewerb wird vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband unterstützt. Aufgrund dieser vergleichbaren Struktur besteht ein besonderes Verständnis der Akteure füreinander. Im Laufe der Jahre ist auf beiden Seiten ein enges, partnerschaftliches Verhältnis entstanden. Man begegnet sich vertrauensvoll und auf Augenhöhe, kennt die Ansprechpartner und damit die kurzen Wege, um Anliegen zu diskutieren. V i e l f a lt de r F ö r de r u n g

In den vergangenen 50 Jahren sind vielfältige Formen entstanden, den Wettbewerb zu unterstützen. Das breit gefächerte Engagement reicht von der finanziellen Förderung der Wettbewerbe über die Vergabe von Stipendien bis hin zu eigenen Konzertveranstaltungen für Preisträgerinnen und Preisträger. Indirekt profitiert der Wettbewerb dadurch, dass die Sparkassen in vielen Fällen kommunale Musikschulen unterstützen. Mit Hilfe des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes wurde außerdem der Auftritt von »Jugend musiziert« im Internet ermöglicht, das beste Zeugnis eines umfassenden und nachhaltigen Interesses an diesem traditionsreichen Projekt. Kein anderes Engagement für »Jugend musiziert« ist so umfassend wie das der Sparkassen-Finanzgruppe. Und an keinem anderen Engagement für Kunst und Kultur beteiligen sich so viele Akteure der Gruppe wie bei »Jugend musiziert«. Dass so viele Institutionen sich begeistert für den Wettbewerb engagieren, liegt in der Natur der Sache selbst: ­»Jugend musiziert« vermittelt Freude am Musizieren und fördert diese Freude sowohl im Amateurbereich als auch auf höchstem musikalischem Niveau. Diese beispielhafte Initia­tive braucht und verdient nachhaltige Unterstützung.

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»Die Musikschule »Johann Sebastian Bach« Eisenach hat mit der Wartburg-Sparkasse Eisenach einen Partner, dem die musikalische Entwicklung junger Menschen sehr am Herzen liegt. Neben Auszeichnungen und einer zusätzlichen finanziellen Förderung bietet die Wartburg-Sparkasse unseren Wettbewerbsteilnehmern regelmäßig die Möglichkeit, Ausstellungseröffnungen musikalisch zu umrahmen. Dieses Podium bietet unseren Schülern einerseits einen geeigneten Rahmen, ihre Auftrittssicherheit zu ver-

»Die Sparkassen und deren Stiftungen begleiten »Jugend musiziert« als engagierter und verlässlicher Partner. Dabei geht die Unterstützung weit über die finanzielle Förderung hinaus. Sei es mit der Ausrichtung regionaler Preisträgerkonzerte oder der Auslobung von Sonderpreisen für besonders herausragende Leistungen auf der Landesebene.«

Kara Kemeny und Lukas Weinberger, Bundespreisträger 2012, Gratulations-Termin (Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein

bessern und demonstriert andererseits die Fortschritte der jungen Talente. Mein Dank gilt der guten Zusammenarbeit zwischen der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Eisenach und der Wartburg-SparOben und Mitte: Landeswettbewerb 2010, Sondershausen (Sparkassenverband Hessen-Thüringen)

kasse.«

Sylvia Löchner, Leiterin der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Eisenach

»Musik und die dafür notwendige musikalische Bildung sind für ein Land, das viel auf seine Kultur gibt, unabdingbar. Deshalb unterstützt die Kreissparkasse Nordhorn diesen Wettbewerb sehr gerne.«

»Ich blicke in Dankbarkeit zurück auf den Beginn meiner Künstlerlaufbahn, die im Jahr 1990 mit dem Sieg auf Bundesebene begann und auch in den nachfolgenden Jahren und Jahrzehnten nachhaltig von

Hubert Winter, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn

der Sparkasse Göttingen gefördert wurde. Erst durch die Unterstützung

Gesangsquartetts »Vier gewinnt«, Bundespreisträger 2010, Konzert 2012, Neuenhaus (Kreissparkasse Nordhorn)

wie diese werden künstlerische Karrieren möglich, nur so können bedeutende Projekte realisiert und dem Publikum präsentiert werden. Ich möchte daher an dieser Stelle insbesondere auch der Sparkasse Göttingen Dank sagen – in eigener Sache, aber auch für ihr Engagement zu Gunsten von Festivals, den Internationalen Händelfestspielen Göttingen, den Niedersächsischen Musiktagen – oder auch dem Wettbewerb »Jugend musiziert«. «

Julia Bartha, Pianistin

»Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling belohnt die Sieger des Bundesentscheids aus ihrem Geschäftsgebiet jedes Jahr mit Gutscheinen für musikalische Unterlagen. Zudem fördern Sparkasse und »Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim« die Musikschule Rosenheim e.V., damit dort Nachwuchstalente erkannt und auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützt werden.«

Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Julia Bartha, Pianistin, Bundespreisträgerin 1990 (Sparkasse Göttingen)

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Die Sparkasse präsentiert alljährlich in Ihren Räumlichkeiten die prämierten Musikerinnen und Musiker in einem Preisträger-

»Seit nunmehr 19 Jahren veranstaltet die Förde Sparkasse das Preisträ-

konzert und bietet den Bürgerinnen und

gerkonzert »Jugend musiziert« auf dem Gut Altenhof bei Eckernförde.

Bürgern in der Region einen besonderen Oh-

In der ganz besonderen Atmosphäre des historischen Kuhhauses zei-

renschmaus. Dies ist der jährliche Höhe-

gen die jungen Preisträger auf Landes- und Bundesebene ihre heraus-

punkt der insgesamt sehr ausgeprägten Ko-

ragenden Fähigkeiten. Es liegt uns am Herzen, den musikalischen

operation zwischen der Musikschule der

Nachwuchs in der Region zu fördern und den jungen Künstlern eine

Stadt Bergkamen und der Sparkasse Bergka-

Bühne zu bieten, auf der sie ihre Leistungen ohne Wettbewerbsdruck

men-Bönen. »Wir bieten Solisten und Ensem-

präsentieren können.«

bles die Möglichkeit ihr musikalisches KönProbe für den Regionalwettbewerb 2013 (Sparkassse Schweinfurt)

Preisträgerkonzert 2009 (Sparkasse Bergkamen-Bönen)

Preisträgerkonzert 2012, Gut Altenhof (Förde Sparkasse)

Götz Bormann, Vorstandsvorsitzender der Förde Sparkasse

nen der Öffentlichkeit zu präsentieren,« so Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg.

» ›GUT gestimmt – die Musikförderung der

Sparkasse Bergkamen-Bönen

Sparkassen in Rheinland-Pfalz.‹ Unter die-

»Die Musikschule Schweinfurt führt seit 50 Jahren den Regionalwettbewerb »Jugend musiziert« für Unterfranken Ost durch. Dabei ist die Sparkasse Schweinfurt seit Jahren ein starker und verlässlicher Partner bei der Finanzierung des Wettbewerbs. Die Sparkasse ermöglicht neben

sem Motto unterstützt der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz die Regionalwettbewerbe mit einer Jubiläumszuwendung für die Instrumentenstimmung.«

Michael Riemann, Sparkassenverband Rheinland-Pfalz

wichtigen besonderen Anschaffungen für den Wettbewerb vor allem die direkte Unterstützung der Teilnehmer durch die Vergabe von Preisen.«

Thomas Barisch, Geschäftsführer Zweckverband Musikschule Schweinfurt

Benyamin Nuss (links), Bundespreisträger 2004 und 2005, Jazz-Konzert 2012 (Kreissparkasse Euskirchen)

Mit 23 Jahren ist Benyamin Nuss bereits ein

»Im Rahmen des Preisträgerkonzertes der

in der Welt bekannter Starpianist und der

Musikschule Wetzlar (mit Preisträgern des

ehemalige Sieger des Bundeswettbewerbs

Bundeswettbewerbes) wird der »Jugend­

»Jugend musiziert« kehrte nun geogra-

musikpreis der Sparkasse Wetzlar« vergeben,

phisch zu seinen Wurzeln zurück, um ein

der mit 1.500 Euro dotiert ist. Seit zwölf

von der Kreissparkasse Euskirchen unter-

­Jahren kooperiert die Sparkasse mit der

stütztes Jazz-Konzert zu spielen.

­Musikschule und fördert junge Talente.«

Sparkasse Euskirchen

aus »Wetzlarer Neue Zeitung«, 7. 6. 2005, Presse Sparkasse Wetzlar

»Die Teilnahme bei ›Jumu‹ macht Spaß, weil es einen riesigen Anstoß gibt viel zu üben, hoffentlich einen guten Platz zu erreichen

Die Kreissparkasse Rottweil erwarb 1995 für

und im Wettbewerb auf eine höhere Ebene

ihr Haus eine Meistergeige, die auserwählten

zu kommen.«

Nachwuchsstreichern die Gelegenheit bietet,

Valentin Ruckebier, mehrmaliger Preisträger bei Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben – noch dazu in drei verschiedenen Disziplinen: Klavier, Geige und Gesang

auf einem hochwertigen Instrument zu üben und zu konzertieren.

Kreissparkasse Rottweil

»Seit Jahren begleiten der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und

Anna Overbeck (rechts), Bundespreisträgerin 2012, Preisträgerkonzert 2012, Schloß Waldthausen, (Sparkassenverband Rheinland-Pfalz)

unsere Sparkasse gemeinsam das Projekt der Detmolder Sommeraka-

»Die Sparkasse Hochfranken unterstützt seit

demie, bei dem die Bundespreisträger aus dem Wettbewerb ­»Jugend

Ende der neunziger Jahre jedes Jahr die

musiziert« die einmalige Möglichkeit bekommen, sich unter der Anlei-

­regionalen Preisträger der Landes- und Bun-

tung hochrangiger Referenten im Orchesterspiel zu üben. ­Unser ge-

desebene bei »Jugend musiziert« mit Geld­

meinsames Engagement sieht vor, dass wir die Detmolder Sommeraka-

gutscheinen.«

demie jährlich mit 10.000 Euro fördern. Schirmherr der Detmolder Sommerakademie ist Kurt Masur.« Valentin Ruckebier (Stadtsparkasse Remscheid)

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Rainer Rahn, Sparkasse Hochfranken

Heinrich Schmidtpott, Sparkasse Paderborn-Detmold 17

Anerkennung und Motivation: Sonderpreise der Sparkassen Als Anerkennung ihrer Leistung und als Motivation dafür, den musikalischen Weg weiterzugehen, vergeben zahlreiche Sparkassen und Verbände Sonderpreise an die jungen Musikerinnen und Musiker. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband verleiht im Rahmen des Bundeswett­ bewerbes den »Sparkassen-Sonderpreis für besonders förderungswürdige Leistungen eines Familienensembles«. Ins Leben gerufen wurde der Preis im Jahr 1994 anlässlich des »Internationalen Jahres der Familie«. Seitdem wird der Preis jährlich verliehen. Das damit verbundene Preisgeld hilft beim Kauf neuer Instrumente oder trägt dazu bei, den Unterricht der jungen Musikerinnen und Musiker zu finanzieren. Dass der Preis motivierende Kraft hat, zeigt die Tatsache, dass alle Familienpreisträger anschließend erfolgreiche Berufsmusiker geworden sind. Ensemble Stepp-Mahn-Kammerlander, Preisträger 2004

»Die Beschäftigung mit Musik trägt in besonderer Weise dazu bei, Be-

»Der Klang einer Gruppe ist immer die Sum-

gabungen und die Persönlichkeit zu entwickeln. Das unterscheidet sie

me der Töne eines jeden Mitglieds. Dies soll

von einer Vielzahl anderer Freizeitaktivitäten. Insbesondere das ge-

auch der Sparkassenpreis symbolisieren.

meinsame Musizieren im Ensemble oder Orchester fördert Schlüssel-

Denn genauso wie ein Ensemble sich durch

qualifikationen wie soziale Kompetenz, Flexibilität, Toleranz oder Ko-

seine Mitglieder zusammensetzt, setzen sich

operationsbereitschaft. Hier setzt der ›Sparkassen-Sonderpreis für

auch hier die einzelnen Elemente zu einer

Familienensembles‹ an.«

Einheit zusammen.«

Dr. Heike Kramer, Leiterin Gesellschaftliches Engagement, Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Werner Blum, Gestalter der Preisträgerskulptur

»Wir waren wahnsinnig überrascht, als wir

»Den Familiensonderpreis entgegenzunehmen, war zunächst für uns

für den Sonderpreis aufgerufen wurden und

natürlich eine große Ehre. Wir Kinder freuten uns, dass wir uns da-

haben uns riesig gefreut. Der Preis war der

durch ein Stück weit an der musikalischen Ausbildung beteiligen

wichtigste und auch attraktivste in der bishe-

konnten. So konnte zum Beispiel ein neuer Bogen mitfinanziert wer-

rigen ›Jumu-Laufbahn‹ und hat uns großen

den. Denn die musikalische Ausbildung von vier Kindern bedeutete

Ansporn für weitere gemeinsame Auftritte

großen logistischen und auch finanziellen Aufwand. In der Familie zu

gegeben. Er hat sehr dazu beigetragen, dass

musizieren, Hausmusik zu machen, ist eine wunderbare Sache und wir

man auf uns aufmerksam geworden ist und

freuten und freuen uns darüber, dass es diesen Preis gibt. Natürlich

wir bei verschiedenen Veranstaltungen auf-

war er auch Motivation zum weiteren Musizieren, was sich darin zeigt,

treten durften. Außerdem haben wir natür-

dass zwei von uns die Musik zum Beruf gemacht haben.«

lich noch mehr Spaß daran, miteinander zu musizieren und der Ehrgeiz zu weiteren Er-

Pauline und Julien Floreani, Preisträger 2011

Bläser-Ensemble Dömötör, Preisträger 1999

Teresa, Matthias und Benjamin Kammerer, Preisträger 1988

folgen wurde enorm gestärkt. Die mit dem Preis verbundene finanzielle Unterstützung

»Die Verleihung des Sparkassen-Sonderpreises an

hat es unseren Eltern ermöglicht, das notwen-

meine Brüder und mich war ein sehr bedeutendes

dig gewordene neue Cello zu finanzieren.«

und glückliches Ereignis. Die unverhoffte finanzi-

Natalie und Daniel Hahn, Preisträger 2012

elle Unterstützung gab mir persönlich einen erleichterten Start ins Musikstudium, es konnten größere Aufgaben am Instrument vorgenommen werden und natürlich neues Notenmaterial sowie Ersatzutensilien angeschafft werden. Der Preis gab uns den Ansporn, weiterhin gemeinsam zu musizieren, immer höhere Ziele im Blick.«

Julia Ungureanu, Preisträgerin 2008 18

Daniel und Natalie Hahn, Preisträger 2012

Ionel, Julia und Valentin Ungureanu, Preisträger 2008

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Im Anschluss an den Wettbewerb: Die Konzertreihe Meisterschüler – Meister

Martin Stadtfeld und das Artevio Quartett, Rheingau-Musik-Festival 2012

Klaus Wallendorf, Hornist

Die erfolgreiche Teilnahme an »Jugend musiziert« ist für die Preisträger oft nur der Anfang. Um die jungen Musiker auch im Anschluss an den Wettbewerb zu begleiten, hat der Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes gemeinsam mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival im Jahr 2009 die Konzertreihe »Meisterschüler – Meister« initiiert. Das Konzept trägt in mehrfacher Hinsicht der Idee des Wettbewerbes »Jugend musiziert« Rechnung: Junge Nachwuchsmusiker, die für ihre Leistungen bei »Jugend musiziert« ausgezeichnet worden sind, konzertieren mit international erfolgreichen Klassik-Stars, deren Karrieren selbst häufig mit wichtigen Auszeichnungen bei »Jugend musiziert« begonnen haben. Gemeinsam studieren sie ein Konzertprogramm ein und bringen es anschließend öffentlich zur Aufführung. So können die jungen Nachwuchsmusiker bereits früh Bühnenerfahrung sammeln und in einem professionellen Umfeld ihr Können präsentieren. Mit der Konzertreihe »Meisterschüler – Meister« begleitet die Sparkassen-Finanzgruppe die Preisträger über den unmittelbaren Wettbewerb hinaus. Nach überwältigendem Erfolg beim Schleswig-Holstein Musik Festival wurden 2010 Konzerte der Reihe auch beim Musikfest Stuttgart realisiert und sind seit 2011 ebenfalls in das Rheingau Musik Festival eingebunden. Mittlerweile ist die Reihe bei den drei namhaften Klassik-Festivals fest etabliert. Das Engagement wird gemeinsam getragen vom Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, dem Sparkassenverband Schleswig-Holstein und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg.

»Ja, das Projekt »Meisterschüler-Meister« war zweifellos ein Leucht-

»Wie schon so oft, konnte ich auch bei die-

turm des Musikfestes 2010, was sich auch in drei ausverkauften Ab-

sem Vorhaben feststellen, dass tempera-

schlusskonzerten im Rahmen der »Großen Stuttgarter Nachtmusik«

mentvolles Musizieren nicht unbedingt vom

niederschlug. Die Erfahrung zweier alter Klavier-Hasen und die Kraft

Lebensalter abhängt. Wenn die Begegnung

und Neugier eines hochkarätigen jungen Vokalquartettes hatten sich

den jungen Mitspielern so viel Spaß ge-

in einem vorgeschalteten Meisterkurs mit drei Liederzyklen zum The-

macht hat wie dem Publikum und mir, gibt

ma »Nacht und Liebe« (Schumann, Brahms, Essl) zu kongenialen In-

es auf allen Seiten viel zu schwärmen.«

terpretationen verschmolzen. Da gab es kein Gefälle mehr, und sechs Musikerherzen freuten sich gleichermaßen über das Lob des Inten-

Klaus Wallendorf, Hornist

danten: »Darauf könnt Ihr wirklich stolz sein!«. «

Hans-Peter und Volker Stenzl, Klavierduo

Anne-Sophie Mutter und Leonard Elschenbroich, Probe zum Schleswig-Holstein Musik Festival 2009

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50 Jahre müssen gefeiert werden In den vergangenen 50 Jahren hat »Jugend musiziert« große Leistungen für die klassische Musik in Deutschland erbracht. Durch seine Kombination aus Breiten- und Spitzenförderung hat er zum einen maßgeblich zur grundlegenden musikalischen Bildung bei­ getragen, als auch große Musikerkarrieren vorbereitet. Die Sparkassen-Finanzgruppe möchte »Jugend musiziert« zu dieser Leistung gratulieren. Zahlreiche Sparkassen und Verbände weiten deshalb ihre Förderung im Jubiläumsjahr aus. Es werden zusätzliche Preise verliehen, Preisgelder erhöht, Jubiläumskonzerte veranstaltet und vieles mehr. Durch die vielfältigen Maßnahmen erhält der Wettbewerb in seinem Jubiläumsjahr eine besondere Aufmerksamkeit. Ein Highlight im Jubiläumsjahr ist das große Musikfest in Berlin, das die SparkassenFinanzgruppe »Jugend musiziert« zum Geburtstag schenkt. Unter dem Motto »Das Fest – 50 Jahre Jugend musiziert. Von Schülern und Meistern« finden vom 15. bis zum 18. August 2013 im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt vier Konzerte statt, die den Breiten- als auch den Spitzenaspekt des Wettbewerbs verdeutlichen. In zwei Konzerten der Reihe »Meisterschüler – Meister« konzertieren am 15. und 17. August 2013 aktuelle Preisträger des 50. Bundeswettbewerbs gemeinsam mit den international renommierten Künstlern Lars Vogt und Viviane Hagner. Das Landesjugendorchester Berlin spielt am 17. August 2013 stellvertretend für all jene Jugendorchester, die sich im Laufe der Jahrzehnte in den 16 Bundesländern aus Wettbewerbsteilnehmern entwickelt haben. Den Abschluss bildet am 18. August 2013 das Konzert mit »Deutschlands jüngstem Spitzenorchester«, dem Bundesjugendorchester, und dem Solisten Christian Tetzlaff. Alle Solisten, die heute herausragende Musiker sind, begannen ihre Karriere einst bei »Jugend musiziert«.

DAS FEST 50 JAHRE JUGEND MUSIZIERT VON SCHÜLERN UND MEISTERN

Konzerthaus Berlin 15. – 18.08.2013 www.jugend-musiziert.org

»Ich komme aus einer Familie, in der man sich zwar für

hat bei mir bewirkt, dranzubleiben; aus der Perspektive

von: Musik interessierte, sich aber nicht übertrieben damit

mit: Musikschule heraus hätte ich möglicherder Dürener

auskannte. Meine Klavierlehrerin meinte zwar, bei mir

weise nicht diese Chance gesehen. Ich wage es beinahe

sei viel Talent vorhanden, aber das ließe sich schlecht

zu bezweifeln, dass ich auch ohne den Wettbewerb Pia-

verifizieren. »Jugend musiziert« hat bei mir einiges

nist geworden wäre. Der Wettbewerb ist ein Kompass und

­bewegt. Der Wettbewerb hatte entscheidenden Einfluss

hat eine wichtige Motivationsfunktion. Er dient mehr zur

auf die Entscheidung, Musik zum Beruf zu machen.

Selbstfindung als dem Wettstreit, einer der Besten zu

»Jugend musiziert« zu gewinnen, das war natürlich ein

sein. Man sollte frühzeitig ein Gefühl dafür entwickeln,

irrer ­Moment. Ich habe aber auch Enttäuschungen er-

zuzuhören, zu lernen und Freundschaften zu pflegen.«

Ein Gemeinschaftsprojekt

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lebt. Beim zweiten Mal lief es gar nicht gut und ich habe mich von der Jury missverstanden gefühlt; das war eine Situation, die mich die Entscheidung nochmals abwägen ließ. Dann wusste ich: Nein, es muss Musik sein. In dem ­Moment habe ich gemerkt, wie viel Leidenschaft bei mir

»Von meiner ersten Teilnahme am Regionalwettbewerb

z. B. durch die Deutsche Stiftung Musikleben und andere

vorhanden ist. Ich habe eine innere Kraft gespürt, die

bis hin zum Bundeswettbewerb war »Jugend musiziert«

Stiftungen sowie Auftrittsmöglichkeiten als Kammer-

mich in Richtung Musik gezogen hat. »Jugend musiziert«

für mich und für etliche meiner Mitschüler ein guter

musiker und als Solist mit Orchester. Immer wieder tref-

Ansporn zum Musizieren und zum zielgerichteten Üben

fe ich erfolgreiche Kollegen im nationalen und internati-

auf der Geige und dem Klavier. Dabei liefen die Regional-

onalen Musikleben, die ich schon als Kind erstmals bei

wettbewerbe noch recht entspannt, fast nach Art eines

»Jugend musiziert« kennengelernt habe. Die Begeiste-

Klassenvorspiels, während die Vorbereitung zum Bun-

rung für die Musik und für das gemeinsame Musizieren

deswettbewerb schon eine ordentliche Extraportion an

sind neben der Motivation zur Leistung wichtige Ideen

Konzentration und Fleiß neben der Schule verlangte. Die

von »Jugend musiziert«. Daher freue ich mich sehr, beim

raschen Fortschritte in der Beherrschung des Instru-

»Jugend musiziert«-Fest im August mit aktuellen Preis-

ments wären jedoch ohne die Herausforderung der Wett-

trägern zusammen Kammermusik einzustudieren und

bewerbe wohl kaum denkbar gewesen, und meine ersten

aufzuführen.«

öffentlichen Konzerte kamen hauptsächlich durch Erfolge bei »Jugend musiziert« zustande. Der Verdienst von »Jugend musiziert« ist es, seine Teilnehmer nach dem Wettbewerb auf breiter Basis zu fördern. Hierzu gehören fruchtbare Gespräche mit Jurymitgliedern, die Ermutigung, in den örtlichen Jugendorchestern mitzuspielen,

In Kooperation

13.02.13 12:40

Lars Vogt, geboren 1970, gehört zu den international ­renommiertesten Pianisten. Er wurde als erster Pianist überhaupt zum »Pianisten in Residence« bei den Berliner Philharmonikern ernannt. Vogt war zwischen 1984 und 1988 mehrfacher Bundespreisträger von »Jugend musiziert«.

Viviane Hagner, geboren 1977, gehört zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Seit ihrem Debüt als Dreizehnjährige mit dem Israel Philharmonic Orchestra ist sie bei den großen Orchestern der Welt zu Gast. Ihre Konzerttermine in Europa, den USA und Asien verbindet sie auch immer wieder gerne mit Meisterkursen.

Einladungen zu Meisterkursen, finanzielle Förderungen, Viviane Hagner, Violinistin

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Lars Vogt, Pianist

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Impressionen aus

Impressum

50 Jahren Herausgeber

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. Charlottenstraße 47 10117 Berlin Verantwortlich

Dr. Heike Kramer Redaktion

Susanne Uhlen Jeannine Hoppe Gestaltung

Philippa Walz, Stuttgart Reproduktion

Corinna Rieber, Prepress, Marbach Druck

Leibfarth & Schwarz, Dettingen / Erms Stand: April 2013 Bildnachweis Seite 4: Notiz, 2013, Foto: Jutta Brocksieper | Hans Peter und Volker Stenzl, 1980, Foto: Bernd Böhner | Notiz, 1980,

Foto: Bernd Böhner | Seite 5: Ensemble Stepp-Kammerlander-Mahn, 2004, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Edith Maria und ­Johanna ­Margarete Weidner, 2011, Foto: Landesmusikrat Hessen, mt-fotografie | Bundeswettbewerb, 1971, Foto: Ursel Jäger | Hannes Läubin und Carola Ritter, 1972, Foto: Hannes Läubin | Bundeswettbewerb, 2010, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Landeswett­ bewerb, 2010, Foto: Landesmusikrat Hessen, mt-fotografie | Bundeswettbewerb, 1969, Foto: Walter Spiegel | Seite 9: Igor Levit, 2011, Foto: Felix Broede | Jörg Widmann, 2011, Foto: Marco Borggreve | Hans Peter und Volker Stenzl, 2008, Foto: Thomas Zehnder | Martin Stadtfeld, 2012, Foto: Uwe Arens | Seite 10: Tabea Zimmermann, 2007, Foto: Marco Borggreve | Seite 11: Tabea Zimmermann, 1974, Foto: Bernd Böhner | Trio Zimmermann, 1980, Foto: Bernd Böhner | Seite 15: Kara Kemeny und Lukas Weinberger, 2012, Foto: Linda Achatz, Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling | Landeswettbewerb, 2010, Foto: Landesmusikrat Thüringen | Gesangsquartett »Vier ­gewinnt«, 2012, Foto: Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn | Landeswettbewerb, 2010, Foto: Landesmusikrat Thüringen | Julia Bartha, 2012, Foto: Lukas Beck | Seite 16: Probe für den Regionalwettbewerb, 2013, Foto: Musikschule Schweinfurt | Preisträgerkonzert, 2009, Foto: Klaus Hartmann | Preisträgerkonzert, 2012, Foto: Landesmusikrat Schleswig-Holstein | Jazz-Konzert, 2012, Foto: Johannes Mager | Cynthia Grose und Anna Overbeck, 2012, Foto: Andrea Enderlein | Valentin Ruckebier, 2013, Foto: Elke Heinemann | Seite 19: Ensemble Stepp-Kammerlander-Mahn, 2004, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Pauline und Julien Floreani, 2011, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Ensemble Dömötör, 1999, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Daniel und Natalie Hahn, 2012, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Ensemble Ungureanu, 2008, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Seite 20: Klaus Wallendorf, Foto: Monika Rittershaus | Martin Stadtfeld und das Artevio Quartett, 2011, Foto: Ansgar Klostermann | Anne-Sophie Mutter und Leonard Elschenbroich, 2009, Foto: Axel Nickolaus | Seite 23: Viviane Hagner, 2011, Foto: Timm Kölln | Lars Vogt, Foto: Felix Broede | Seite 24: Ensemble Teresa, Benjamin und Matthias Kammerer, 1998, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Trio Janke, 1995, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Trio Balling, 1982, Foto: Bernd Böhner | Bläser Quintett Münchgesang, 1994, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Jessica und Vanessa Porter, 2009, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter | Bundeswettbewerb, 2000, Foto: Jugend musiziert/Erich Malter

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Sparkassen-Finanzgruppe

Wann ist ein Geldinstitut gut für Deutschland? Wenn es auch für junge Talente ein verlässlicher Partner ist.



„Jugend musiziert“ wird 50. Die Sparkassen-Finanzgruppe fördert Jugend musiziert von Anfang an und auf allen Ebenen: Lokal, auf Länderebene und national. Bereits mehr als 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen für den anhaltenden Erfolg von Deutschlands größtem Nachwuchswettbewerb für klassische Musik. Auch die international renommierte Bratschistin Tabea Zimmermann begann ihre Karriere einmal bei Jugend musiziert. www.gut-fuer-deutschland.de

Sparkassen. Gut für Deutschland.

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