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informiert Berichte aus der weltweiten Mission Nr. 3/2017 GRATIS! THEMA NEU: Die DMG bei Stellen Sie uns Ihre Fragen ganz einfach per Smartphone ...
Author: Anna Richter
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informiert Berichte aus der weltweiten Mission

Nr. 3/2017

GRATIS!

THEMA

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des Schenkens soll auch auf uns übergehen. Wenn Gnade wirkt, befreit sie uns nicht nur für uns selbst, sondern auch für unseren Nächsten.

07265 959-100

WIE SEHEN MICH ANDERE?

GRATIS! E

in Gratis-Schild findet man auf keinem Markt der Welt, außer bei „Geschenken“, hinter denen im Kleingedruckten ein teurer Vertrag versteckt ist. Immerhin ist diese Zeitschrift gratis und auch sonst vieles Wichtige im Leben. Man sagt zwar Geld regiert die Welt, aber was wirklich wichtig ist, kann Geld nicht kaufen. Wir können uns eine moderne Multikomfortzonendoppelhohlkammermatratze kaufen, aber keinen Schlaf. Tiefer, erholsamer Schlaf ist gratis. Wir können Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel kaufen, doch Gesundheit nicht. Sie ist gratis. Wir können Geschenke kaufen, aber Freunde nicht. Freundschaft und Liebe sind gratis. Bezahlte Liebe ist keine. Wenn es allerdings um Gott geht, denken Menschen aller Religionen: Was nichts kostet, taugt nichts. Ich muss doch etwas tun, um mit Gott ins Reine zu kommen! Wenigstens muss ich beten, eine Kerze vor dem Altar anzünden, an einen heiligen Ort pilgern: Lourdes, Santiago de Compostella, Mekka, Kerbala oder Varanasi. Das menschliche Bedürfnis, sich Wohlwollen, Wohltaten und Schutz unsichtbarer Mächte auf irgendeine Weise zu verdienen, ist der Ursprung jeder Religion.

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Religiös führt das zu der Frage: „Bin ich gut genug für Gott?“ In der Sprache des BIN ICH GUT GENUG? Reformators Martin Luther: „Wie finde Soziologen gruppieren die verschiedeich einen gnädigen Gott?“ Er entdeckte nen Kulturen der Welt nach den Negabeim Studium des Römerbriefs, dass tivbegriffen Schuld, Angst und Scham. Gottes Zuneigung gratis ist. „Sola Gratia, Die positiven Entsprechungen wären: Ge- allein aus Gnaden“ haben wir Zugang zu wissen, Schutz und Gott. Das war die große Ehre. Elemente aller Erkenntnis der ReformatiEs gibt hier keinen Unterdrei Motivatoren on, die nach Max Weber1 sind in jedem Menauch mit dazu führte, dass schied: Alle sind schuldig schen vorhanden. sich das Abendland so geworden und haben die Tendenziell sagt man schnell entwickeln konnte. Herrlichkeit verloren, in aber, für Europäer Die Frage nach der Erder Gott den Menschen seien die Begriffe lösung in der Ewigkeit ist ursprünglich geschaffen Schuld und Gewisgelöst, wir können unsere hatte. Ganz unverdient, sen wichtiger als die ganze Energie zum Wohl anderen beiden. unserer Mitmenschen einaus reiner Gnade, lässt Wir fühlen uns setzen. Gott braucht unGott sie vor seinem Urgut, wenn wir sere Opfer an Zeit, Geld, teil als gerecht bestehen abends auf den Tag Schlaf, Essen und andere – aufgrund der Erlösung, zurückblicken und Riten nicht. Wir dürfen die durch Jesus Christus etwas geschafft hadaran denken, was für uns geschehen ist. ben. Natürlich ist es und unsere Mitmenschen schön, wenn jemand gut ist. Natürlich: Nicht Römer 3,23.24 anderes das auch nur für uns! bemerkt, aber es ist Gott befreit uns von nicht so wichtig wie in anderen Kulturen. diesen Schuldleistungen, denn er schenkt Auf der Gegenseite haben wir Gewissens- aus unvorstellbarer Großzügigkeit. Weil bisse, wenn wir etwas versemmelt haben. es zu seinem Wesen gehört, zu schenken Es bedrückt uns, wenn wir irgendwo und keine Gegenleistung zu erwarten. nicht unser Bestes gegeben haben. Dieser Gott befreit uns, und sein Wesen

In anderen Kulturen, vor allem in Asien, spielen Scham und Ehre eine größere Rolle: „Wie stehe ich vor anderen da?“ ist die Grundfrage, die das Handeln der Menschen dort motiviert. Auch in diese Kulturen spricht die Botschaft des Evangeliums mitten hinein: Adam und Eva versteckten sich nach ihrer eigenen Aussage, nicht weil sie ein schlechtes Gewissen hatten, sondern weil sie nackt waren und sich schämten. Gott bedeckt ihre Scham, gratis, mit einem Tierfell. Für die Stammeltern der Menschheit war das erste Kleidungsstück geschenkt, doch es kostete einem Tier das Leben. Billig ist diese Gnade also nicht. Beim Opfertod von Jesus denken wir Europäer zuerst daran, dass Jesus für unsere Schuld bezahlt hat. Für Menschen aus einer Schamkultur dagegen ist wichtig, dass Jesus nicht nur unsere Schuld ans Kreuz trug, sondern auch unsere Schande und Scham. Jesus hing ja nackt am Kreuz. Überall in der christlichen Kunst be­kommt er etwas über die Lenden gehängt, weil wir seine Nacktheit nicht darstellen wollen – und auch nicht müssen. Für uns starb Jesus als Gesetzesbrecher, weil wir genau das sind, und er trug unsere Strafe. Für Menschen, denen Schande und Scham wichtiger sind als Schuld, ist seine Nacktheit der Gipfel der Schande: „Da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste ... Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg ...“ (Jes 53,2f). Für beide Kulturkreise gilt: Er nahm unsere Sünde und Schande auf sich, gratis für uns, aber teuer für ihn.

WO FINDE ICH SCHUTZ? Sogenannte Angstkulturen sind überwiegend in Afrika anzutreffen. Für sie lautet die Grundfrage: „Wo finde ich Schutz?“ Schutz vor unsichtbaren Mächten, die Armut, Krankheit und Unfruchtbarkeit über die Menschen bringen können. Die kirchliche Segensformel „Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir seine Gnade: Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten, dass du bewahrt werdest im rechten Glauben“ bringt es auf den Punkt: Gottes Gnade, also das Geschenk

Gottes, bietet eben auch Schutz und Schirm vor allem Argen. In diesen Kulturen ist wichtig, dass Jesus Dämonen ausgetrieben und vor allem der „Schlange“ den Kopf zertreten hat (1Mo 3,15). Wann ist das geschehen? Ebenfalls am Kreuz, als die Schlange ihm in die Ferse stach. Hat David Psalm 18,3 für Angstkulturen geschrieben? „HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!“ Natürlich wissen auch Menschen aus Scham- oder Schuldkulturen, wie sich Angst anfühlt. Die menschlichen Grundbedürfnisse nach Annahme, Ehre und Schutz finden sich mit verschiedener Gewichtung in allen Kulturen. Und ich staune immer wieder, wie ein Buch, ein Evangelium, Menschen verschiedenster Kulturen in ihren tiefsten Sehnsüchten trifft und ihnen hilft: Gratis, umsonst für sie! Denn Gott hat es sich alles kosten lassen.

ZU BILLIG? „Ihr Christen macht es euch zu einfach!“, hören wir von allen Religionen. „Ihr glaubt, ihr könnt tun was ihr wollt, und Jesus macht alles wieder gut!“ Dietrich Bonhoeffer prägte dafür den Begriff der „billigen Gnade“2. Tatsächlich erwartet Gott kein Gegengeschenk, das würde seinem Charakter des frei Schenkenden widersprechen. Er erwartet viel mehr: Dass wir Gott immer ähnlicher werden und seine Großzügigkeit widerspiegeln. „Gott verpflichtet uns zum Geben, aber exakt dann, wenn wir in Einklang mit dieser Verpflichtung handeln, bekommen wir das Gefühl, wir selber und wirklich frei zu sein. Und so vergessen wir in unseren allerbesten Augenblicken den Befehl und geben einfach so, wie wir nach Gottes Willen geben sollen. In solchen Stunden sind wir wie ein Segelboot mit Hilfsmotor, das mit vollen Segeln vor dem Wind segelt. Mit dem Wind im Rücken gibt es kein Halten mehr; das Boot ist immer dort, wo der Wind es hintreibt. Das Gleiche gilt, wenn wir freiwillig geben: Im Ausleben unseres neuen Ichs sind wir

immer schon dort, wo Gottes Befehl uns haben will.“3 Das Geschenk Gottes erwartet keine Gegenleistung. Aber wer es annimmt, kann nicht so bleiben, wie er ist. Er kommt mit leeren Händen und kaltem Herzen zu Gott, dem großzügigen Geber, und erlebt, wie sich das eigene Herz erwärmt und die Hände plötzlich weitergeben. So wie Gott sich in Großzügigkeit verströmt (Röm 8,32). Von der Schöpfung aus dem Nichts bis zur Erlösung der Ungerechten gibt er. Mission heißt weiterzugeben, was wir gratis erhalten haben. Nicht weil wir es müssen, sondern weil wir überfließen von Dankbarkeit, dass Gott uns alles gegeben hat. Bei „Geschenken“ denken wir vielleicht zunächst an Materielles und wissen doch, dass Menschen in unserer satten Gesellschaft mehr nach Zuwendung, Annahme und einem freundlichen Wort hungern, als nach etwas, das Geld kaufen könnte. Wissen Sie sich von Gott geliebt, liebe Leser? Welchem Menschen können Sie heute fünf Minuten Aufmerksamkeit schenken? Immer wieder geschieht es, dass Gott zu Menschen spricht, denen wir zuhören. Gratis von unserer Seite, denn unsere Zeit kann man nicht kaufen. Und gratis von Gottes Seite, denn sein Zuspruch kostet uns nichts. Pfr. Günther Beck Öffentlichkeitsarbeit

1 Deutscher Soziologe, 1905, in: „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ 2 „Billige Gnade ist Gnade ohne Nachfolge, Gnade ohne Kreuz, Gnade ohne den lebendigen, menschgewordenen Jesus Christus.“ Nachfolge, Kapitel 1, 1937 3 Miroslav Volf in „Umsonst: Geben und Vergeben in einer gnadenlosen Kultur“, Brunnen 2012, S. 83 f.

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DEUTSCHLAND Gerhard und Bettina Denecke DEUTSCHLAND Michael und Claudia

Nur fromme Sprüche!?

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eulich im Hauskreis hörte ich es wieder, dieses Wort, das auch uns Christen so leicht über die Lippen kommt, als würde es in der Bibel stehen: „Da helfen auch keine frommen Sprüche mehr“, heißt es. Der Begriff „fromm“ wird auch von vielen Christen abwertend gebraucht. Fromm wollen viele nicht mehr sein? In unserer Arbeit hatten wir gerade mit heftiger Ablehnung zu kämpfen. Man hatte uns die Räume gekündigt, die wir für unsere missionarische Arbeit mit Flüchtlingen nutzten. Am gleichen Tag stand in der Herrnhuter Losung: „Siehe der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, ist des HERRN, deines Gottes!“ (5Mo 10,14).

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INHALT EUROPA

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AFRIKA

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AMERIKA

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Veranstaltungen

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Erlebnistag 2017

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Weil Jesus heute noch Großes tut, beginnen wir eine sozialmissionarische Arbeit im Zwickauer Stadtteil Neuplanitz.

Deneckes beim Jahresfest Ein paar Tage später sind wir mit ei­nem Starke Worte: Alles gehört Gott! Da ist der Verlust von Versammlungsräumen Stand auf dem Marktplatz. Bettina hat auf ein Blatt den Spruch geschrieben: „So im Verhältnis recht klein. Haben wir hier sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er einen „frommen Spruch“ oder felsenfesseinen einzigen Sohn gab, damit alle, die tes Fundament? an ihn glauben nicht verloren werden, In den Stunden der Verwirrung über sondern das ewige Leben haben“ (Joh die Kündigung rief uns ein lieber Iraner 3,16). Ein älterer Mann kommt vorbei und an. Ohne von unseren Anfechtungen sagt: „Das müsste doch anders formuliert zu wissen, dankte er uns herzlich für sein. Was ist denn mit denen, die nicht unseren Bibelunterricht und die Worte an ihn glauben?“ Er wusste viel über Gott der Ermutigung. Wie wir es seiner Frau und brachte manche heftige Vorwürfe. und ihm vorhergesagt haben, hatten sie Immer wieder fielen mir Bibelworte ein, inzwischen andere iranische Christen gefunden. Die haben sie in eine fürsorgliche wenn er fragte und argumentierte. Er widersprach deutlich. Bis Gemeinde mitgeich zu Römer 7,18 kam: nommen. Sein Anruf So sehr hat Gott die Welt „Das Wollen habe ich hat uns ermutigt. wohl, das Gute vollbringen Wir ahnten: Unser geliebt, dass er seinen einkann ich nicht!“ Da sagte Gott, dem Himmel zigen Sohn gab, damit alle, er: „Stimmt! Da hast du und Erde gehört, die an ihn glauben nicht etwas Gutes gesagt!“ Das bahnt uns den Weg verloren werden, sondern Gespräch wurde ruhiger. auch in geistlicher das ewige Leben haben. Ich forderte ihn auf: „ProWüste. Das hat bieren Sie es doch! Geben er in den Wochen Johannes 3,16 Sie im Gebet ihr Leben Jedarauf getan. sus Christus in die Hand.“ Gibt es kraftloses Ein paar Fragen stellte er noch. Dann Reden mit Bibelworten? Ja, leider zu sagte er: „Das werd’ ich machen!“ viel. Doch die Schrift selbst ist voller Unglaublich! Dieser heftig diskutieEnergie. Jesus hat gesagt, dass Gotrende Mann war ein Suchender, der die tes Geist uns die Worte eingeben Wahrheit wissen wollte. Und die Kraft wird, die wir sagen sollen. Bittet des Wortes Gottes hat ihn überzeugt. IHN, und es wird geschehen! Dann Halleluja! werden seine Worte in eurem Reden Bedeutung gewinnen. Worte, die Salz und Licht sind.

Der längste Weg ... … beginnt mit dem ersten Schritt, heißt es oft. Egal wie weit er ist, egal ob steil oder nahezu unmöglich. Das sagen Bergsteiger, die bis auf 8.000 Meter hinaus wollen. Das erleben Schulanfänger, die viele Jahre Unterricht vor sich haben. Und es gilt auch für Missionare weltweit und in Deutschland: Wir als Team von „CrossCulture Zwickau“ stehen vor so einem ersten Schritt. Wir sind die Checklisten durchgegangen, haben abgewogen und überlegt. Unsere Partner haben uns Mut gemacht, voranzugehen. Es ist unsere Überzeugung, dass Jesus heute noch Großes tut. Deshalb wollen wir eine sozialmissionarische Arbeit im Zwickauer Stadtteil Neuplanitz beginnen. Unser Stadtteil hat eine kurze Geschichte: In den 70er Jahren sind 50 Plattenbauten auf die grüne Wiese gebaut worden. Die Autoindustrie hatte für jeden Arbeit. Schnell waren die modernen Wohnungen belegt und 20.000 junge Menschen, Familien und aktive Leute wohnten, praktisch und ideologisch gut organisiert, recht eng zusammen.

Mittlerweile sind 40 Jahre vergangen. Die jungen Leute suchen ihre Zukunft woanders. Zurück bleiben Senioren, Einwanderer und Sozialschwache. Richtig stolz ist keiner mehr auf den Stadtteil. Noch ist die Bausubstanz in Ordnung. Ein Supermarkt und eine Sporthalle sind da. Doch was bewegt sich geistlich? Uns ist keine aktiv wirkende christliche Gemeinschaft dort bekannt. Was wird in ein paar Jahren sein? Wir haben beobachtet, dass die Preisgabe von Territorium schlimme Folgen hat. Man gewöhnt sich an Misere. Kreative Ideen und kulturelle Werte schwinden, Ideale und Hoffnung gehen verloren, weil Menschen keine Liebe mehr für ihren Ort verspüren. Nicht einmal Heimatgefühl wächst mehr. Was sollen Migranten davon lernen? Warum soll jemand investieren? Schleichend siedelt sich an, was die Dunkelheit liebt. Es gibt zunehmend Kriminalität und Prostitution. Die Finsternis wird stärker. Neues Licht muss von außen kommen. Wir wollen beginnen mit unserem ersten Schritt.

Natürlich kann man sagen, die Leute kümmern sich schon selbst irgendwie. Wer will, sucht sich was. Wirklich? Ich behaupte, dass die meisten weder eine Idee von Gemeinschaft noch vom Evangelium haben. Es fehlt die Kraft, selbst danach zu forschen. Keiner erwartet etwas von Kirche und Jesus. Wer sagt ihnen die gute Botschaft der Bibel weiter? Niemand in Zwickau ist ein Verlierer – Ihr seid geliebt und wertvoll! Einige unserer Mitarbeiter möchten bewusst in den Stadtteil ziehen. Jetzt heißt es, konkret loszulegen. Wir veranstalten bereits monatliche Flüchtlings-Gottesdienste dort. Passende Räume konnten wir günstig mieten (sie standen sowieso leer). Und ein Großteil der Kosten ist von einer Partnerkirche versprochen. Glaube verändert auch heute noch die Welt – wie bei Martin Luther vor 500 Jahren. Weil Jesus Menschen verändert, und mit den Menschen Dörfer, Städte und Länder, weltweit. Spenden: P10181 Michael u. Claudia

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DEUTSCHLAND NEU: Stefanie Saß

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DEUTSCHLAND Klaus und Fränzi Libuda / Marianne Diemer

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elanie* und zwei weitere Chinesen haben sich im Oktober taufen lassen. Im Gottesdienst berichtete Melanie aus ihrem Leben, das hat alle stark berührt. Sie hat uns erlaubt, ihre Geschichte hier wiederzugeben: Ich bin Mutter. Wie ich Jesus begegnet bin, fängt mit meinem Kind an. Wenn man zum ersten Mal ein Baby bekommt, achtet man besonders auf die Entwicklung seines Kleinen. Als mein Sohn heranwuchs, habe ich ihn viel mit anderen Kleinkindern verglichen, denn ich wollte, dass er besser ist als sie. Doch mit zunehmendem Alter lag er immer weiter zurück. In einer Menschenmenge bekam mein Sohn Angst. Oft wachte er mitten in der Nacht auf und zerrte mich an den Haaren. Ich war verzweifelt. Hatte ich mich doch so angestrengt, eine gute Mutter zu sein. Als er zwei Jahre alt war, sah ich die anderen Kinder fröhlich miteinander spielen. Doch mein Sohn weinte die ganze Zeit. Dann hat er mein Gesicht zerkratzt. Voll Wut und Verzweiflung schleppte ich ihn zum Auto. Ich hätte am liebsten einfach aufs Gaspedal getreten und unserem Leben ein Ende gesetzt. Ein halbes Jahr später stellte sich heraus, dass unser Sohn an einem seltenen Gendefekt leidet. Unheilbar! Mit einem Schlag waren alle Träume und Wünsche zerstört. In der Zeit darauf lebte ich immer zwischen Arbeit und Krankenhaus. Oft konnte ich nicht einschlafen und dachte: Was wird aus meinem Sohn, wenn ich mal nicht mehr da sein werde? Warum ich? Ich bin doch immer gut zu anderen gewesen. Früher, als Studentin, habe ich, wie viele Chinesen, zur buddhistischen Gottheit der Barmherzigkeit Guanyin Pusa gebetet. Doch jetzt konnte ich die Lehre über Karma und Reinkarnation, die Vergeltung für unsere Taten, nicht mehr akzeptieren. Was sollte ich denn im vorherigen Leben falsch gemacht haben? Warum musste mein Kind darunter leiden? Während 6

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andere getrost ihrer Arbeit nachgehen konnten, verbrachte ich viel Zeit in der Klinik und bei Therapeuten. Unter dieser schrecklichen Last, der Mischung aus Autismus und HyperaktiviGebetserhörung. Zum ersten Mal hatte tät meines Sohns, bin ich schier zerbroich ein echtes Wunder erlebt. chen. Ich habe angefangen, mein Kind Ich wollte Jesus bitten, mein Kind zu dafür zu hassen, dass es überall rumtollte heilen. Allerdings, was wäre dann anders und rumschrie und mich daran hinderte, als Guanyin Pusa anzubeten? Wenn Jesus eigene Ziele zu verfolgen. Ich hatte mein uns liebt und das Beste für uns will, ist Leben nicht mehr in der Hand. Alles, die Heilung dann wirklich in seinem Plan? was ich geleistet hatte, schien umsonst gewesen zu sein. Mich quälte schreckliche Würde ich noch an Jesus glauben, wenn der Junge weiter an seiner unheilbaren Zukunftsangst. Krankheit leiden würde? Trotz Zweifel Im Sommer 2013 kamen meine Schwiegereltern zu Besuch. Damals hatte und Bedenken hielt ich an Jesus fest, denn ich wusste, dass ich seine Wärme und ich gerade eine Frau aus der christlichen Gemeinde kennengelernt und ging bereits seinen Trost brauchte. In der Bibel in Jeremia 31,3 steht: „Ich in einen chinesischen Bibelkreis. Kurz habe dich je und je geliebt, darum habe vor der Abreise musste meine Schwieich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ germutter wegen Wasser in der Lunge Ich wusste, dass Gott uns liebt und das ins Krankenhaus. Einige aus unserem Beste für uns will. Früher dachte ich, dieBibelkreis haben sich um sie gekümmert, ses „Beste“ wäre die Gesundheit meines sie besucht und für sie gebetet. „Hm,“ Kindes. Oft hatte ich mir gewünscht, dachte ich, „die müssen doch auch alle kein solches Kind zu arbeiten und sich um haben, dann wäre mein ihre eigenen Familien Ich habe dich je und je Leben perfekt. Heute kümmern. Warum nehgeliebt, darum habe ich weiß ich, wenn ich nicht men die sich trotzdem nach einem perfekten so viel Zeit für eine dich zu mir gezogen aus Leben strebe, bin ich Fremde, die sie gerade lauter Güte. freier. Früher musste erst kennengelernt Jeremia 31,3 ich mich für meinen haben?“ Lebenstraum abmühen Die Schwiegermutter und immer besser sein als andere. Ich hab hatte Lungenkrebs im fortgeschrittenen mich oft mit anderen verglichen. Stadium. Damit kamen wir vom Regen Mein Sohn hat mein Streben nach Erin die Traufe. Zum Glück hatte ich den folg völlig ruiniert. Doch ich danke Gott, Bibelkreis. Was die Christen aus ihrem Leben mit Jesus erzählten und die Worte dass er mir gerade dieses Kind gegeben hat. So habe ich verstanden, dass das aus der Bibel waren Balsam für meine Vergleichen mit anderen und überzogene seelischen Wunden. Dadurch bekam ich Erwartungen sinnlos sind. Stolz und Gier neue Kraft. loszulassen und nach Gottes Willen zu Als ich einmal mit dem Verhalten meileben, bedeutet wahres Glück. Ich bin der nes Sohns nicht mehr zurechtkam, bat ich Jesus im Gebet um Hilfe. Da passierte Mensch, den Gott hier geheilt hat. Jetzt kann ich zuversichtlich in die Zukunft etwas Wunderbares. Gerade hatte der blicken, weil ich weiß, dass Jesus mich nie Junge noch wie wild auf dem Tisch und verlässt und einen guten Plan für mein Stuhl herumgeschlagen, dabei lief ihm die Leben hat. Nase. Doch plötzlich wurde er ganz ruhig, putzte sich die Nase und fing mit den Hausaufgaben an. Ich staunte über die * Name geändert

Bild: Jcomp - Freepik.com

Wie Gott scheinbar Gesunde heilt

Mitten unter Wahrsagern

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„Missionarin? Ist das dein Ernst?“

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arum musst du dir denn eine und den Einwohnern von Wilhelmsburg Arbeitsstelle aussuchen, die in ihren Nöten begegnen und zur Seite komplett durch Spenden finanziert ist? stehen. Meine Ausbildungen als SozialIst sowas seriös? Kann man das machen? arbeiterin und Integrationsbegleiterin Will dich da irgendwer ausbeuten oder kommen mir da sehr zugute. Durch vielleicht sogar deine Freunde?“ Berechdiese habe ich Erfahrung im Umgang mit tigte Fragen, die mir Bekannte seit einiMenschen in schwierigen Lebenslagen gen Wochen stellen. Ich bin Sozialarbeiund aus verschiedenen Kulturen, kenne terin und Hotelfachfrau, 31 Jahre alt und mich im Gesetz gut aus und kann auch stamme aus Marne in Schleswig-Holstein. bei rechtlichen Fragen weiterhelfen. Als neue Missionarin der DMG werde ich Ich liebe es, Menschen aus anderen Kulin diesem Sommer in die Flüchtlingshilfe turen zu begegnen und voneinander zu in Hamburg einsteigen. lernen. Ich wünsche mir, dass sie in mir Bis vor kurzem habe ich wohnungslose die Liebe von Jesus erkennen, die er im Frauen in Stuttgart betreut. Doch schon Überfluss in mich hineingelegt hat. Mein länger wünsche ich mir, bei einem christArbeitgeber, die DMG, ist ein seriöses lichen Werk mit und für Flüchtlinge zu Werk, das mir durch jahrelange Erfahrung arbeiten. Dabei möchte ich auch Gottes Sicherheit bietet, selbst wenn meine Liebe zum Thema machen können. Stelle komplett durch Spenden getragen Kurzerhand bewerbe ich mich 2016 wird. Was Gott durch die DMG bewirkt, bei einem beeindruckenden christlichen lässt mich staunen und freuen, dass ich Verein in Hamburg, der jungen Migranten nun ein Teil davon sein darf. hilft. Sie bieten mir eine attraktive, staatIch habe noch einige Dinge zu bewällich finanzierte Stelle tigen, bis ich endlich in Wenn Sie es wissen an. Und jetzt? Passt Hamburg durchstarten doch alles, klingt kann. Schon jetzt freue möchten, was ein Reh super. Aber ich bin ich mich unglaublich auf damit zu tun hat, dass ich unruhig. Soll es etwa die neue Aufgabe. Ich gerade nach Hamburg doch nicht sein? Ich habe die Vision, meine gehe, laden Sie mich einverstehe es nicht. Arbeit in einem übergefach in Ihre Gemeinde ein. Dann geht alles meindlichen Netzwerk Ich erzähle Ihnen gerne ganz schnell. Innerzu tun. Besonders liegen halb einer Woche, mir ausländische Frauen von meiner Arbeit. in der ich mich am Herzen, die es oft viel entscheiden muss, macht Gott mir durch schwerer haben, in der deutschen Kultur Begegnungen und Gespräche klar, dass er wirklich anzukommen. Ich möchte einen anderes plant. Ich soll nach Hamburg-Wil- Arbeitsbereich für Frauen auf- und aushelmsburg, in einen sozialen Brennpunkt bauen. Das geschieht in einem Team von ... als Missionarin! Ich sage zu Gott: „MisOM-Deutschland, das schon jahrelang mit sionarin? Ist das dein Ernst? Von Spenden einer Begegnungsarbeit namens „Licht­ leben? Ich hab doch schon eine attraktive insel“ für die Menschen im Stadtteil da ist. Stelle, die voll finanziert ist.“ Doch Gott Ich musste mich für diese Stelle entzeigt mir die Möglichkeiten hinter der scheiden, doch Gott hat es zuerst getan. neuen Aufgabe: Seine Wege sind immer die Besten, selbst Ich kann in meiner künftigen Arbeit wenn sie mit Hürden verbunden sind. Ich dort ansetzen, wo staatliche Hilfe endet, bin gespannt, wie es weitergeht. Gottes Liebe weitertragen, Flüchtlingen Stichwort für Spenden: P10612 Saß

ir hatten als Gemeinde für die Rostocker Estoerik- und Naturheiltage einen Tisch mit kostenlosen Schriften, Plauderecke, Musik-CDs und christlichen Spruchkarten vorbereitet. Schon beim Aufbau kamen wir ins Gespräch mit anderen Ausstellern, von denen wir manche bereits von früheren Einsätzen kannten. Überrascht hat uns die ruhige, beinahe friedliche Atmosphäre, durch die wir gut Kontakte knüpfen und Gespräche führen konnten – nicht nur mit Besuchern. Uns ging es nicht darum, mit EsoterikJüngern über die verschiedenen Angebote und ihre „Tauglichkeit“ zu argumentieren oder unseren Glauben zu rechtfertigen. Unsere Aufgabe war, die frohe Botschaft weiterzusagen. Anwälte braucht Jesus nicht. Er benötigt Zeugen, die jede Gelegenheit nutzen, um inmitten „ausgetrockneter Brunnen“ aus der Quelle zu schöpfen und sein lebendiges Wasser mit vollen Händen zu verschenken. Unser Standplatz war zwischen zwei solchen trockenen Zisternen; einem Wahrsager und einem Hellseher. Hier begegneten wir Menschen auf der Suche nach Sinn und spirituellen Lebensinhalten. Wir wiesen sie auf Jesus hin, die Quelle des Lebens. Klaus bot im Nebenraum einen Vortrag zum Thema „Mit Gott per Du“ an. Es kamen zwar nicht viele Besucher, aber die richtigen. Manche fanden einen Schritt näher zu Jesus, eine Frau hat sich in diesen Tagen bewusst für Jesus entschieden. Das bedeutet Freude im Himmel! Viele Gäste haben die CDs mit Liedern zu Bibelversen, Bücher und Flyer mitgenommen. Es war eine intensive Zeit, und wir sind dankbar für alle, die uns im Gebet begleiten und stärken. Ohne euch könnten wir unseren Dienst nicht tun.

Klaus Libuda erzählt Menschen auf der Esoterikmesse von Jesus

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E U RO PA ÖSTERREICH Hans-Georg und Margarete Hoprich

ÖSTERREICH Hans-Peter und Sophie Sautter

nsere Kinder lieben Bauernhöfe und Tiere. Einmal beim Wandern kommen wir an einem Hühnerhof vorbei. Wir bestaunen gerade den stolzen Hahn mit seinen Hühnern, als die freundliche Bäuerin mit Futter herkommt. Sie fragt uns, ob wir Freude an frischen Eiern haben. „Ja, gerne!“ Spontan schenkt sie uns ein ganzes Dutzend – einfach so. Was für eine Freude! Wir kommen ins Gespräch … Sie erzählt von ihrem Leben als Bäuerin und Sennerin. Sie haben eine Alm in der Nähe des Großglockner (höchster Berg Österreichs, 3.798m). Ihr einziger Sohn Daniel* sei in den Fußstapfen seines Vaters auch Landwirt und Senner geworden. Im letzten Sommer habe er die Alm alleine bewirtschaftet. Als sie ein paar Tage nichts mehr von ihm hörten, hätten sie sich Sorgen gemacht. Traurig erzählt sie, dass sie ihren Daniel tot in einem Bach gefunden haben. Er sei wohl von einer Kuh gestoßen und verletzt worden und dann in den Bach gefallen und ertrunken. Ein schwerer Schlag für die Familie. Die liebe Bäuerin fragt sich: „Wa­ rum hat Gott so ein unfassbares Unglück zugelassen? Ich bin doch eine fromme Frau! Ich gehe in die Kirche, beichte und zahle meinen ‚Kirchenbeitrag’. Ich muss schwer gesündigt haben, dass Gott mich so bestraft. Ich muss Buße tun und ihn wieder gnädig stimmen!“ Kurzentschlossen hat sie nach dem Tod ihres Sohnes einen Rucksack vollgepackt – nicht mit Essen! – nein, mit schweren Steinen. Dann machte sie sich ganz allein auf den Pilgerweg am Großglockner. Sie schleppte sich mit dieser extremen Last den steilen

Pilgern, um Gott zu gefallen?

Berg hinauf – 35 Kilometer und 1.300 Höhenmeter – und auf der anderen Seite wieder hinunter. Sie kam völlig an ihre körperlichen Grenzen, aber sie schaffte es. Ihr Ziel war die Wallfahrtskirche in Heiligenblut, wo sie ihren Rucksack vor dem Altar abstellte und Gott um Erbarmen bat: „Hier, das habe ich für dich getan, Gott!“ „So habe ich meine Sünden abgebüßt“, erzählt sie, „denn ich muss Gott schon mit irgendetwas ziemlich erzürnt haben, dass er mir meinen Sohn genommen hat.“ Sie trauert sehr, aber irgendwie ist sie auch stolz auf ihre Leistung und überzeugt, dass Gott ab jetzt mit ihr zufrieden sein muss. In den vielen Jahren unseres Dienstes in Österreich ist uns diese Haltung immer wieder begegnet: „Gott hat uns schwer bestraft und wir müssen Außergewöhnliches leisten, um ihn gnädig zu stimmen.“ Der Bäuerin haben wir versichert, dass wir für sie beten, und sie später noch einmal besucht, um ausführlicher mit ihr zu reden. Wir haben ihr erklärt, wie sehr Gott uns ohne jede Vorbedingungen liebt, annimmt und unser Leben verändert. Das Beispiel mit den Steinen im Rucksack ist uns lebhaft in Erinnerung geblieben. Wir haben eine großartige Botschaft, nämlich: Wir müssen uns die Gnade unseres himmlischen Vaters nicht verdienen. Jesus hat das längst für uns alle getan. Ich darf meine Sündenlasten, meinen „Lebensrucksack“ mit den schweren Steinen, einfach vors Kreuz stellen, bei Jesus abladen, frei sein. Wie Martin Luther es seinerzeit ausgedrückt hat: „Ohn’ all mein Verdienst und Würdigkeit!“ * Name geändert

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Bild: aerogondo/stock.adobe.com

„Ohn’ all mein Verdienst und Würdigkeit!“

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ÖSTERREICH NEU: Cornelius Enz

Die lange Reise einer Iranerin

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ede Woche kommen neue Asylsuchende in unseren Gottesdienst oder zum Kurs „Al Massira – die Reise“ (über die Propheten des Alten Testamentes hin zum Messias). Manche bleiben danach zum intensiveren Taufkurs. Die Gruppe bleibt groß, obwohl leider Asylsuchende auch immer wieder ohne Vorwarnung in andere Unterkünfte weit weg verlegt werden. Anfang April haben wir acht iranische und afghanische Christen sowie eine junge Kärntnerin getauft, ein Freudenfest! Manche waren schon in den Herkunftsländern Christen, andere fanden hier zu Jesus. Bitte betet für die neun Täuflinge und ihren jungen Glauben, dass er gefestigt und sie ermutigt werden. Seither staunt die Gemeinde über die berührenden Lebensberichte im Gottesdienst. Beispielsweise die Geschichte einer Iranerin, die ich hier mit ihrer Erlaubnis weitergebe: „Mein Name ist S. Ich habe im Iran durch eine Kollegin vom Christentum erfahren. Sie war eine herzliche, offene Frau, anders als andere. Ihre Liebe hat mich jeden Tag in ihre Nähe gezogen. Ich hatte eine andere Freundin, die vergewaltigten Frauen geholfen hat. Ich ging mit ihr mit und habe viel Schlimmes erfahren, wie der Islam Frauen oft unfairer behandelt als Männer. Das hat mir sehr leidgetan. Im Gespräch mit meiner Freundin merkte ich, dass im Christentum Frauen und Männer gleichermaßen fair behandelt werden. Dieses Thema hat Licht in mein Herz gebracht und mich zu Jesus gezogen.

Nach einiger Zeit erlebte ich Veränderung in meinem Herzen. Ich versuchte plötzlich, freundlich zu sein, betete zu Gott und wollte seine Gebote halten. Die Liebe dieser Christin, Bibelverse und Predigten im Internet haben mich begeistert. Ich wollte mehr Information. Nach einiger Zeit erlebte ich Veränderung in meinem Herzen. Ich versuchte plötzlich, nett und freundlich zu den Menschen zu sein, betete zu Gott und wollte seine Gebote halten. Aus der Tiefe meines Herzens akzeptierte ich Jesus Christus als den Sohn Gottes und Retter der Welt. Ich bin eine Sünderin, es gibt nur einen Weg zur Rettung, und dieser Weg ist Jesus! Ich kann mich selbst nicht retten, nur er. Und ich muss anderen vergeben, so wie Gott mir vergibt. Denn Gott ist Gnade und Barmherzigkeit. So konnte ich nach zehn Jahren einem Menschen vergeben, der mir einmal sehr wehgetan hat. Ich bin beim inneren Frieden angekommen. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich eines Tages die Bibel frei werde lesen können. Sophie hat gefragt, ob sich mein Glaube verändert hat, seit ich hier in Europa bin. Ja, ich hatte viel Angst im Iran und war heimlich Christin. Denn ich wollte nicht sterben. Hier ist mein Glaube mutiger geworden. Wenn ich nicht in Österreich bleiben kann, kehre ich in den Iran zurück und stehe zu Jesus. Ich bin jetzt bereit die Folgen zu tragen. Und ich bin sehr froh, dass ich neben euch hier leben und Jesus lieben kann!“

Mehr Infos auf:

„Vertrau Gott!“

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iese Aussage habe ich von klein auf gehört. Denn ich bin in einer gläubigen Familie aus dem Christusbund in Rommelshausen bei Stuttgart aufgewachsen. In der Kinderstunde, Jungschar und im Teeniekreis hörte ich viel von Jesus. Ich muss ehrlich zugeben, Gott zu vertrauen blieb für mich etwas abstrakt. Alles änderte sich mit einem Schlüsselerlebnis. Freunde überredeten mich, auf einen hohen Felsen zu steigen. Doch statt beim Abstieg den Fußweg zu nehmen, kamen sie auf die abenteuerliche Idee, dass wir uns mit Hilfe eines Kletterseils die 60 Meter hohe Felswand abseilen könnten. Da stand ich nun, 60 Meter über dem Abgrund. Für Materialfehler und menschliches Versagen gab es keinen Spielraum – der Tod wäre gewiss. Die Angst vor der Konsequenz lähmte vorübergehend jede meiner Bewegungen. „Vertrau dem Seil! Vertrau dem Seil“, rief einer meiner Freunde. Unsicher und mit vor Todesangst verzerrtem Gesicht testete ich, ob ich dem Seil vertrauen könnte. Es hielt! Wohlbehalten und mit einer lebensverändernden Erfahrung kam ich unten an. Man kann leicht in der Theorie davon reden, dass man einem Kletterseil vertrauen kann. Doch wenn man wirklich das eigene Leben daran hängt, wird aus der belanglosen Theorie Ernst. Man kann dem Objekt Kletterseil vertrauen, weil es für so eine Beanspruchung ausgelegt ist. Ähnlich ist es mit Gott. Beim Reflektieren meines Lebens merkte ich schnell, dass mein Vertrauen in Gott oft nur Theorie war. Wenn er wirklich der Schöpfer Himmels und der Erde ist, dann sollte

www.corenz.info

ich ihm doch auch vertrauen können. Nein, dann will ich Gott vertrauen! So betete ich im Herzen: „Gott führe mich einen Lebensweg, bei dem ich lernen darf, dir persönlich zu vertrauen. Es geschah: Ich lernte, Gott zu vertrauen, weil er mir einen Ausbildungsplatz als Industriemechaniker bei Porsche ermöglichte. Ich erkannte, wie schwer es ist, ihm selbst dann noch zu vertrauen, wenn sich langgehegte Träume zerschlagen. Ich durfte erfahren, wie anspannend es ist, einen unbefristeten Arbeitsplatz im Vertrauen zu kündigen, und wie Gott mich versorgt. Wie schwer es ist, zu vertrauen, wenn man drei Jahre in einem missionarischen Abenteuercamp in Kanada arbeitet und es als geistliche Wüste erlebt. Und ich merkte, wie das Vertrauen zu Gott geprüft wird, wenn man als Legastheniker drei Jahre am „Seminar für biblische Theologie“ in Beatenberg Theologie studiert. Wer hätte gedacht, dass ein Abenteuer am Nachmittag mein Glaubensleben so verändern konnte – weil aus Theorie Praxis wurde. Ich bin gespannt, welche Abenteuer ich als DMG-Missionar erlebe. Im Vertrauen, dass unser himmlischer Vater keine Fehler macht, freue ich mich auf meinen Einsatz als Studentenbetreuer, Erlebnis- und Abenteuerpädagoge beim Fackelträgerzentrum „Tauernhof“ in Österreich. Junge Leute sollen erfahren: Auf Jesus ist Verlass! Vielen Dank für alle Unterstützung. Die Gnade unseres Herrn sei mit Ihnen. Stichwort für Spende: P10132 Enz

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E U RO PA ÖSTERREICH Gerhard und Junko Deimel

Bei Jesushouse in Wien

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ie Jugendevangelisation „Jesushouse“ bei uns in Wien-Simmering war eine wunderschöne Erfahrung. Täglich kamen 200 bis 350 Besucher, am letzten Abend war der Saal total überfüllt. Das Programm mit Musik, Lebensberichten, Interviews, Botschaft und der klaren Einladung zu Jesus kam an. Es waren viele Flüchtlinge und Migranten unter den Gästen. Ich hatte jeden Abend gute Gespräche mit Syrern, Iranern, Irakern, einer kurdischen Familie mit fünf Kindern und Einwanderern aus Ungarn und Rumänien. Es gab auch Störaktionen: Atheisten meldeten sich zu Wort, und Vertreter einer sektiererischen Gruppe versuchten, für sich selbst zu fischen. Sogar eine Salafistengruppe tauchte auf. Am vorletzten Tag beim Einladen auf der Straße kam ich mit ihnen ins Gespräch. Sie beklagten sich, dass unser Sicherheitsdienst sie rausgeworfen hatte. Offenbar hatten sie versucht, Streitgespräche zu führen. Ich sagte ihnen, dass Gott jeden Menschen liebt, also auch sie. Wenn sie wirklich die Wahrheit erkennen wollen, dann sollten sie einfach Gott darum bitten. Der Anführer der Gruppe war interessiert an der Bibel und ließ zu, dass ich ihnen das Evangelium erklärte. Mit der Zeit jedoch wollte er nur noch beweisen, dass der Koran die Wahrheit ist. Da es sinnlos ist, sich auf Streitgespräche einzulassen, wies ich sie noch auf die vier grundlegenden geistlichen Wahrheiten hin, die ich ihnen schriftlich mitgab, und beendete das Gespräch. Es war kalt und nass und ich war ohnehin nach eineinhalb Stunden auf der Straße schon total durchgefroren. Zudem wurde ich drinnen im Gesprächs­ team gebraucht. Ich vertraue Gott, dass auch dieses interessante Gespräch nicht vergeblich war, und bete, dass Jesus sich selbst den Salafisten als „Weg, Wahrheit und Leben“ (Joh 14,6) offenbart. Er kann ihnen durch Träume, Visionen und andere Christen begegnen. In der Jesushouse-Woche gab es Bekehrungen, es laufen Nacharbeitsgruppen in verschiedenen Gemeinden, auch ein Christsein-entdecken-Kurs bei uns in der Evangeliumsgemeinde im 10. Wiener Bezirk. Wir sind dankbar für alle Gebete, und dass die 100 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Gemeinden, Werken und Jugendkreisen bewahrt geblieben sind.

I TA L I E N Johannes und Anke Wiegers I TA L I E N Thomas und Rebecca Kröckertskothen verdienen und etwas dafür tun müssen. Bei unseren Nachbarn nicht anders. Wieder klingeln wir mit Plätzchen und Kalender. Die Reaktionen: „Das kann ich nicht annehmen, ich hab nichts, was ich euch geben könnte.“ Oder: „Einen Augenblick.“ Der Nachbar verschwindet talien – Land der Gastfreundschaft, einen Moment und kommt mit einer Flader Genießer, der Freundlichkeit … sche Wein als Gegenleistung zurück. Eine Doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man einen Haken. Wenn Sie eine Familie Nachbarin weint: „Das ist mir noch nie passiert. Ich lebe seit zwölf Jahren hier, hierzulande zum Essen einladen, muss doch kaum einer grüßt mich. Geschweidiese auch Sie einladen. Oder man bringt ge denn, es hätte mir jemals einer ein ein Geschenk mit. Etwas, das „bella figuGeschenk vorbeigebracht.“ ra“, also Eindruck, macht. Und bei der Was bedeuten die Begriffe GNADE Einladung zu einer Hochzeit bekommt man es fast schon mit der Angst zu tun. und GESCHENK in einer solchen Kultur? Italiener haben von klein auf gelernt, dass Denn hier gilt das ungeschriebene Gesie sich Gnade verdienen müssen. Man setz, dass das Geschenk mindestens die Kosten des Essens decken sollte, 80 bis spürt, dass es die Reformation nicht über die Alpen geschafft hat. Niemand hier 150 Euro pro Person. weiß, ob ausreicht, was er geben kann. An Weihnachten ziehen wir mit evanDeshalb sind wir im Herzen Italiens. gelistischen Kalendern und Plätzchen los, Weil wir Italiener lieben um sie an Ladenbesitzer und ihnen die befreiender Innenstadt von SanItaliener haben von klein de Nachricht bringen sepolcro zu verschenken. auf gelernt, dass sie sich wollen, die Paulus schon Was wir erleben, spiegelt Gnade verdienen müssen. vor 2.000 Jahren den die Kultur wieder: Man spürt, dass es die Römern gebracht hat „Wie viel kostet der Reformation nicht über (Röm 6,23): Kalender?“ Wir antwordie Alpen geschafft hat. „Denn der Gewinn aus ten: „Er ist umsonst!“ Lader Sünde ist nur der chen. „Das sagen sie alle, Tod; das Gnadengeschenk Gottes aber und dann wird die Spendendose rausgeholt!“ Oder: „Wieviel muss ich spenden?“ ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.“ Das ist „Sola Grazia!“ Wieder versichern wir: „Nichts, es ist Allein aus Gnade! Zu diesem Thema wirklich ein Geschenk!“ Die Antwort: „Unmöglich – heutzutage ist nichts mehr haben wir im Mai zwei evangelistische umsonst.“ Eine andere Dame: „Das glaub Abende in Sansepolcro. Bitte beten Sie, dass Italiener die Errettung kostenlos für ich nicht. Heute macht keiner mehr Geschenke.“ sich annehmen können. Sie ist kostenlos für uns Menschen – weil es Jesus ALLES Es ist tief im Herzen der Italiener verwurzelt, dass sie sich ein Geschenk gekostet hat.

„Was ist denn heute noch umsonst?“

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Grafik: Joy Katzmarzik www.leap4joy.de 10

DMG-informiert | 3 | 2017

Buona Pasqua – Ostern in Italien A

ndere Länder, andere Sitten. Das gilt auch für Osterbräuche. Wieder einmal waren wir verblüfft, was in Italien alles an Ostern geschieht: Bis vor wenigen Jahren gab es noch keinen Osterhasen hier. Er wurde erst von der lila Kuh importiert, bringt aber immer noch keine Eier. Die sucht auch kein Kind hier. Sind italienische Ostereier doch übergroß und bunt und glitzernd verpackt, gefüllt mit Spielzeug für die Kleinen oder sonst einem Geschenk für liebe Menschen. Eine Freundin, die in einer „Pasticceria“ diese großen Ostereier (bis 50 cm) nach Wunsch für Kunden füllt, hat sogar mal einen Pelzmantel in ein Ei verpackt … Viele Italiener haben sich vom christlichen Glauben abgewandt, sind materialistisch eingestellt oder mixen sich ihren eigenen Glauben zusammen. Die meisten sind nominell Christen und glauben irgendwie an Gott, doch das hat kaum Einfluss aufs tägliche Leben. Osterbräuche werden heute eher folkloristisch begangen, auch wenn sie christliche Wurzeln haben. Die Karwoche beginnt an Palmsonntag mit einem Festgottesdienst, bei dem jedem ein Palmzweig mitgegeben wird. Er gilt als Friedenszeichen und erinnert an die Taube, die Noah aus der Arche fliegen ließ. In Wohnungen, Werkstätten und Läden wird der Zweig aufgehängt, weil man sich Frieden und gute Geschäfte wünscht. Gründonnerstag ist der Einsetzung der Eucharistie (Abendmahl) geweiht. An vielen Orten wird die Fußwaschung praktiziert. Letztes Jahr wusch Papst Franziskus zu diesem Anlass Flüchtlingen die Füße.

Bild: Brad Pict/stock.adobe.com

Karfreitag ist in Italien kein Feierorbi“ des Papstes wird übers Fernsehen tag, doch überall im Land gibt es teils weltweit ausgestrahlt. spektakuläre, manchmal bizarre ProzesIn Italien darf ein Festmahl natürlich sionen. Besonders im Süden scheint die nicht fehlen. Zum klassischen OstergeKarwoche eine einzige große Prozession richt gehört der Lammbraten – nachdem zu sein. Die Stimmung der Bevölkerung man sich durch die leckeren Vorspeisen wechselt abrupt zwischen Trauer und und Nudelgerichte gegessen hat. Zum ausgelassener Freude. Statuen werden Frühstück gibt’s „Taube“, ein fluffiger durch Straßen getragen, und ritualisierKuchen mit Mandeln (wieder Symbol des te Konflikte ausgetragen. Denn jeder Friedens). Pasquetta, „kleines Ostern“, Heilige hat seine eigenen Anhänger, die wird der Ostermontag genannt. Da ist mit anderen Heiligen ganz Italien, Jung und in teils heftigem Disput Alt, von Südtirol bis Im Sommer sind wir stehen. Sizilien unterwegs zum einige Zeit im ReiseIn Rom rutschen Picknick an der frischen dienst und freuen uns auch heute noch fromLuft. Ausgerüstet me Büßer die Heilige mit Körben, Decken, auf ein Wiedersehen mit Treppe (Scala Santa) Klappstühlen, KühltaIhnen. Kontaktieren Sie hinauf. Der Brauch soll schen, Plastikgeschirr, uns über die DMG. an Jesus erinnern, als Wein und Wasser. er zu Pilatus ins Verhör Dieser Osterausflug geführt wurde. Im Jahre 326 soll die wird mit den biblischen Emmaus-Jüngern Originaltreppe angeblich von der Mutter in Verbindung gebracht, denen der auferKaiser Konstantins, der Heiligen Helena, standene Jesus Christus begegnet ist, die aus Jerusalem nach Rom gebracht worihn jedoch nicht erkannt haben. den sein. Am Karfreitag zieht der Papst, Wie die Jünger damals erkennen auch begleitet von Pilgern, die Via Crucis heute kaum noch Italiener, warum sie all (Kreuzweg) vom Kolosseum zum Vatikan dieses Brimborium eigentlich machen. entlang. Viele wissen nicht mehr, warum sie In der Osternacht wird die Veglia Ostern feiern. Wir leben in Italien, damit Pasquale (Osterwache) und die AufersteMenschen die Osterbotschaft vom Sieg hung des Herrn gefeiert – der eigentlides Erlösers über Tod und Sünde ganz che Höhepunkt der Osterzeit und das persönlich erleben. Menschen im ganzen Herzstück des christlichen Glaubens: Land erfahren Trost und Hilfe durch unseder Sieg über den Tod. Viele Jahre wurde re christlichen Radiosendungen. Hoffnung dieser besondere Gottesdienst an den ausstrahlen ist unser Motto. Danke, dass Rand gedrängt durch folkloristische VerSie uns dabei helfen, beten und uns auf anstaltungen. Der Ostergottesdienst mit vielfältige Weise unterstützen. dem anschließenden Ostersegen „urbi et DMG-informiert | 3 | 2017

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E U RO PA

AFRIKA

GRIECHENLAND Karin Schutz

TA N S A N I A Benedikt Hardt (Jahreseinsatz) Tom Schutte (Jahreseinsatz)

„Heute ist der Tag deiner Rettung!“ Bald eine Million Bibeln verteilt

Glücklich nahm sie ein Neues Testament an

W

er will bei der zehnten „Operation Josua“ mit dabei sein, wenn wir diesen Sommer das millionste Bibelpaket mit Neuem Testament und christlichen Schriften verschenken? Meldet euch an: Vom 5. bis 13. Juli werden wir wieder mit rund 450 Teilnehmern aus aller Welt in 500 Dörfern unterwegs sein: diesmal zwischen Katerini und Larissa in Zentralgriechenland. Seit dem Start von Operation Josua im Jahr 2004 haben wir mit mehr als 3.000

Christen aus aller Welt über 900.000 Neue Testamente und andere gute Bücher in Griechenland verschenkt. Das hat Auswirkungen! Die Aktion unserer Partnerorganisation Helenic Ministries, die ich mit organisiere, wird von der DMG finanziell und ideell unterstützt (Infos und Anmeldung: www.operationjoshua.org). Sommer für Sommer sind wir auf den griechischen Inseln und dem Festland unterwegs, um Gottes Wort in heutigem Griechisch in Häuser und Herzen zu tragen. Bischöfe der orthodoxen Kirche haben unser Neues Testament autorisiert und Grußworte in die Bibeln mit eindrucken lassen. Das hat sehr geholfen und Türen geöffnet. Beispielsweise gibt es neue Haus- und Sie wollen mitmachen? Bibelkreise auf dem Peloponnes, die Information und Anmeldung: nun regelmäwww.operationjoshua.org ßig von einer Gruppe junger Spende für Bibelverbreitung in Griechenland: griechischer Stichwort P30613 Operation Josua Mitarbeiter Für den Dienst von Karin Schutz (DMG): betreut werStichwort P10673 Schutz den. Spendenkonto der DMG: IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04 BIC: GENODE61WIE

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2016 wechselten 130.000 Bibelpakete – mehr als fünf Tonnen Material – in 400 Dörfern an der mazedonisch-bulgarischen Grenze ihre Besitzer. Es ist wunderbar, das mitzuerleben! Wir benötigen dringend Hände und Füße, um auch dieses Jahr die gute Nachricht zu so vielen Menschen wie möglich zu bringen. Teams aus aller Welt werden gemeinsam unterwegs sein – eine einmalige Gelegenheit, mit Christen anderer Nationen live geistliche Gemeinschaft zu erleben. Darüber hinaus benötigen wir Spen­den, um die Literaturpakete (2,50 Euro pro Paket) zu finanzieren. Und wir suchen Beter, die ein Dorf oder eine Stadt adoptieren und mit ihrem Gebet für diesen Ort der frohen Botschaft den Weg ebnen. Betet bitte auch für unser Team: um Geduld, Durchblick, die Technik, Umsetzung der Aktion, Bewahrung und dass wir die richtigen Prioritäten setzen. Herzlichen Dank!

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Nico war ein Straßenjunge. Heute folgt er Jesus

r steigt aus dem Bus, und die pul­ kindern genannt. Sie hat vor 20 Jahren sierende Metropole Daressalam das Projekt „Safina“ (Arche) gegründet, mit all ihren Lichtern und den Massen an in dem wir mitarbeiten. Ziel ist, obdachMenschen empfängt den eingeschüchterlosen Kindern zu einem geregelten Leben ten Zwölfjährigen. Die nächsten Jahre weg von der Straße zu verhelfen und werden ihre Straßen sein Zuhause sein, ihnen andererseits von Jesus Christus zu Kleinkriminelle und Drogenabhängige erzählen, der Sinn und Hoffnung gibt. seine Freunde. Er wird lernen, sich irgendNico wird von Safina finanziell unterwie durchzuschlagen und sein Überleben stützt, sodass er zur Schule gehen kann. durch Lügen und Betrügen zu sichern. Immer wieder treffen ihn die Mitarbeiter Wie so viele Straßenkinder ist auch bei Straßeneinsätzen. Lange Zeit will er Nico vor häuslicher Gewalt, Armut und von Jesus nichts wissen. Er kommt, wie der Perspektivlosigkeit zu Hause gefloandere Kinder auch, wegen des Frühhen. Er hat sein Dorf stücks und gemeinsaauf dem Land verlasmen Fußballspielens. Der Funke, der durch die sen, um in der Stadt, Eines Tages jedoch Arbeit von Safina in ihm wo angeblich jeder hört er während der entzündet wurde, entfacht Glück und Reichtum Andacht eine innefindet, ein neues Lere Stimme, die ihm sich zu einem hellen Feuer ben anzufangen. Doch sagt: „Heute ist der für Jesus. Von Nico sind die Wirklichkeit sieht Tag deiner Rettung!“ wir tief beeindruckt. anders aus. Das Leben Zuerst will er es nicht auf der Straße ist ein so recht glauben, doch täglicher Kampf. Er weiß nie, wann er weil ihn die Andacht tief berührt, lässt er wieder etwas zu Essen findet und wo er am Ende für sich beten und schenkt sein die nächste Nacht schläft. Nico tut viele Leben Jesus. Dinge, die er später bereuen wird. Sein Er beginnt, sich zu ändern, und sein Leben wird von der Straße beherrscht, Glaube wächst. Die Mitarbeiter des Proer ist an seine Clique, an Alkohol und jekts begleiten ihn auf seinem Weg. Der Drogen gebunden. Funke, der durch die Arbeit von Safina in Zu dieser Zeit lernt er ihm entzündet wurde, entfacht sich zu „Mama Kizungu“ kennen, einem hellen Feuer für Jesus. Als wir Nico so wird DMG-Missionakennenlernen, sind wir tief beeindruckt, rin Kathleen Quellmalz wie aus einem Straßenjungen ohne Hoff(Foto) von den Straßennung und Perspektive ein so fröhlicher, von Jesus begeisterter junger Mann wer-

den konnte, der heute Verantwortung für sein Leben übernimmt. Nach dem Schulabschluss und seiner Ausbildung als Sozialarbeiter hat Nico sich entschieden, selbst Teil von Safina zu werden. Er leitet jetzt das „Hostel“, eine Wohngruppe mit älteren Straßenjungs, und die Jugendgruppe. Außerdem geht er selbst mit zu Einsätzen in die Brennpunktviertel der Stadt. Den Kids dort ist er, gerade wegen seiner Vorgeschichte, ein echtes Vorbild. Im Mai wird er heiraten und plant ein Theologiestudium, um Pastor zu werden. An Nico kann man wunderbar ablesen, dass Gott aus jedem Menschenleben etwas machen kann. Wer sich Gott anvertraut, wird Veränderung erleben. Wir, Tom und Bene, sind DMG-Kurzzeitler. Wir leben bei Safina mit knapp 20 ehemaligen Straßenkindern zusammen, dürfen sie in Englisch unterrichten, mit ihnen spielen, ihnen Zuneigung entgegenbringen, bei Straßeneinsätzen mithelfen und in der Jugendgruppe weitergeben, was wir mit Jesus erlebt haben. Wir sind dankbar, dass wir diese spannende Arbeit tun dürfen und Jesus uns spürbar begleitet.

Offene Stellen:

www.kurzeinsätze.de DMG-informiert | 3 | 2017

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AFRIKA KENIA Martin und Joy Koch

Eigentum verpflichtet

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or kurzem habe ich unser Auto nach Nairobi in die Werkstatt gebracht. Es mussten Risse in der Fahrerkabine geschweißt werden. Dabei sind weitere Schäden festgestellt worden. Alles ist ordentlich repariert. Jetzt muss ich mich bemühen, das Geld zum Begleichen der Rechnung zusammenzukratzen. Es ist keine Frage, die Rechnung der Werkstatt muss bezahlt werden! Wenn der Reformator Martin Lu­ ther sich im 16. Jahrhundert gefragt hat: „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“, dann zeigte das seine Einsicht, dass er schuldig gewesen ist vor Gott. Und dass diese Schuld genauso selbstverständlich beglichen werden musste, wie die Rechnung für mein Auto. Allerdings wusste er auch genau, dass er selbst nicht dazu in der Lage war. Luther war klar, dass er ganz auf die Gnade Gottes angewiesen war, zu der er durch Jesus Christus Zugang hatte. Wir bemühen uns, einigen der 250.000 Menschen vom Volk der Samburus von dieser großartigen Gnade Gottes zu erzählen, die uns Menschen durch den stellvertretendem Tod und die Auferstehung von Jesus wieder den Weg in die Gemeinschaft mit Gott öffnet. Allerdings scheinen viele Angehörige dieses Halbnomadenvolkes nicht den Eindruck zu haben, dass sie die Gnade Gottes benötigen. Nach ihrer Auffassung haben sie keine Schuld, die sie von Gott trennt. Sie wissen, dass Gott alles in Händen hält. Wie sehr sie von ihm abhängig sind. Sie sagen: „Gott, du hast doch alle Macht, dann nutze das doch bitte auch und schicke uns den Regen, den wir brauchen. Gib uns Gesundheit und schütze uns vor Feinden …“ In der deutschen Verfassung steht: Eigentum verpflichtet. Die Samburus sind mitunter sehr gut darin, diese Verpflichtung einzufordern. Von Gott genauso wie von Menschen, die etwas haben, das sie brauchen könnten. Wir beten, dass sie erkennen, dass Gott nicht nur ihre Wünsche erfüllen muss – sondern, dass sie Gott ehren und ihm dienen sollten. Dass viele seine Gnade verstehen und für sich in Anspruch nehmen.

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SENEGAL Lydia und Johann Isaak

MADAGASKAR Karin Mende

Unerreichtes Volk

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Sakalavas

in Madagaskar mazing grace – was für eine Gnade: Es gibt in ihrem Volk zwar bis mehr benutzte. Er meinte, die Zaubereiheute noch keine lebendige Gemeinde, sachen hätten keine Bedeutung mehr für doch Gott ist voll am Wirken bei den ihn, er sei ja jetzt Christ und kein ZaubeSakalavas (1,7 Millionen Menschen in rer mehr. Durch die Bibel und Gespräch West- und Nordwest-Madagaskar). Ein kleines Team meiner Partnermission AIM ist dem jungen Mann klargeworden, dass diese Dinge im Namen von Jesus zerstört leistet Pionierarbeit in ihren Dörfern, werden müssen. Er nahm 30 Stunden es bewegt sich etwas. Jesus will die im Busfahrt nach Nosy Be auf sich, um die Geisterglauben und Ahnenkult gefangeGegenstände zu verbrennen. Mitarbeinen Menschen ganz frei machen, und das ter führten ein Befreiungsgebet für den gratis! Völlig ohne teure Zauberei und früheren Zauberer durch und befahlen aufwändige Opfer. den bösen Geistern im Namen von Jesus, Vergangenes Jahr berichtete ich über den Mann zu verlassen. Dabei wurde der die fünfköpfige Musikband von der Insel betroffene Mann hin- und hergeschüttelt Nosy Be, die sich Jesus anvertraut hat (DMG-informiert 2/2016, S.17). Eine Mis- und blieb wie leblos liegen. Doch Jesus hat ihn von den unsichtsionarsfamilie und unsere baren Ketten befreit, er Feldleiterin Rosina halten Einer hatte noch zeigte seine Vollmacht seither in ihrem Dorf Zaubereigegenstände und Bewahrung. Der Versammlungen mit bibliin seinem Haus, die er, jungen Familie ist nichts schen Erzählungen, Gebet seit er Jesus sein Leben passiert. Jetzt können sie, und christlichen Liedern. anvertraut hat, nicht das erste Mal seit Jahren, Ende Januar kamen vier richtig gut schlafen. Tags Familien dieser jungen mehr benutzte. darauf hat ein Pastor vier Christen zum Bibelgrundjunge Sakalava getauft. Voller Freude sind kurs in die Hauptstadt Antananarivo, um sie vor wenigen Tagen die weite Reise zu lernen, wie sie ihren Leuten von Jesus zurück nach Nosy Be gefahren. weitersagen können. Sie erhalten eine Bitte beten Sie für die vier Familien, sechsmonatige Schulung: zwei Monate um beständigen Glauben, Wachstum in Theorie und vier Monate begleitetes der Gnade und Bewahrung vor AnfechPraktikum zu Hause in ihren Dörfern. tungen. Betet, dass sie ihren Angehörigen Feldleiterin Rosina führte während der Theoriemonate tiefgehende Einzelgesprä- gegenüber stark bleiben und noch viele Sakalava vom Geisterglauben freikomche mit den Familien. Einer der Ehemänner hatte noch Zaubereigegenstände und men. Dasselbe Gebet gilt den ebenfalls noch weitgehend unerreichten Völkern von Vorfahren getragene kostbare Kleider Antakarana, Bara, Antandroy und dungsstücke in seinem Haus, die er, seit Tanala. er Jesus sein Leben anvertraut hat, nicht

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05.05. – 08.10.2017

Hilfe für ein taubstummes Mädchen S

eit Februar 2016 helfe ich (Lydia) einer Missionarin aus Brasilien bei Kinderstunden in einem kleinen Dorf. Dazu kam auch ein elfjähriges, taubstummes Mädchen namens Diarry, die älteste Tochter einer Familie. Sie lebte bei ihrer Oma. Die Eltern wohnten mit drei weiteren Mädchen im Nachbardorf, wo der Vater als Gemüsebauer arbeitet. Die Familie ist nicht arm, aber sie sind auch nicht reich. Gemüseanbau ist harte Arbeit im heißen Klima Senegals. Das Mädchen Diarry liegt mir am Herzen. Sie ist ein kluges Kind, aber anders als alle anderen. Weil sie taubstumm ist, wurde sie gehänselt, geschubst, geschlagen und ausgelacht. Sie hat gelitten und war sehr dünn für ihr Alter. Wir wussten, dass es eine gute, christliche Missionsschule für taubstumme Kinder in Dakar gibt. Eines Tages fragten wir die Eltern, ob sie ihr Kind nicht in diese spezielle Schule geben würden, wo es ihr deutlich besser gehen würde. Sie

Ostafrika

DMG-Hungerhilfe Wo Krieg und Klimawandel aufeinandertreffen

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stafrika und die Sahelzone kom­ men nicht zur Ruhe: Überall, wo zur schlimmen Dürre noch Krieg hinzukommt, nimmt die Hungersnot dramatische Ausmaße an. Hunderttausende im Südsudan, Somalia und Nordostkenia sind betroffen. Ein Partner der DMG hilft Hungernden sogar in umkämpften Gebieten: Die kenianische Organisation „TSM international“ führt folgende Hilfsmaßnahmen durch, unterstützt durch die DMG: Bei dieser Ausstellung über Bibelübersetzung wird die Arbeit von DMG-Missionarin Ulrike Heyder (Benin) mit vorgestellt

hatten nichts dagegen, aber dabei blieb es erstmal. Beim Weihnachtsbasar unseres christlichen Zentrums in Dakar war auch die Schule für Taubstumme mit aktiv. Hier kamen wir mit der Missionarin aus Kanada ins Gespräch, die für die Schule verantwortlich ist. Sie meinte: „Wenn ihr das Mädchen anmelden wollt, solltet ihr euch beeilen – es ist nur noch ein Platz für ein Mädchen frei. Also holten wir noch vor Weihnachten Diarry und ihre Eltern nach Dakar, um ihnen die Schule zu zeigen. Diarrys Vater spricht kein Französisch, die Mutter nur wenig. Es machte Mühe, ihnen zu erklären, dass die Schule teuer ist und sie sich mit dem ihnen möglichen Beitrag an den Kosten beteiligen müssten. Der Vater erklärte sich bereit acht Euro monatlich und etwas Gemüse aus seinem Garten beizusteuern. Auch Johann und ich übernahmen einen Teil der Kosten. Seit 9. Januar geht Diarry in Dakar zur Schule. Wir kauften ihr noch Kleider,

• Vertiefung von 16 Brunnen, um Trinkwasser zu sichern. Jeder Brunnen bedient 1.800 Menschen und 500 Tiere, so werden 30.000 Menschen und ihr Vieh versorgt. • Die Verteilung von Nahrung an 10.000 hungernde Familien rund um den Tana-Fluss und die Städte Wajir und Garissa im Frühsommer 2017. • Die Bereitstellung einer Mahlzeit pro Tag für 1.200 von der Hungersnot betroffene Kinder an Schulen dieser Region. Der Leiter von TSM, Rev. Francis (Garissa), ist am 21. Mai Gastredner beim Erlebnistag der DMG (siehe Rückseite). Wer mehr über unsere Hungerhilfe für Ostafrika hören möchte, ist herzlich zu diesem Tag der offenen Tür eingeladen. Bitte beten Sie für die Menschen im

Weil Diarry taubstumm ist, wurde sie gehänselt, geschubst, geschlagen und ausgelacht. Sie hat gelitten und war sehr dünn für ihr Alter. Badehandtücher und einen Schulranzen und gaben ihr alles in einem Koffer mit Decke, Kissen und Laken mit. Sie war überglücklich. Beim Abschied hat Diarry geweint, sich dann aber beruhigt. Es ist eine gute Schule. Dort sind 115 Kinder, und alle sprechen die gleiche Sprache: mit Gebärden! Wir beten, dass Diarry eine gute Zukunft hat. Sie ist sehr offen für die Liebe von Jesus.

Dürregebiet, dass ihre Not gelindert wird und Gott Regen schenkt. Auch um Bewahrung für die Helfer von TSM und die lokalen Christen, die sich in der Nothilfe engagieren. Andrew Howes Personalleiter Afrika

Rev. Francis und Andrew Howes DMG-informiert | 3 | 2017

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AMERIKA HAITI Priscilla und Arne Clemm

PERU Kerstin Abbas

Vergebliche Liebesmühe?

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eit 2001 bin ich unterwegs und helfe Straßenkindern in Lima und Huaraz. Manchmal fragen mich Leute, wieviel obdachlose Kinder in dieser Zeit weggekommen sind von der Straße. Weil ich nicht mit einer genauen Erfolgsstatistik antworten kann, sagen sie manchmal: „Ist euer Einsatz nicht vergebliche Liebesmühe?“ Nein, denn Gottes Gnade verändert Leben. Er verändert Straßenkinder und befähigt sie, Gottes Liebe mit anderen Menschen zu teilen:

Von Voodoo Geistern befreit M

it 17 ändert sich ihr Leben radikal: Eine Schulfreundin hat Rosalie zu einem Evangelisationsabend eingeladen. Aus Neugier geht sie mit in die Gemeinde der Freundin. Bisher ist ihr Leben und das ihrer Familie vom Voodoo-Kult geprägt – einer animistischen Religion mit afrikanischen Wurzeln, die auf Haiti stark verbreitet und im Alltag, Kultur und dem Denken der Menschen tief verwurzelt ist. In dieser Religion geht es hauptsächlich darum, Geistern bedingungslos zu dienen. Ihnen blind Folge zu leisten und sie mit allen möglichen und unmöglichen Geschenken, Opfern und dem Versprechen einer lebenslangen Bindung an sie wohlwollend zu stimmen. Die Macht der Voodoo-Götzen scheint grenzenlos. Wer ihre Dienste in Anspruch nimmt, bezahlt dafür hoch. Umsonst gibt es im Voodoo gar nichts, alles hat seinen Preis. Und wer diesen am Ende nicht aufbringen kann, wird – so sagt man in Haiti – von den Voodoo-Göttern gefressen. Nun sitzt Rosalie hier und hört unfassbar Schönes über Gott und Jesus Christus. Von jetzt auf gleich steht ihre Welt Kopf. Ein Gott, der uns Menschen liebt und eine individuelle, einzigartige Freundschaftsbeziehung zu uns haben

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will? Ein Gottessohn der sein Leben für uns geopfert hat, damit wir ewig leben? Aus Gnade? Sie nimmt dieses Geschenk für sich an; aus tiefstem Herzen, voller Überzeugung und ganz kostenlos. Rosalie weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was für einen hohen Preis sie für ihre Entscheidung dennoch wird zahlen müssen. Als sie ihrer Familie von ihrem neuen Glauben erzählt, reagieren diese extrem negativ. Die Eltern reden stark auf Rosalie ein. Um Druck auf ihre Tochter ausüben zu können, weigert sich der Vater, weiter für ihr Schulgeld aufzukommen. Rosalie darf zwar noch zu Hause wohnen, allerdings bekommt sie nur Essen, wenn sie weiter regelmäßig an Voodoo-Zeremonien teilnimmt. Immer öfter kommen Familie und Freunde in nächtlichen Ritualen zusammen und flehen die Geister an, das junge Mädchen „zur Besinnung zu bringen“. Trotz vieler Anfechtungen, Demütigungen und Misshandlungen hält Rosalie an Gottes Gnade fest. Sie verlässt ihre Familie, ihre Freunde, das Dorf in dem sie aufgewachsen ist und beginnt mit Hilfe von Glaubensgeschwistern ein neues Leben im Vertrauen auf Jesus. Geschichten, wie die von Rosalie, hört

GEBURTEN

VERSTORBEN

Nathanael Zorob (Naher Osten) * 30.03.2017

Käthe Sack (ehem. Kenia) † 30.03.2017

DMG-informiert | 3 | 2017

Arne Clemm mit einer Straßenverkäuferin aus der Nachbarschaft man hier oft. Viele Menschen in Haiti sehnen sich nach Befreiung aus dem Voodoo und den damit verbundenen Zwängen. Gottes Gnade ist für viele im wahrsten Sinne des Wortes „Erlösung“. Allerdings ist der Druck enorm, der auf Konvertiten ausgeübt wird, die sich vom Voodoo weg Jesus zuwenden. Deshalb versuchen viele Haitianer einen gefährlichen Spagat zwischen Voodoo und christlichem Glauben. Tagsüber lebt man als Christ und nimmt an Gemeindeveranstaltungen teil, nachts gibt man sich bei Zeremonien und Ritualen Voodoo-Geistern hin. Bitte beten Sie, dass noch mehr Haitianer zum Glauben an Jesus finden und die Kraft bekommen, um (so wie Rosalie) Gottes Gnade in vollem Ausmaß zu begreifen und für sich anzunehmen – selbst wenn es seinen Preis hat. Wenn Sie mehr über das Leben in Haiti und unsere Arbeit hier in den vergangenen Jahren erfahren möchten, setzen Sie sich einfach über die DMG mit uns in Kontakt. Ab Juli sind wir für einige Zeit in Deutschland. Stichwort für Spende: P10095 Clemm

In DMG-informiert 6/2015 (S. 18) be­ richtete ich von Victor, alias Mosquitas. Victor war einer der schwierigsten Straßenjungen, den ich je erlebt habe, ein Einzelgänger und gewalttätig. Seine Kumpel fürchteten ihn. Viele Jahre verbrachte er einsam auf der Straße, verstrickt in Drogenmissbrauch und Kriminalität. Als er volljährig wurde, landete er im Gefängnis. Und genau dort, in Drogenabhängigkeit und einem überfüllten, trostlosen Gefängnis begegnete Victor Gottes Gnade. Dankbar erinnert er sich an jenen Tag im August 2007, als er Jesus sein Leben in die Hände gelegt hat. Es ist ein Wunder, was sich seitdem alles verändert hat. Victor hatte nie einen Rückfall in Drogen

und Obdachlosigkeit. Kontinuierlich sahen wir positive VerändeDie Hochzeit rungen. Vor zwei Jahvon Victor ren bat ihn die Gemeinde, der er sich angeschlossen hatte, den Pastor von Chiclayo, im Norden Perus, bei Gefängnisbesuchen zu unterstützen. Ab und zu kam er nach schoben und fand dann tatsächlich am 10. Lima und berichtete unserem Team, was März statt. Es war wunderschön. Gott in seinem Leben tat. Unweigerlich gingen meine Gedanken Vor einem Jahr teilte er uns mit, dass ein Jahrzehnt zurück in Limas nächtliche er die Frau fürs Leben gefunden hat und Straßen. Ich erinnerte mich an den immer heiraten wollte. Wir freuten uns und etwas abseits stehenden Mosquitas. Hier erklärten ihm, wie stand er vor mir, der strahwichtig es ist, sich als lende Victor, frei von DroDankbar erinnert sich Paar gut auf die Ehe gen, glücklich und gläubig, Victor an den Tag, vorzubereiten. Die und feierte mit 270 Gästen als er Jesus sein Leben Argumente schienen ihn seine Hochzeit in einem in die Hände gelegt hat. nicht zu überzeugen. wunderschönen Garten. Es ist ein Wunder, Zum Schluss meinte Was für eine Gnade! Ein was sich seitdem ich, wenn er so schnell Riesengeschenk Gottes, das heiraten würde, könne ich auch in meinem eigenen verändert hat. ich leider nicht dabei Leben und im Leben vieler sein, weil ich bis Oktober in Deutschland früherer Straßenkindern sehen durfte. sei. „Ah, dann warte bis ich Oktober“, Dafür danke ich Jesus und Ihnen, liebe lächelte er spontan. Die Hochzeit wurde Unterstützer, von Herzen. also auf Januar geplant, auf Februar ver-

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Ab 7 Jahre

Nachts draußen bei den Skorpionen Luka-Geschichten aus Afrika Dr. Gisela Roth „Ob der Schakal wohl weiß, dass wir keine Angst vor ihm haben?“ Ihr merkt schon, Luka lebt in Afrika. Seine Eltern sind Missionare. Er besucht gerne Freunde auf dem Kamelmarkt, beobachtet Sonnenvögel und Antilopen. Erlebt mit, wie Luka in Lebensgefahr gerät und nachts draußen bei den Skorpionen seine größte Mutprobe besteht. Mit Vorwort von Magdalene und Traugott Hopp (MK-Care).

Neu: Auch für Kindergottesdienste

Ab 4 Jahre

EINZELPR

Lino, der Melonendieb

EIS

7,95 €

Ein Erlebnis aus Südamerika Marianne Diemer Lino lebt mit seinen Eltern und seinen kleinen Geschwistern mitten in Brasilien am Rande einer großen Stadt. An einem sonnigen, heißen Tag bringt sein Vater eine Wassermelone mit nach Hause. Am Abend wollen sie die leckere Frucht gemeinsam essen. Doch dann … Kinderbuch von Missionarin Marianne Diemer zum Vor- und Selbstlesen. Im Buch enthalten DVD mit Bonusmaterial auch für Kindergruppen: die Geschichte als Film in Bild und Ton, als Präsentation zum Selbsterzählen sowie ein schöner Kinderstundenentwurf. DMG-informiert | 3 | 2017

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AMERIKA

TERMINE

PERU Annekathrin Dörffel

HERZLICHE EINLADUNG

Veranstaltungen: Annekathrin und Rosalia

16.–18.06.2017: Missionswochenende Schmalfeld 24640 Schmalfeld, Tel. 04191 85769 18.06.2017, ab 10 Uhr:

Gebetssonntag Amerika Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

18.06.2017:

Missionsgottesdienst 75223 Niefern-Öschelbronn, Tel. 07233 810079

25.06.2017:

Missionstag Pfalz 67433 Neustadt/Weinstraße, Tel. 06321 2678

28.–29.06.2017: 24-Stunden-Gebetstag Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0 www.DMGint.de/24h-Gebet 22.–23.07.2017: JuMi 2017 (siehe Rückseite) Buchenauerhof, www.jumi.online 08.–13.10.2017: Missionsfreizeit im Henhöferheim 76332 Bad Herrenalb/Neusatz, Tel. 07083 2385

12.–19.08.2017

Auszeit mit Inhalt Erholsame Tage auf dem Buchenauerhof

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uhe plus anspruchsvolle geistige und geistliche Kost. BlitzBibelarbeiten mit Pfr. Günther Beck (DMG/Foto). FarsiSprachkurs* mit Dr. Claus Homuth und weitere Seminare zur Auswahl. Ab 345 Euro p.P. mit Vollpension im DZ I nformation und Anmeldung: Tel. 07135 963713, www.auszeit-mit-inhalt.de

* Teilnahme am Schnupperkurs Farsi auch unabhängig von der Auszeit möglich

Treffen Sie uns am Infostand bei:

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Die Arbeit der DMG ist als steuerbegünstigt anerkannt. Spenden werden im Rahmen der Satzung entsprechend der Zweckbestimmung für missionarische oder mildtätige Zwecke eingesetzt. Stehen für ein Projekt ausreichend Mittel zur Verfügung, wird die Spende für einen ähnlichen satzungsgemäßen Zweck verwendet.

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ggf. Stichwort

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Betrag: Betrag: Euro, Euro, Cent Cent

Sechsmal jährlich Familie Born, ehem. Malawi

E

Erscheinung: Titelfoto:

G E N O D E 6 1 W I

Schriftleitung: Dr. Detlef Blöcher Redaktion: Theo Volland ([email protected]) Layout: David Spieth

Spenden-/Mitgliedsnummer oder Name desStichwort Spendersbzw. - (max. Name 27 Stellen des Missionars ) Missionarsnummer/Projektnummer

Bei Adressänderungen: Tel. 07265 959-128, [email protected]

PLZ und Straße des Spenders: (max. 27 Stellen) PLZ und Straße des Spenders Freundesnummer (falls bekannt)

Herausgeber: DMG interpersonal e.V. Buchenauerhof 2, D-74889 Sinsheim Tel.: 07265 959-0, Fax: 07265 959-109 WhatsApp: 07265 959-100 • [email protected] • www.DMGint.de

Angaben Kontoinhaber: zum Kontoinhaber: Name, Vorname/Firma, Name, Vorname/Firma, Ort Ort (max. 27 Stellen, keine Straßen- oder Postfachangaben

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Impressum

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DMG-informiert | 3 | 2017

15.06.2017: Christustag in Stuttgart www.christustag.de

Bitte geben Sie im Überweisungsträger das Stichwort, den Namen eines Missionars, „DMG“ oder „Wo am nötigsten“ an. Herzlichen Dank!

Unterschrift(en) Unterschrift(en)

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Eli öfter darüber geredet, dass man bereit sein muss zu sterben; nicht nur zu sterben, sondern auch mit Gott im Reinen zu sein. Für viele Jugendliche aus der Gemeinde war Eli wie ein Vater und großer Mehrere Hundert Menschen laufen Bruder, jetzt ist er ihnen ein Vorbild, um mit dem Trauerzug durch die Straßen bis zum Friedhof, um Eli die letzte Ehre zu ein Leben zu führen, das Gott ehrt. Für Rosalia und ihre Kinder geht das erweisen. Danach kehrt der Alltag wieder ein, das Leben weiter. Es gibt Tage, an denen sie Leben geht weiter. Die vielen Menschen Trauer, Schmerz und die innere Leere von der Trauerfeier lassen sich nicht einholen. Doch sie hält fest an Gott. wieder blicken. Rosalias Haus ist leer, ihr Letzte Woche hat sie mich begleitet, um den Campingplatz für die nächste Freizeit Herz gebrochen. zu reservieren. Und Rosalia hat gleich die Bereits vor Elis Tod hatten Rosalia und ich eine enge Freundschaft. Wir waren Gelegenheit genutzt, um den Besitzern von ihrem Verlust und von Gott zu erzähoft zusammen unterwegs, haben uns len. Es war wunderbar, gegenseitig besucht, Sorgen und Freuden ihr zuzuhören. Nach der Trauerfeier Es ist ein Privileg, miteinander geteilt. kehrt der Alltag wieder ein. Der plötzliche Tod von Rosalia zur Freundin Die Menschen lassen sich zu haben, in dieser Eli hat unsere Freundnicht mehr blicken. schweren Zeit für sie schaft vertieft und uns Rosalias Haus ist leer, noch enger zusammendazusein und miterihr Herz gebrochen. leben zu dürfen, wie geschweißt. Rosalia Gott sie immer wieder hat trotz allem ihren Glauben und ihr Vertrauen in Gott nicht aufrichtet und ihr Kraft für die nächsten Schritte und den Alltag gibt. Ich bete verloren. Vielmehr ist ihre Beziehung zu Jesus tiefer als zuvor – und ich bewundarum, dass er mir zeigt, wie ich eine gute Freundin und Stütze für sie und ihre dere ihre Stärke und ihr Gottvertrauen. Kinder in dieser Trauerzeit sein kann. Wir sprechen viel über Eli, gemeinsame Erlebnisse und was ihn ausgemacht hat. Bitte beten auch Sie für Rosalia, Jeremy und Melannie. In den zwei Wochen vor seinem Tod hat sende Pflanzen an, bevor wir in ein Café gehen, um eine Kleinigkeit zu essen.

05.06.2017: WAW – Fest der weltweiten Kirche und Mission, Hospitalhof, Stuttgart www.da-weht-freiheit.de

Datum Datum

U

m 6.32 Uhr morgens erreicht mich der Anruf von Rosalia. Ich höre nur verzweifeltes Weinen und die Worte: „Eli ist gegangen!“ Drei Minuten später dann der Anruf der Pastorin – Rosalias Ehemann ist plötzlich und unerwartet an einer Hirnblutung gestorben. Noch völlig benommen und fassungslos mache ich mich auf den Weg zum Krankenhaus, um Rosalia beizustehen. Wir sagen nicht viel als ich eintreffe. Lange stehen wir in einer Umarmung da. „Warum?“, fragt Rosalia unter Tränen. „Ich weiß es nicht, aber Gott weiß, was er tut“, antworte ich. Für zwei Tage wird Eli zu Hause auf­ gebahrt und jeder kann kommen, um bei der Familie zu sein und Abschied zu nehmen. An beiden Abenden sind etwa 200 Leute da: Verwandte, Freunde, Kollegen und Christen aus den verschiedenen Gemeinden Abancays. Ich helfe, wo ich kann: Getränke verteilen, Teller kaufen, den Boden fegen … Am dritten Tag findet die Beerdigung statt, und Rosalia bittet mich, während des Trauergottesdienstes mit ihren zwei Kindern spazieren zu gehen. Mit Jeremy und Melannie gehe ich durch die Stadt. Jeremy erklärt mir alles über Pokemon. Zusammen schauen wir uns fleischfres-

02.–05.06.2017: WeMiKo der SMD in 35325 Mücke

Name Name undund SitzSitz desdes Überweisenden Überweisenden Kreditinstituts Kreditinstituts

Wahre Freundschaft

Bei Elis Beerdigung

07265 959-100

Erlebnistag 21. Mai 2017 | 10–18 Uhr Buchenauerhof 74889 Sinsheim Ein Tag der offenen Tür für die ganze Familie » » » »



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Gottesdienste mit Flair Interaktive Ausstellungen für Jung und Alt Knetgummibibelabenteuer Kunst erleben Mini-Seminare und Workshops zum Mitmachen Ponyreiten für Kinder

DMG DMGund undTSA TSAPräsentieren: Präsentieren:

2017

DasJugend-Missions-Event Jugend-Missions-Event Das Buchenauerhof Sinsheim Sinsheim Buchenauerhof www.jumi.online

www.jumi.online

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F ührungen über den Buchenauerhof Kulinarisches aus aller Welt Gebetsparcours

www.DMGint.de/Erlebnistag

Wie Jesus Wie Jesus erneuert erneuert

Mit Botschaften des jungen Theologen Timo Goseberg

22.und und23. 23.Juli Juli 2017 2017 22.

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Mit Musik von Chris Lass Vor Jahren veränderte und500 Predigten von Timo Goseberg

Luther die Welt. Motiviert von Liebe besann er sich auf zentrale Werte der Kirche zurück.

Herbstmissionsfest 24. September 2017 ab 10 Uhr Buchenauerhof, Sinsheim